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Schnitzeljagd bei der Einsatzeinheit!

Am 24.04.11 von Christian Schuh (Internes)

Die Ausbildung der Einsatzeinheit vor Ostern stand ganz unter dem Thema „Funk und Fernmeldedienst“. Fachausbilder Jens Struppek hatte sich einen spannenden Ablauf ausgedacht. Zunächst wurden die theroretischen Grundlagen des BOS Funk wiederholt und die Helferinnen und Helfer in die einschlägigen Vorschriften eingewiesen. Für die meisten war es ohnehin eine Wiederholung, da eine jährliche Einweisung Pflicht für Katastrophenschützer ist. Danach verteilten sich die Teilnehmer in Gruppenstärke in mehreren Fahrzeugen im Stadtgebiet Wittens, jeder Weg wurde natürlich über Funk an die Zentrale „Rotkreuz Ennepe 1“, in der Ausbilder Struppek selbst den Funktisch bediente, durchgegeben. Nachdem die jeweiligen Standorte erreicht waren, war das Ziel einer jeden Gruppe, die anderen Fahrzeuge mit Fragen im Stil des bekannten Spiels „Schiffe versenken“ zu finden. Alle Fragen wurden natürlich über den 4m-Funk gestellt, Ausbilder Struppek notierte sich die gemachten Fehler im Funkverkehr, nicht um Strafpunkte zu verteilen, sondern um in der Abschlussbesprechung darauf eingehen zu können. „Natürlich sollen alle Funksprüche korrekt durchgegeben werden, auch die Funkdisziplin muss eingehalten werden – dadurch wird es den Helferinnen und Helfern im nächsten Einsatz deutlich leichter fallen, noch genauer mit der Leitstelle und den anderen Gesprächspartnern zu sprechen.“ so Jens Struppek zu den Regeln des „Spiels“.

Zuletzt von den anderen gefunden wurde die Besatzung des GW Verpflegung; Anja Rotter, Kai Kellner und Sven Röder hatten nämlich ihren Standort als letzten Fahrzeug aufgesucht und waren unbemerkt von den anderen zum Rotkreuzzentrum zurückgekehrt. „Es ist nicht leicht, eine interessante Ausbildung vorzubereiten, in der das Funken der einzige Ausbildungsinhalt ist. Im richtigen Einsatz muss der Funkverkehr nebenher laufen, in den speziellen Ausbildungsveranstaltungen steht er im Mittelpunkt, das wird schnell langweilig.“ so Jens Struppek, dem wieder einmal eine abwechslungsreiche Fachausbildung gelungen war. „…aber zweimal kann man das nicht machen, für das nächste Mal muss ich mir leider wieder was neues ausdenken.“

Die Fotos wurden zur Verfügung gestellt von der Gruppe „GW San“ – Christoph Wittemeier, Ralf Iwert, Benedikt Kurz, Steven Skarrus und Florian Wenzel

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