DRK Witten Blog

Aktuelles rund um den DRK-Kreisverband Witten

Dr. Sascha Rolf Lüder erneut zum Rotkreuzbeauftragten ernannt!

Am 04.05.12 von Christian Schuh (Allgemein, Rettungsdienst, Sanitätsdienst)

Nach dem beruflichen Wechsel des bisherigen Rotkreuzbeauftragten für den Ennepe-Ruhr-Kreis, Peter Hohaus, nach Berlin war es notwendig, einen neuen Rotkreuzbeauftragten zu ernennen. Die Wahl der beiden DRK-Kreisverbände im Ennepe-Ruhr-Kreis fiel auf Dr. Sascha Rolf Lüder. Der 41jährige Jurist aus Herdecke hatte dieses Ehrenamt bereits zuvor ausgeübt, es aber vor zwei Jahren aus beruflichen Gründen nach vierjähriger Dienstzeit an seinen Nachfolger übergeben.

Die Aushändigung der vom Präsidenten des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe Dr. Jörg Twenhöven unterzeichneten Ernennungsurkunde erfolgte heute durch den Präsidenten des Wittener Kreisverbandes, Dr. Georg Butterwegge, und den 2. Vorsitzenden des DRK-Kreisverbandes im Ennepe-Ruhr-Kreis, Lutz Heuser, in Anwesenheit von Landrat Dr. Arnim Brux.

Der Rotkreuzbeauftragte ist für die Mitwirkung des Roten Kreuzes in der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr des Ennepe-Ruhr-Kreises verantwortlich. Zum Einsatzpotential des DRK im Ennepe-Ruhr-Kreis gehören u.a. drei Einsatzeinheiten des Katastrophenschutzes sowie eine Personenauskunftsstelle. Der Rotkreuzbeauftragte ist Ansprechpartner für die Gefahrenabwehrbehörden im Kreisgebiet und als solcher auch Mitglied des Krisenstabes des Ennepe-Ruhr-Kreises.

Landrat Dr. Arnim Brux gratulierte dem „neuen alten“ Rotkreuzbeauftragten Dr. Sascha Rolf Lüder zur Ernennung und freute sich sehr, in Zukunft erneut einen „so kompetenten und engagierten Ansprechpartner“ im Ennepe-Ruhr-Kreis an seiner Seite zu haben.

Auch die Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ) berichtet am 04.05.2012 im Wittener Lokalteil. “Ein Netzwerker für schnelle Hilfe” so überschreibt Michael Vaupel seinen Artikel.

Die Pressestelle des Ennepe-Ruhr-Kreises hat die Pressemeldung “Dr. Sascha Lüder zum Rotkreuzbeauftragten ernannt” ebenfalls zum Download bereitgestellt.

Fotos: Thomas Voß (2), Christian Schuh (1, 3) und (4) Screenshot aus: www.derwesten.de, Foto von Walter Fischer

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Blutspenden ist Ehrensache – Ehrung am 04. Mai auf der Schwalbe!

Am 03.05.12 von Christian Schuh (Blutspende)

Das Deutsche Rote Kreuz führt in ganz Deutschland regelmäßig Blutspenden durch. So auch in Witten. Alle unsere Blutspender spenden unentgeltlich, ohne eine Gegenleistung zu erwarten, einzig und allein um anderen Menschen zu helfen. Das macht unsere Blutspendedienste einmalig und garantiert eine hohe Qualität Ihrer Spenden. Dennoch ist es gute Tradition im Roten Kreuz unsere regelmäßigen Spender zu ehren. Mit dieser Tradition wollen wir natürlich nicht brechen, sondern laden unsere Jubiläumsspender zu unserer diesjährigen Blutspender-Ehrung ein. Diese findet wie im vergangenen Jahr auf dem Schiff „MS Schwalbe 2“  statt.

Blutspenderehrung 2011 an Bord der MS Schwalbe IIGeehrt werden in diesem Jahr regelmäßige Blutspender für 50, 75, 100 und sogar 125 Spenden.

Um 16:30 wird die MS Schwalbe ablegen, die Ehrung wird durch das Präsidium des Kreisverbandes, Vertreter des DRK-Blutspendedienstes West und den stellvertretenden Bürgermeister der Stadt Witten, Hans-Ulrich Kieselbach, während der Fahrt über die Ruhr und den Kemnader See durchgeführt.

Mit dabei sein werden auch die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, die an über 50 Blutspendeterminen im Jahr die Begrüßung und Anmeldung übernehmen und nicht nur für das leibliche Wohl der Spenderinnen und Spender sorgen und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Entnahmedienstes des DRK-Blutspendedienstes West für die Durchführung der eigentlichen Blutspende zuständig sind.

Foto: Langjährige Blutspender an Bord der MS Schwalbe II im Rahmen der Blutspenderehrung 2011 gemeinsam mit Prof. Dr. Jürgen Bux und Dr. Walter von Horstig vom DRK-Blutspendedienst West, Tanja Knopp und Dr. Georg Butterwegge vom DRK-Kreisverband Witten e.V. und Hans-Ulrich Kieselbach, dem stellvertretenden Bürgermeister der Stadt Witten (Christian Schuh, 13.05.2011)

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Wittener JRKler zeigten tolle Leistungen in Wadersloh!

Am 02.05.12 von Christian Schuh (Allgemein, Jugendrotkreuz, Landeswettbewerb)

Unter den Augen von aufmerksamen Schiedsrichtern haben über 120 Jugendrotkreuzler aus Nordrhein-Westfalen unter anderem ihre Kenntnisse in der Ersten Hilfe unter Beweis gestellt. Zu den weiteren Wettbewerbsthemen zählte die Auseinandersetzung mit dem Thema der anstehenden Jugendrotkreuz-Kampagne „Klimawandel“. Insgesamt zählt das Jugendrotkreuz in Nordrhein-Westfalen rund 12.800 Mitglieder; bundesweit sind es knapp 109.000. Mit Begeisterung werden die Themen Soziales Engagement, Gesundheit und Umwelt, Frieden und Völkerverständigung sowie Politische Mitverantwortung zum Mittelpunkt verschiedenster Aktivitäten in den JRK-Gruppen gemacht. Auch fast 20 Jugendrotkreuzler aus Witten waren in Warendorf mit von der Partie. “In beiden Wettbewerbskategorien hatten wir eine Gruppe im Spiel, die von erfahrenen Gruppenleitern begleitet wurden. In den vergangenen Wochen haben wir viele Gruppenstunden zum üben uns trainieren genutzt – mit Erfolg, denn unsere Kids haben tolle Leistungen gezeigt, auch wenn es in diesem Jahr nicht zu einer vorderen Platzierung gereicht hat.” so Kreisjugendrotkreuzleiterin Tanja Söndgen am vergangenen Samstag.

Als Sieger der Jugendrotkreuz (JRK) – Landeswettbewerbe am vergangenen Samstag  wurden aus dem DRK-Landesverband Westfalen-Lippe folgende JRK-Gruppen gefeiert: Beim JRK-Landeswettbewerb der Stufe I für die 6- bis 12-Jährigen siegte die Gruppe aus Altenberge (DRK-Kreisverband Steinfurt). Den zweiten Platz in der Stufe I erreichten „Die roten Superkids“ (DRK-Kreisverband Tecklenburger Land), auf den dritten Platz in der Stufe I kamen die „JRK-Flower-Power-Girls“ aus dem DRK-Kreisverband Paderborn.

Die Gruppe „Knallroter Partybus“ aus dem DRK-Kreisverband Paderborn siegte beim JRK-Landeswettbewerb der Stufe II für die 13- bis 16-Jährigen. Sie wird den DRK-Landesverband Westfalen-Lippe beim JRK-Bundeswettbewerb der Stufe II vom 07. bis zum 09. September 2012 in Berlin vertreten. Den zweiten Platz in der Stufe II erreichte die Gruppe „Töpfertown“ (DRK-Kreisverband Steinfurt), auf den dritten Platz kamen „Die sechzig Finger“ aus dem DRK-Kreisverband Warendorf-Beckum.

Fotos: Tanja und Thorsten Knopp

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Herbeder Grundschüler lernen Rettungsdienst kennen!

Am 30.04.12 von Christian Schuh (Allgemein, Jugendrotkreuz, Soziale Arbeit)

Bereits seit zwei Jahren führt das Deutsche Rote Kreuz als Träger der OGS in der Herbeder Grundschule das Jugendrotkreuzprojekt „Kinder helfen Kindern“ durch. Am vergangenen Freitag lernten die 23 kleinen Herbeder Ersthelfer ein weiteres Glied der Rettungskette kennen: Den DRK-Rettungsdienst im Ennepe-Ruhr-Kreis.

„In den letzten Monaten wurden die Schülerinnen und Schüler im Rahmen der Betreuung in der OGS durch Brigitte Rehbein, die nicht nur Abteilungsleiterin für den Offenen Ganztag beim Wittener DRK sondern auch Erste-Hilfe Ausbilderin ist, umfangreich geschult. Zum Abschluss der Ausbildung war es uns nun wichtig mit den Kindern zu erarbeiten, wie es nach der Ersten Hilfe bei einem Unfall oder einer aktuten Erkrankung weitergeht.“ erklärt Rettungsdienstleiter Carsten Brandt, der mit fünf weiteren DRK-Rettungsassistenten mit Rettungs- und Krankenwagen nach Witten-Herbede gekommen war.

In drei Gruppen aufgeteilt wurden Notfallkoffer, Krankentrage und Rettungstuch ausprobiert. „Mit Verbänden und der stabilen Seitenlage kennen wir uns ja schon gut aus, aber die großen Tragen kannten wir noch nicht. Toll, wie bequem und praktisch die Sachen sind.“ so eine der kleinen Ersthelferinnen. An ihrer Schule stehen die 23 Schüler aus den 3. und 4. Klassen jetzt als “Schulsanitäter” in der Pause und bei Sport und Spiel als kleine Ersthelfer bereit. Sie tragen bei ihrem Dienst eine gelbe Weste, damit sie sofort als “Diensthabende” zu erkennen sind und werden dabei durch Lehrer, Brigitte Rehbein und das pädagogische Personal der Offenen Ganztagsschule des Deutschen Roten Kreuzes begleitet und unterstützt.

Foto: DRK-Witten, OGS Herbede

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Tanja Knopp durch Landesausschuss der Rotkreuzgemeinschaften gewählt!

Am 29.04.12 von Christian Schuh (Allgemein)

(v.l.n.r.) Heinz-Wilhelm Upphoff, Christiane Lauing, Tanja Knopp und Gabriele Sell-Gricksch

Der Landesausschuss der Rotkreuzgemeinschaften im DRK-Landesverband Westfalen-Lippe hat bei seiner Sitzung am vergangenen Samstag in Haltern am See Tanja Knopp aus dem Kreisverband Witten und Heinz-Wilhelm Upphoff aus dem Kreisverband Siegen-Wittgenstein mit großer Mehrheit zur Landesrotkreuzleiterin bzw. zum Landesrotkreuzleiter gewählt.

Zu Knopps zukünftigen Nachfolgerin als stellvertretende Landesrotkreuzleitern wählten die anwesenden Mitglieder Christiane Lauing aus dem Kreisverband Altena-Lüdenscheid. Die Wahlen in das Präsidium des Landesverbandes werden im Rahmen der diesjährigen Landesversammlung am 10. November 2012 in Bottrop stattfinden.

Tanja Knopp ist seit 1992 aktives Rotkreuzmitglied beim DRK-Kreisverband Witten. Seit dem 10. Juli 1995 bekleidet sie dort das Amt der Kreisrotkreuzleiterin. Von 2002 bis 2005 war sie zudem als Bezirksrotkreuzleiterin für den Rotkreuzbezirk Ruhr-Lippe tätig. Seit 2005 engagiert sich die 39-Jährige Lehrerin ehrenamtlich als stellvertretende Landesrotkreuzleiterin. Tanja Knopp tritt nun die Nachfolge von Gabriele Sell-Gricksch aus Castrop-Rauxel (Kreisverband Recklinghausen) an, die sich nach 18 Jahren als Landesrotkreuzleiterin kein weiteres Mal zur Wahl stellte.

Weitere Informationen finden Sie in der aktuellen Pressemitteilung des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe e.V. auf der Internetseite www.drk-westfalen.de

Text teilweise aus Pressemitteilung 12/2012, Landesverband Westfalen-Lippe e.V., Foto: Claudia Zebandt, DRK-Landesverband Westfalen-Lippe e.V., Pressestelle

 

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14 Rotkreuzler lernen Betreuungsdienst kennen!

Am 26.04.12 von Christian Schuh (Allgemein)

Unter der Leitung von Jens Struppek, Tim Bartsch und Marcus Richter erlernten 14 Helferinnen und Helfer aus Witten, Hattingen und Gevelsberg in 16 Unterrichtseinheiten die wichtigen Grundlagen des Betreuungsdienstes, die sie für eine erfolgreiche Mitarbeit in den Einsatzeinheiten des Deutschen Roten Kreuzes benötigen.

“Wir freuen uns besonders, dass in diesem Lehrgang auch vier Jugendrotkreuzler mit dabei sind. Besonders junge Helferinnen und Helfer (ab dem 16. Lebensjahr) bringen neue Ideen und Impulse mit in unsere Arbeit, die wir gerne in unsere Maßnahmen und Ausbildungen integrieren.” so Jens Struppek.

Die 14 Helferinnen und Helfer werden alle in Zukunft in den Einsatzeinheiten des Deutschen Roten Kreuzes im Ennepe-Ruhr-Kreis mitarbeiten. Für einige Teilnehmer war der Grundlehrgang Betreuungsdienst der letzte benötigte Teil in der Grundausbildung zur Mitarbeit in den Einsatzeinheiten, für andere ein weitere Schritt, alle benötigten Kenntnisse und Qualifikationen “zu sammeln”. Der DRK-Kreisverband Witten e.V. wünscht viel Erfolg für die praktische Arbeit in den kommenden Einsätzen…

Fotos: Jens Struppek

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Erste-Hilfe Ausbildung für Hundefreunde!

Am 25.04.12 von Christian Schuh (Allgemeines)

Der Hund gehört zu den beliebtesten Haustieren des Menschen.
Was “Herrchen” und “Frauchen” tun können, wenn Ihr Hund sich einmal akut erkrankt, sich verletzt oder gar vergiftet hat erlenten sieben Teilnehmerinnen und Teilnehmer am vergangenen Sonntag im Wittener Rotkreuzzentrum.

Unter der Leitung von Susann Kruber wurden viele wichtige Themen in Theorie und Praxis bearbeitet: Die Kontaktaufnahme, der Selbst- und Eigenschutz, Physiologische Normwerte, Schock und bestimmte Erkrankungs- und Verletzungsmuster, Wunden und Verbände, Atemstillstand und Herz-Kreislauf-Stillstand. Als “Übungsobjekt” fungierten die drei anwesenden Hunde und ließen sich bereitwillig Verbände anlegen und zum Wärmeerhalt mit Rettungs- und Wolldecken versorgen.

Sollten Sie sich auch für eine Teilnahme interessieren, der nächste “Erste-Hilfe am Hund” Lehrgang im Wittener Rotkreuzzentrum findet statt am 30.09.2012 von 10:oo bis 15:oo Uhr – informieren Sie sich auf www.drk-witten.de und melden Sie sich online an…

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Neue Ausgabe von “Idee und Tat” erschienen!

Am 24.04.12 von Christian Schuh (Allgemein, Internes)

Bereits vor einer Woche ist die Aprilausgabe der Idee und Tat erschienen. Sechmal im Jahr erscheint das Mitteilungsblatt des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe e.V. und steht dann allen Interessierten ebenfalls als Download auf der Internetseite des Landesverbandes zur Verfügung.

Neben einer Kolumne, der Rotkreuzumschau und den Nachrichten aus dem Landesverband werden in jeder Ausgabe auch Berichte und Neuigkeiten aus den Kreisverbänden veröffentlicht. “BuFDinen lehren Erste-Hilfe heißt der Bericht aus dem Wittener Kreisverband in der Aprilausgabe. Katharina Damsky und Lena Schwarz erzählen über ihren Bundesfreiwilligendienst in der Breitenausbildung in Witten, Hattingen, Gevelsberg und Herdecke (seite 8).

Tanja Knopp, Kreis- und stellvertretende Landesrotkreuzleiterin wurde von Claudia Zebandt interviewt. “Jeder sollte Erste Hilfe beherrschen” lautet die Überschrift auf Seite 5, berichtet wird über die Rettung des Wattenscheider Grundschülers nach Einbruch ins Eis am 10. Februar (wir berichteten: “Erste Hilfe kann Leben retten!”

Lesen Sie mehr über das Deutsche Rote Kreuz in Westfalen-Lippe, besuchen Sie den Downloadbereich auf der Internetseite des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe e.V.

Foto: Screenshot aus www.drk-westfalen.de, Titelseite der Idee und Tat April/2012, Foto: Claudia Zebandt

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Erneut ein lehrreiches Rotkreuzwochenende…!

Am 22.04.12 von Christian Schuh (Allgemein, Internes, Jugendrotkreuz)

“AusBildung” profitieren…war das große Motto für die Wittener Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzler am vergangenen Wochenende. Mehrere Seminare fanden mit Wittener Beteiligung zum Beispiel am DRK-Institut für Bildung und Kommunikation in Münster statt. Jannis Limhoff besuchte die Ausbilderschulung ABC-Schutz. Unter der Leitung von Armin Tretner aus der Gruppe Fachdienste des Landesverbandes beschäftigten sich die angehenden Ausbilderinnen und Ausbilder mit Theorie und Praxis der erforderlichen Schutzmaßnahmen bei Einsätzen mit atomaren, biologischen und chemischen Gefahren. In Zukunft wird Jannis Limhoff so die weiteren Ausbilderinnen und Ausbilder des Wittener Kreisverbandes in der Grundausbildung ABC-Schutz, die für alle Helferinnen und Helfer in den Einsatzeinheiten angeboten wird, aktiv unterstützen können.

Für Katharina Damsky hat am Samstag der Aufbaulehrgang zur Rettungssanitäterin begonnen. Im Rahmen ihrer Ausbildung zur Erste-Hilfe Ausbilderin, die sie vor einigen Monaten zu Beginn ihres Bundesfreiwilligendienstes erfolgreich absolviert hatte, war sie in der Rettungswache Herbede “auf den Geschmack gekommen”. 80 Stunden Praktikum absolvierte sie nach der theoretischen Ausbildung in der Herbeder Rettungswache. “Das hat mir wirklich viel gebracht, ich bin gut im Rettungsdienst zurechtgekommen und die Erfahrungen haben in mir das Interesse geweckt, noch mehr zu lernen. Auch deswegen habe ich mich zur Weiterbildung zur Rettungssanitäterin entschieden und freue mich sehr, dass ich jetzt auf Wochenendbasis am Aufbaulehrgang in Münster teilnehmen kann.”

Tanja und Kay Söndgen vom Wittener Jugendrotkreuz haben ebenfalls das vergangene Wochenende zur Weiterbildung genutzt. Unter der Leitung des erfahrenen Referententeams “Notfalldarstellung” des JRK Westfalen-Lippe absolvierten sie erfolgreich die Fachausbildung Notfalldarstellung. Vor einigen Wochen hatte in Witten der letzte Grundlehrgang stattgefunden, die dort erworbenen Kenntnisse sollen jetzt nach und nach weiter ausgebaut werden, um in den nächsten Monaten die Angebote der Wittener Notfalldarstellungsgruppe für die Betreuung von Übungen und Ausbildungen kontinuierlich zu erweitern. (Hintergrundinformationen über die Notfalldarstellung und die Arbeit des Jugendrotkreuzes in diesem Bereich finden Sie auf den Internetseiten des JRK Westfalen-Lippe und erhalten Sie im persönlichen Gespräch mit Kreisjugendrotkreuzleiterin Tanja Söndgen.)

Neben den Veranstaltungen, die durch das DRK-Institut für Bildung und Kommunikation in Münster am vergangenen Wochenende natürlich nicht nur für Wittener Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzler angeboten wurden, fanden weitere Bildungsveranstaltungen rund um das Wittener Rotkreuzzentrum und im Wittener Marienhospital statt, an denen viele Helferinnen und Helfer teilgenommen haben.

Jens Struppek und Marcus Richter bildeten 14 Helferinnen und Helfer aus Witten, Gevelsberg, Herdecke und Hattingen in den Grundlagen des Betreuungsdienstes aus, Susanne Kruber führte sieben Hundefreunde in die Erste-Hilfe speziell für ihre Vierbeiner ein und zwölf haupt- und ehrenamtliche Rettungsdienstlerinnen und Rettungsdienstler besuchten am Samstag das ganztägige MANV-Symposium, welches im Marienhospital für die Rettungskräfte im Ennepe-Ruhr-Kreis angeboten wurde…

Über die einzelnen Veranstaltungen werden wir in den nächsten Tagen hier berichten, schauen Sie wieder vorbei und informieren Sie sich über die Aus-, Fort- und Weiterbildungen, die die Wittener Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzler am vergangenen Wochenende besucht und teilweise selbst durchgeführt haben.

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MdL Thomas Stotko besucht DRK-Kreisverband Witten!

Am 20.04.12 von Christian Schuh (Allgemein, Rettungsdienst, Sanitätsdienst)

Ein moderner Rettungsdienst stellt die Speerspitze des modernen Bevölkerungsschutzes dar, in der Feuerwehren und Hilfsorganisationen mit ihrem großen haupt- und ehrenamtlichen Potenzial ihren festen Platz haben. Davon konnte sich der Innenpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, der Wittener Landtagsabgeordnete Thomas Stotko MdL, bei einem Besuch der am DRK-Kreisverband Witten e.V. stationierten 1. Einsatzeinheit im Ennepe-Ruhr-Kreis jetzt persönlich überzeugen.

Auf Einladung von Kreisverbandspräsident Dr. Georg Butterwegge, dem Rotkreuzbeauftragten für den Ennepe-Ruhr-Kreis Dr. Sascha Rolf Lüder und den Mitgliedern der Kreisrotkreuzleitung Tanja Knopp, Wilm Ossenberg Franzes und Dr. Andre Wiegratz war Stotko nicht nur zu Gast, sondern nahm aktiv am Dienstabend der Einsatzeinheit teil. Das Zusammenspiel von Sanitäts- und Rettungsdienst mit den anderen Fachdiensten Technik und Sicherheit und Betreuungsdienst wurde mit dem Aufbau und Betrieb eines Behandlungsplatzes erprobt und Thomas Stotko konnte, ausgerüstet mit der notwendigen Sicherheitsbekleidung, selbst „Hand anlegen“, sich dabei den ein oder anderen Kniff von den erfahrenen Rotkreuzlern abschauen anschaulich feststellen, wie eng Rettungsdienst und Bevölkerungsschutz auch im Ennepe-Ruhr-Kreis miteinander verknüpft sind.

“Es ist beruhigend zu wissen, auf welch hohem Niveau das Deutsche Rote Kreuz hier tätig ist” so Stotko am Montagabend im Wittener Rotkreuzzentrum.

„Als freiwillige Hilfsgesellschaft der deutschen Behörden ist es für das DRK selbstverständlich, auch im Rettungsdienst ein gesetzter Partner zu sein.“, erläuterte der Rotkreuzbeauftragte für den Ennepe-Ruhr-Kreis Dr. Sascha Rolf Lüder dem Abgeordneten die Aufgabenstellung des DRK bei der Erbringung von Rettungsdienstleistungen im Lande.

Mit Blick auf die anstehende Novellierung des Rettungsgesetzes in Nordrhein-Westfalen forderte der Rotkreuzbeauftragte, die im Rettungsdienst zwischen Aufgabenträger, Leistungserbringer und Kostenträger bewährten Strukturen zu erhalten, indem diese rechtssicher gestaltet werden. „Nur so wird es auch im Ennepe-Ruhr-Kreis möglich sein, im gesamten Kanon der aktuellen Bedrohungsszenarien ein stufenlos aufwuchsfähiges Hilfeleistungssystem zu gewährleisten, das dem aktuellen Stand von Technik und Ausbildung entspricht“, ergänzt Dr. Georg Butterwegge.

Nach 21:00 Uhr ging ein abermals erfolgreicher Dienstabend für die knapp 50 anwesenden Helferinnen und Helfer der Wittener Einsatzeinheit und die Gäste mit einer besonderen Einsatzverpflegung zuende, die Kai Kellner gemeinsam mit dem Verpflegungstrupp der Einheit zu bereitet hatte. „Uns ist es wichtig, dass jede Gruppe und jeder Fachdienst im Rahmen der Ausbildungsabende praktisch üben kann, auch daher bekommen wir jetzt das tolle Resultat der Verpflegungsausbildung zu kosten.“ so Kreisrotkreuzleiterin Tanja Knopp, die gemeinsam mit Kai Kellner, Malte Engelhard und den Notfalldarstellern des Wittener Jugendrotkreuzes den Dienstabend vorbereitet hatte.

Fotos: Christoph Wittemeier, DRK Kreisverband Witten e.V.

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