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Aktuelles rund um den DRK-Kreisverband Witten

DRK Kreisverband Witten richtet die erste Wittener Sozialkonferenz aus

Am 12.12.11 von Thomas Voß (Allgemeines, Soziale Arbeit)

Ende 2010 äußerten die Fraktionen im Sozialausschuss der Stadt Witten den Wunsch nach einer gemeinsamen Sozialkonferenz mit Vertretern der Stadt (Politik und Verwaltung) und den in Witten tätigen fünf Wohlfahrtsverbänden.

Die 1. Sozialkonferenz fand am Samstag, den 26.11.11, in den Räumen der Stadtwerke Witten, unter dem Vorsitz von DRK Vorstand Thomas Voß, als diesjährigen Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft der Träger der Freien Wohlfahrtspflege in Witten, statt.  Alle 7 Ratsfraktionen waren vertreten. Von der SPD, CDU und FDP auch die Fraktionsvorsitzenden.  Die Stadtverwaltung wurde durch den 1. Beigeordneten Frank Schweppe, der Leiterin des Amtes für Jugend und Schule Frau Jutta Schmidt und den Leiter des Amtes für Wohnen und Soziales Herrn Rolf Cremer vertreten.

Die Verbände durch: Jochen Winter, Geschäftsführer AWO, Hartmut Claes, Geschäftsführer Caritas, Mechthild Weickenmeier, Geschäftsführerin DPWV, Thomas Voß, Vorstand DRK und Dirk Bobe, Geschäftsführer Diakonie.

Die Moderation erfolgte durch Uwe Köhler und Gabi Jennert-Thoma (beide Stadtverwaltung)

Foto Thomas Linder

Selbst langjährige  Sozialpolitiker waren über die Breite und Tiefe der Angebotspalette der Wohlfahrtsverbände überrascht.

Nachdem die Verbände Gelegenheit hatten ihr Aufgaben und Struktur vorzustellen, wurden anschließend in zwei Arbeitsgruppen intensiv gearbeitet.

Aus dem breiten Spektrum 0 – 21 Jahren haben die Teilnehmer die Altersgruppen 13 – unter 18 Jahre  und 18 – unter 21 Jahre ausgewählt.

Dabei wurde die Aufgabe gestellt, Ideen und Impulse zu entwickeln, die eine Verbesserung der Entwicklungsmöglichkeiten junger Menschen darstellen .

Im groben wurden die Ziele wie folgt skizziert:

13 – unter 18 Jahre

  1. Kein Kind ohne Schulabschluss und berufliche Ausbildung
  2. Schnelle Reaktion auf „abweichendes“ Verhalten
  3. Sicherung der – aus Sicht der Politik – notwendigen Personal – und Sachausstattung in der Jugendhilfe

18 – unter 21 Jahre

  1. Arbeitsmöglichkeiten für Drogenabhängige / ambulante REHA für Drogenabhängige
  2. Bestehendes bewahren (im Sinne von Strukturen erhalten und entwickeln) und politische Unterstützung auf unterschiedlichen Ebenen für Qualitätsanforderungen leisten
  3. Themenbereich Berufswahl und Lebensplanung (incl. Kompetenzchecks) an der Kollegschule etablieren
  4. Freiwilliges Soziales Jahr und Bundesfreiwilligendienst (FSJ und Bufdi)  sowohl als sinnvolles Betätigungsfeld/ Arbeitserfahrung und als Möglichkeit der Orientierung stärker bewerben und fördern

Die Rückmeldungen aller Beteiligten der Sozialkonferenz war durchweg sehr positiv. Es wurde einvernehmlich beschlossen, dass die Sozialkonferenz zukünftig einmal im Jahr zu verschiedenen Schwerpunkten stattfindet. Konsens bestand auch darüber, dass das Gremium in besonderen Lagen auch kurzfristig zusammen kommen kann.

Foto Ruhr Nachrichten

Das Foto links zeigt H.-J. Dietrich, Thomas Voß, Jochen Winter und Uwe Köhler,  die im Rahmen einer Pressekonferenz die Ergbnisse der Sozialkonferenz vorstellten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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