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Kreiswettbewerb am Weltrotkreuztag!

Am 10.05.11 von Christian Schuh (Allgemein, Internes, Landeswettbewerb)

Der Kreiswettbewerb Katastrophenschutz der Kreisverbände Wattenscheid und Witten hat am vergangenen Sonntag bei bester Stimmung und hervorragendem Wetter im Wittener Rotkreuzzentrum an der Annenstraße stattgefunden.

„Rotkreuzgemeinschaft Witten siegt um Haaresbreite“

Kreisrotkreuzleiterin Tanja Krok, die wie gewohnt als Wettbewerbsleiterin fungierte, eröffnete den Kreiswettbewerb planmäßig um 11:oo Uhr. Die teilnehmenden Rotkreuzler aus Wattenscheid und Witten hatten vorher Gelegenheit, sich beim vorbereiteten Frühstück zu stärken und sich etwas auszutauschen, bevor es „ans Eingemachte“ ging.

Aufgaben in Rotkreuzwissen, Blutspende- und Betreuungsdienst.

Der Themenbereich Rotkreuzgeschichte und -wissen bietet sich immer dazu an, einen theroretischen Teil (in diesem Fall einen Fragebogen, der von der Gruppe bearbeitet werden musste, Red.) und eine konkrete Aufgabe, die mit kreativen Ideen gelöst werden muss, anzubieten.“ so Tanja Krok. Acht Fragen zur älteren und jüngeren Rotkreuzgeschichte waren zu beantworten: „Wann und in welchem Land fand der bisher größte Einsatz der Emergency Response Units (ERU) statt?“ war für Marcus Richter und seine Gruppe leicht zu lösen, war er doch 2010 selbst in Haiti im Einsatz. „In der Betreuungsaufgabe mussten wir anhand von fiktiven Biografien Einsatzkräfte registrieren. Das war gar nicht so einfach, wie es vielleicht klingt.“ sagt Jasmin Sonntag, die in den letzten Jahren einige Wettbewerbserfahrungen sammeln konnte. „Für die Blutspende sollte ein Plakat zur Gewinnung von Ehrenamtlichen erstellt werden – vielleicht können wir unser „Werk“ sogar in Witten später verwenden.“ so Ulf Feder, der nicht nur im Katastrophenschutz und in der Wohlfahrtsarbeit aktiv ist, sondern ab und zu auch in der Blutspende hilft.

Erste-Hilfe und Sanitätsdienst

In der Grundlagenaufgabe Erste-Hilfe war ein kleiner Junge zu versorgen, der auf einer Treppe gestürzt war. Nicht nur die Versorgung der Kopfplatzwunde und die Betreuung des Kindes mussten durchgeführt werden. Auch der Notruf musste gemeistert und die Eltern des Kindes gefunden werden. Mit der Übergabe an das Rettungsdienstpersonal endete diese Aufgabe, die den erfahrenen Rotkreuzhelfern aus Wattenscheid und Witten keine Schwierigkeiten bereitete. Etwas umfangreicher waren die Anforderungen, die die Fachaufgabe Sanitätsdienst an die Gruppen stellte. „Wir mussten dem Regierungspräsidenten, der durch Schiedsrichter Thorsten Knopp dargestellt wurde, den Umgang mit ausgewähltem Material vom landeseigenen Gerätewagen Sanitätsdienst demonstrieren, während die Gruppenführer eine ausgefeilte mündliche Präsentation und VIP-Betreuung abliefern mussten.“ erklärt Rettungssanitäter Ingo Edelmann.

Technik & Sicherheit – „nicht schon wieder Zeltbau!“

Zum Abschluss des anstrengenden Wettbewerbstages ging es dann darum, als verstärkter Trupp Technik und Sicherheit in einer Behandlungsplatzbereitschaft NRW zwei Zelte für Kategorie III Patienten aufzubauen – möglichst sicher und schnell… Trotz sommerlicher Temperaturen von fast 30 Grad „bissen“ sich die Rotkreuzler durch diese letzte Hürde des Tages und am Ende… standen beide Zelte auf dem Hof des Rotkreuzzentrums an der Annenstraße.

Damit war dann der offizielle Teil des Kreiswettbewerbs erledigt – fast! Nach den Aufräumarbeiten, die mit „vereinten Kräften“ recht zügig erledigt waren, hatte Verpflegungshelfer Ralf Iwert das wohlverdiente Mittagessen zur Ausgabe bereit.

Rotkreuzlied und Heldentaten am Grill!

„Der Ralf ist echt klasse! Das Frühstück war schon toll, aber wie er dann fast zwei Stunden, trotz des Sommerwetters, für uns und die Teilnehmer des Sanitätskurses in Kochbekleidung am Grill gestanden hat – das verdient ein großes Dankeschön!“ so Carina Kruppa, die als Gruppenführerin der Wattenscheider Wettbewerbsgruppe auch dem ausrichtenden Kreisverband ein tolles Feedback gab: „Vielen Dank, dass wir so kurzfristig zu euch kommen durften und ihr so ein tolles Programm für uns vorbereitet habt.“

Der letzte Programmpunkt war dann die Präsentation des Rotkreuzliedes, das beide Gruppen als kreativen Bestandteil der Rotkreuzwissenaufgabe „dichten“ mussten. Schiedsrichter waren bei dieser Aufgabe dann die 18 angehenenden Saniäterinnen und Sanitäter, die wie geplant pünktlich zur Gesangseinlage von ihrer praktischen Ausbildung „Retten, bergen und transportieren“ zum Rotkreuzzentrum zurückgekehrt waren. „Es war schon im Vorfeld recht wahrscheinlich, dass das Lied den Wettbewerb entscheiden würde, daher ist es eine tolle Lösung, dass die „Sanitäter“ unsere Werke bewerten.“ so Richter und Kruppa, die mit dem jeweiligen Ergebnis ihrer Gruppen sehr zufrieden waren.

Der Kreisverband Witten wünscht beiden Gruppen viel Spass und Erfolg beim diesjährigen Landeswettbewerb der Rotkreuzgemeinschaften Westfalen-Lippes, der vom 8. bis 10. Juli in Attendorn im Kreisverband Olpe stattfinden wird. „Jetzt müssen wir nur noch den Wettbewerb in den anderen Bereichen, ehrenamtliche Wohlfahrtsarbeit und Suchdienst, hinter uns bringen – ich bin wirklich froh, dass wir die Disziplinen in diesem Jahr etwas entzerrt haben, so konnten wir unseren Zeitplan fast einhalten.“ so Wettbewerbsleiterin Tanja Krok zu Abschluss des Kreiswettbewerbs am Weltrotkreuztag 2011.

Fotos: Tanja Krok, Simone Wirsen und Christian Schuh

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