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Wittener Rotkreuzler freuen sich über „neuen“ Rettungswagen!

Am 14.04.15 von Benedikt Kurz (Allgemein)

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Mit der Indienststellung des gebraucht gekauften, selbst ausgebauten und jetzt fertig ausgerüsteten Rettungswagens haben die Wittener Rotkreuzler ihr großes Ziel aus dem Jubiläumsjahr 2014 nun erreicht: Ein „neuer“ Rettungswagen musste her, um das mittlerweile 17 Jahre alte Vorgängermodell ersetzen zu können.

„Am Ende waren es rund 30.000 Euro und eine Menge ehrenamtliches Herzblut und Zeit, die wir in Anschaffung, Ausbau und in die hochwertige Ausrüstung unseres neuen Rettungswagens investiert haben, der ab sofort 365 Tage im Jahr, jeweils im Einsatzfall in wenigen Minuten durch Ehrenamtliche besetzt, für den Erweiterten Rettungsdienst und Katastrophenschutz zur Verfügung stehen wird.“, so DRK-Vorstand Wilm Ossenberg-Franzes, der sich gemeinsam mit „seinen“ Ehrenamtlichen über das neue Rettungsmittel freut.

Auf sämtlichen Veranstaltungen, die das Wittener DRK im Jahr des 125-jährigen Jubiläums 2014 ausgerichtet hatte, wurden die Bürgerinnen und Bürger sowie die insgesamt 3.000 Mitglieder um Spenden gebeten, etwa 20.000 Euro sind so zusammengekommen: „Für einen neuen Rettungswagen hat es leider nicht gereicht, aber mit unserem „jungen Gebrauchten“ werden wir einige Jahre bei guter Pflege viele Einsätze zu Wohle von Bürgern in Not fahren können.“, so Ossenberg weiter.

Besonderer Dank gilt hier den etwa 3.000 fördernden Mitgliedern des Kreisverbandes sowie den vielen Bürgerinnen und Bürgern, die das „Projekt Rettungswagen“ insbesondere im Jubiläumsjahr mit kleinen und größeren Spenden fleißig unterstützt haben. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung, ohne Sie wäre diese dringend benötigte Neuanschaffung nicht möglich gewesen!

DSC_0651Rettungsdienstleiter Carsten Brandt und Fachdienstleiter Marcel Zierenberg, die für die sanitätsdienstlichen und rettungsdienstlichen Rotkreuzhilfen im Notfall in Witten federführend zuständig sind, führten Interessierte am Donnerstag durch den „Neuzugang“ am Wittener Rotkreuzzentrum.

„Das neue Fahrzeug entspricht nicht nur den neusten technischen und medizinischen Vorgaben sowie dem aktuellen Stand der Technik sondern ist auch besonders auf unsere lokalen Bedürfnisse abgestimmt. Für besondere Einsätze haben wir zum Beispiel zusätzliches Material an Bord, so auch für unsere Sanitätswachdienste“, erklärt Brandt während Kreisrotkreuzleiterin Tanja Knopp ergänzt: „Rotkreuzlöwe Henry Hilfreich taugt nicht nur als Maskottchen auf Stadtfesten, auch als Miniaturausgabe eignet er sich hervorragend, um Kinder mit Schmerzen oder in Angstbesetzten Situationen zu betreuen und zu beruhigen. Auch besondere Wörter- und Übersetzungsbücher für Einsätze, in denen wir Sprachbarrieren ausgesetzt sind, befinden sich an Bord!“

Text aus Pressemitteilung DRK-Witten, Christian Schuh,12.04.2015
Fotos: BenediktKurz, DRK-Witten

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