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Aktuelles rund um den DRK-Kreisverband Witten

Bundes-KTWs durch Landrat offiziell in Dienst gestellt!

Am 18.10.10 von Christian Schuh (Allgemein, Rettungsdienst, Sanitätsdienst)

Bereits vor zwei Wochen hatten der Ennepe-Ruhr-Kreis und Landrat Dr. Arnim Brux zur offiziellen „Schlüsselübergabe“ nach Schwelm eingeladen. Die beiden Notfall-Krankenwagen, die an die Sanitätsgruppe der 5. Einsatzeinheit, die durch das Rote Kreuz gestellt wird, waren bereits vor über zwei Monaten von Kameradinnen und Kameraden aus Witten abgeholt worden. Einige Zeit dauerte es dann noch, bis die Fahrzeuge vollständig ausgerüstet, mit zusätzlichen EKG Geräten, Beatmungsmaschinen und Absaugpumpen bestückt waren. Diese zusätzliche Medizintechnik hatte der Ennepe-Ruhr-Kreis aus eigenem Haushalt beigesteuert, um die „Bundes-KTWs“ im Notfall auch als Rettungswagen einsetzen zu können.

Kreisverbandspräsident Dr. Georg Butterwegge und der neue Rotkreuzbeauftragte für den Ennepe-Ruhr-Kreis, Peter Hohaus, freuten sich sehr, neue Fahrzeuge für eine der Katastrophenschutzkomponenten des DRK Kreisverband Witten von Landrat Dr. Brux in Empfang nehmen zu können. In Zukunft werden die Fahrzeuge, in denen im Bedarfsfall sogar zwei liegende Patienten gleichzeitig transportiert werden können im Katastrophenschutz, im erweiterten Rettungsdienst des Ennepe-Ruhr-Kreises und auf Sanitätswachdiensten eingesetzt werden, besetzt durch qualifizierte und erfahrene Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzler aus Witten und Herdecke.

Ein weiterer Schlüssel wurde ebenfalls übergeben, dieser ging aber nicht an das Rote Kreuz oder an die Johanniter-Unfall-Hilfe, sondern aus den Händen des Landrates an den Ennepe-Ruhr-Kreis selbst. Das neue Führungsfahrzeug für den Organisatorischen Leiter Rettungsdienst und den Leitenden Notarzt, dass bereits am 1.08.2010 in Dienst gestellt wurde, wurde im Rahmen des Termins nochmals vorgestellt.

Auch Johanniter und Rotkreuzler dürfen sich über das neue Fahrzeug freuen und einen imaginären Teil des symbolischen Schlüssels mit nach Hause nehmen. Nicht nur, dass es in Zukunft an rettungs- und betreuungsdienstlichen Einsatzstellen eine neuartige Infrastruktur zur Führung bieten wird – Helfer aus den beiden Hilforganisationen und dem Ennepe-Ruhr-Kreis besetzen ehrenamtlich im 24 Stunden-Dienst, 365 Tage im Jahr den neuen Einsatzleitwagen im Wechsel mit einem Mitarbeiter des Ennepe-Ruhr-Kreises.

Zwei unterschiedliche Aufgaben kommen auf die Kameradinnen und Kameraden schon jetzt im Einsatzfall zu. Der „Diensthabende“ fungiert zum einen als Führungsassistent für LNA und OrgL im rettungsdienstlichen Einsatz innerhalb des Ennepe-Ruhr-Kreises und übernimmt zum anderen die Verbandführung von BHP 50, PTZ-10 und Betreuungsplatz im überörtlichen Einsatz. Daher müssen alle beteiligten Führungskräfte über die Qualifikation zum Organisatorischen Leiter Rettungsdienst und zum Verbandführer verfügen.

Fotos: mit freundlicher Genehmigung, Agnes Krause, Johanniter-Unfall-Hilfe, Regionalverband Ruhr-Lippe, Hagen

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