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Nicht am bewährten Gesamtsystem aus Rettungsdienst und Katastrophenschutz rütteln

Am 08.08.14 von Benedikt Kurz (Allgemein, Rettungsdienst)

Stellvertretend für die in Rettungsdienst und Katastrophenschutz des Ennepe-Ruhr-Kreises mitwirkenden Hilfsorganisationen übergab Rotkreuzbeauftragter Dr. Sascha Rolf Lüder jetzt mit den beteiligten Führungskräften aus ASB, DRK und JUH die ersten digitalen Funkmeldeempfänger an die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer der Hilfsorganisationen.

Übergabe der digitalen Funkmeldeempfänger an die Hilfsorganisationen „Im letzten Jahr konnten wir dem Ennepe-Ruhr-Kreis den Entwurf einer gemeinsamen Alarm- und Ausrückeordnung übergeben. Die Alarm- und Ausrückeordnung der Hilfsorganisationen bündelt die für unsere Mitwirkung im erweiterten Rettungsdienst und Katastrophenschutz einschlägigen Lagebilder des Sanitäts-, Betreuungs- und Verpflegungsdienstes in örtlicher und überörtlicher Hilfe“, erklärte Benjamin Wobig, JUH-Regionalvorstand Ruhr-Lippe, die Zielsetzung der Hilfsorganisationen.

„Auf der Grundlage der Alarm- und Ausrückeordnung hat die Leitstelle des Ennepe-Ruhr-Kreises jetzt die Programmierung der digitalen Funkmeldeempfänger vornehmen können. Damit erfolgt nun eine zeitgemäße digitale Alarmierung der in erweitertem Rettungsdienst und Katastrophenschutz eingesetzten ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer im gesamten Ennepe-Ruhr-Kreis“, freute sich Frank Sarangi, stellvertretender Vorsitzender des ASB-Kreisverbandes Witten, bei der Übergabe.

Die Übergabe der digitalen Funkmeldeempfänger macht zugleich deutlich, dass Rettungsdienst und Katastrophenschutz Teil eines Gesamtsystems sind, das aus Feuerwehren und Hilfsorganisationen besteht. Dr. Sascha Rolf Lüder bestätigte dies: „Nur gemeinsam sind wir stark. Mit der digitalen Alarmierung leisten wir einen Beitrag zum Erhalt der in der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr bewährten Zusammenarbeit. Daran sollte auch im Ennepe-Ruhr-Kreis nicht gerüttelt werden“.

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