DRK Witten Blog

Aktuelles rund um den DRK-Kreisverband Witten

Days of Thunder

Am 25.06.17 von Jens Struppek (Sanitätsdienst)

… klingt martialisch, meint jedoch den größten Drachenboot-Wettbewerb der Umgebung. Sie fanden diese Wochenende bereits zum 19. Mal auf der Wittener Ruhr statt. 92 Teams à 20 Sportler kämpfen in verschiedenen Klassen um die Titel. Neben dem sportlichen Erfolg gibt es auch jedes Jahr Sonderpreise für die besten Kostüme und das imposanteste Zeltdorf auf dem Festivalgelände.

Wie auch in den vergangenen Jahre vertraute uns der Kanu-Club-Witten auch in diesem Jahr wieder die sanitätsdienstliche Absicherung der Veranstaltung an. Insgesamt 35 Sanitäter waren an den beiden Veranstaltungstagen vor Ort und bauten einen Behandlungsplatz auf, auf dem kleinere Verletzungen direkt vor Ort behandelt werden konnten. Außerdem wurden zwei Kranken- und ein Rettungswagen auf dem Gelände stationiert um bei schwereren Verletzungen einen schnellstmöglichen Transport ins Krankenhaus sicherstellen zu können. Weitere Sanitäter waren zu Fuß auf dem Festival-Gelände unterwegs, um sofort Erste-Hilfe leisten zu können.

„Die große Anzahl an Einsatzkräften ist nichts, was einem Angst machen sollte.“, erläutert Einsatzleiter Thorsten Knopp. „Aber bei fast 2000 Sportlern und Offiziellen, sowie unzähligen Besuchern , beim Rennen, beim Festival und auf dem Zeltplatz entsteht hier fast eine komplette Stadt in der Stadt. Da sollte man für den Fall der Fälle vorbereitet sein.“

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Informationen zum Weltflüchtlingstag

Am 20.06.17 von Jens Struppek (Allgemein)

Heute ist Weltflüchtlingstag! Bei wunderbaren Wetter konnte sich das Wittener Rote Kreuz gemeinsam mit den Organisationen AWO, DRK, Caritas, Diakonie sowie der Stadt Witten einen gemeinschaftlichen Stand auf dem Rathausplatz präsentieren und über ihre Arbeit in Bezug auf Flucht und Migration zu berichten.

Die Passanten interessierten sich dabei besonders für die Arbeit des DRK-Suchdienstes. Er kümmert sich um Menschen, die in Folge von Krieg und Flucht von ihren Lieben getrennt wurden und versucht sie wieder zusammen zu führen. Dabei kann er auf die Unterstützung des Internationalen Komitee vom Roten Kreuz, sowie das gesamte Netzwerk der internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften in fast allen Ländern der zurückgreifen.

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Montagsausbildung der Einsatzeinheit

Am 15.06.17 von Jens Struppek (Ausbildung)

Wie gewohnt trafen sich die Mitglieder der Einsatzeinheit der Rotkreuzgemeinschaft Witten an diesem Montag zur gemeinsamen Fachdienst übergreifenden Ausbildung am wittener Rotkreuzzentrum. Das Thema war ein Teil der Modulausbildung und umfasste die Themenbereiche „Strom“ und „Zeltbau“. Gemeinsam übten die anwesenden Helfer so, das Ausleuchten eines zuvor aufgebauten Zeltes in der Einsatzstelle.
Unter der Leitung von Michael Giersemehl konnten so Handgriffe für einen reibungslosen Aufbau an die Helfer vermittelt werden. Am Ende des Ausbildungsabends konnten alle Anwesenden, durch die besprochenen und praktisch durchgeführten Tätigkeiten, profitieren.
Der nächste Ausbildungsabend findet am 26.06 um 18:30 am Rotkreuzzentrum statt.
Text und Fotos: Alina Stein
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Sanitätsdienst „Kemnader See in Flammen“

Am 05.06.17 von Jens Struppek (Sanitätsdienst)

Die Traditionsveranstaltung „Kemnader See in Flammen“ ist inzwischen über die Stadtgrenzen von Bochum und Witten hinaus bekannt und hat sich als Zuschauermagnet für das Pfingstwochenende etabliert. Ebenfalls Tradition ist es inzwischen auch, dass das Wittener Rote Kreuz die sanitätsdienstliche Absicherung der Veranstaltung übernimmt und sich um Gesundheit der Besucher kümmert.

Trotz des anfangs nicht perfekten Wetters war das Fest im Laufe des Wochenendes gut besucht. Wie auch in den vergangenen Jahren fand dabei auch der Eine oder Andere Besucher den Weg zum Behandlungsplatz des Roten Kreuzes oder zu einem der auf dem ganzen Festgelände zu findenden Teams. Die meisten konnten nach kurzer Behandlung wieder zurück auf das Fest oder nach Hause. Für einige endete die Feier jedoch leider im Krankenhaus. „Alles in allem war das Einsatzaufkommen allerdings im Rahmen des erwarteten.“, erläutert Rotkreuz-Einsatzleiter Stefan Ebner. „Wir waren mit mehreren Rettungs- und Krankenwagen einem stationären Behandlungsplatz und insgesamt bis zu 50 Einsatzkräften vor Ort. Unter Ihnen neben den Sanitätern auch erfahrenes Rettungsdienstpersonal und mehrere Ärzte.“

Neben den Wittener Einsatzkräften waren auch wieder einige Kräfte anderer Rotkreuzortsvereine im Einsatz – zum Beispiel aus Marl, Olfen, Olpe, Herne und von der Einsatzstaffel des Landesverbandes. Wir möchten uns an dieser Stelle auch beim Arbeiter-Samariterbund, der Johanniter Unfallhilfe, der DLRG und der Polizei für die hervorragende Zusammenarbeit bedanken.

(Fotos: René Deuster und Sabrina Wende)

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Abifaxen am „Kahlen Plack“

Am 01.06.17 von Jens Struppek (Allgemein)

Fast schon eine Tradition stellt der Sanitätsdienst auf dem Kahlen Plack dar. Jedes Jahr feiern hier die Wittenern Abiturienten den Abschluss der Schulzeit.

Dieses Jahr sind wieder 20 Rotkreuzler vor Ort um diesen Dienst zu begleiten und unter anderem mit einem Behandelungsplatz, für die Sicherheit der ehemaligen Schüler zu sorgen. Noch bis 20 Uhr wird die Veranstaltung gehen.

Wir wünschen allen teilnehmenden Helfern einen ruhige Veranstaltung und den Schülern viel Freude.

(Text: Alina Stein; Bilder: Alina Stein, Tobias Ermann)

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Wittener Rotes Kreuz freut sich über neue Sanitäter

Am 28.05.17 von Jens Struppek (Sanitätsdienst)

Dieses Wochenende war die Abschlussprüfung des diesjährigen Sanitäter-Lehrgangs. „Die Teilnehmer haben durchweg eine ordentliche Leistung gezeigt.“, so Lehrgangsleiter Florian Lohkamp. „So macht es Spaß eine Prüfung abzunehmen.“

An eine 60-stündigen theoretischen Ausbildung, flankiert von einigen praktischen Übungen, schließt sich eine schriftliche Prüfung und mehrere praktische Prüfungen an. Hierbei müssen die Prüflinge ihre Kenntnisse beweisen. Dabei müssen sie zum einen eine Wiederbelebung durchführen und zum anderen in zwei ganzheitlichen Fallbeispiele ihre medizinischen Kenntnisse, die Zusammenarbeit im Team und ihre Fähigkeit eine Einsatzstelle zu organisieren, beweisen. Erst wenn all das zur Zufriedenheit des Prüfungsausschusses unter der Leitung des Prüfungsarztes erfolgt ist dürfen sie sich „Sanitäter“ nennen.

Am Ende der Prüfung, die wir wieder mit der Unterstützung der Kameraden des Warsteiner Roten Kreuzes durchgeführt haben, stand dann fest: 11 neue Sanitäter für das Wittener Rote Kreuz. Damit haben alle Teilnehmer des Kurses auch bestanden. Unter ihnen, neben unseren 11 Sanitätern, auch 2 Mitglieder des Technischen Hilfswerks.

Ich freue mich ganz besonders über das tolle Engagement unserer Mitglieder. Ohne die vielen Stunden, die sie ehrenamtlich nicht nur in die Ausbildung, sondern auch später in Einsätze, Übungen und Fortbildungen investieren, wäre unsere Arbeit hier vor Ort nicht möglich.„, sagt Dr. Georg Butterwegge, Präsident des Wittener Roten Kreuzes. „Dementsprechend gerne gratuliere ich Ihnen hier zu ihrem Erfolg!

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Letzter Tag der Sanitäter-Ausbildung 2017

Am 21.05.17 von Jens Struppek (Sanitätsdienst)

Am heutigen Sonntag fand der letzte Lehrgangstag unseres diesjährigen „San AB“-Lehrgang statt. Auf dem Stundenplan stand der letzte Praxistag und daher auch die praktische Prüfungsvorbereitung. Den Tag über machten Moritz Hafer und Niklas Remscheid mit den 13 angehenden Sanitätern viele verschiedene Fallbeispiele, um gut auf die Prüfung am kommenden Wochenende vorbereit zu sein. Das Hauptaugenmerk wurde hierbei auf die Basismaßnahmen, die Assistenz des Notarztes und die Kommunikation im Team gemacht.
Als besonderes Highlight am heutigen Tag wurde, auf Wunsch der Lehrgangteilnehmer, eine Übung mit mehreren Verletzten durchgeführt. Zwei Teams wurden zu einem Verkehrsunfall mit drei Verletzten geschickt. Hier musste viel im Team und unter den Teams kommuniziert werden, um die Herausforderung gemeinsam zu bestehen und die Patienten fachgerecht zu retten. Auch die nachgeforderten Teams mussten durch die Teamführer eingewiesen und koordiniert werden.
Ich bin mit der heutigen Leistung des Lehrgangs sehr zufrieden„, so Marcel Zierenberg, Fachdienstleiter der Sanitätsgruppe der Einsatzeinheit, der heute bei einigen Fallbeispielen den Notarzt simulierte. „Die Teilnehmer konnten heute beweisen, dass sie nicht nur die Theorie verstanden haben, sondern diese auch auf die Praxis übertragen können.

Wir wünschen allen Teilnehmern viel Erfolg für die anstehende Prüfung und jederzeit gutes Retten.

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Herdecker Blaulichttag

Am 21.05.17 von Jens Struppek (Allgemein)

In Herdecke findet regelmäßig der sogenannte Blaulichttag statt. Hier informieren die verschiedene „Blaulichtorganisationen“ die Bevölkerung über ihre Arbeit und bieten die Möglichkeit mit ihnen ins Gespräch zu kommen.  Neben Feuerwehr, THW, den Johannitern und der DLRG war natürlich auch das Herdecker Rote Kreuz vor Ort in der Herdecker Fußgängerzone um mit den Menschen in ihrer Stadt ins Gespräch zu kommen. Dabei wurden sie auch von zwei Kollegen des Wittener Roten Kreuzes unterstützt, die ihnen  mit Rat, Tat und etwas zusätzlichem Material zur  Seite standen.

Nicht nur der Andrang, sondern auch das Interesse an der Arbeit des Roten Kreuzes war enorm„. sagt Petra Neuhaus, die gemeinsam mit Michael Giersemehl aus Witten nach Herdecke gefahren ist, um die Herdecker Kollegen zu unterstützen. „Nicht nur wir, sondern auch die anderen Organisationen haben viele interessante Gespräche geführt, so dass man die Veranstaltung wohl nur als gelungen bezeichnen kann. Wir gehen jedenfalls davon aus, dass sie auch in Zukunft fortgeführt wird.“

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Nachlese: Integrationsmesse in der Wittener Werkstadt

Am 20.05.17 von Jens Struppek (Flüchtlingshilfe, Soziale Arbeit)

Zu Beginn des schönen Maiwetters besuchten einige Wittener Rotkreuzler die Integrationsmesse in der Wittener Werkstadt um die Besucher über die Arbeit des Deutschen Roten Kreuzes in der Integrationsarbeit zu informieren. Grundsätzlich sind wir als Rotes Kreuz weltweit tätig und uns gibt es also Rotes Kreuz oder Roten Halbmond in nahezu jedem Land der Welt. Deshalb kennen uns auch Menschen aus der ganzen Welt und verbinden das Symbol des Roten Kreuzes von vorne herein mit Hilfe.

Die Türen, die uns dadurch geöffnet werden, wollen wir nutzen. Deshalb haben wir zum einen viele Angebote, die sich direkt an zuwanderte Menschen richten, wie zum Beispiel die Migrationberatung, unser „SpracheMOBIL“-Projekt, dass sich um die sprachliche und soziale Förderung von Kindern kümmert, die noch keinen regulären Kindergartenplatz gefunden haben oder aber die Integrationsagentur, die sich nicht nur um die Integration von Neuzugezogenen und Alteingesessenen kümmert, sondern auch um das Zusammenleben von z.B. Jung und Alt oder Arm und Reich.

Zum Anderen bestand aber auch die Möglichkeit sich über die anderen Angebote des Roten Kreuzes zu informieren. So konnte man sich zum Beispiel einen Rettungswagen von innen ansehen und sich über die Arbeitsweise der Kollegen informieren. Denn was man kennt macht einem weniger Angst. Auch die interkulturelle Öffnung bestehender Angebote ist ein Thema mit dem sich das Rote Kreuz sei längerem beschäftigt. In diesem Zusammenhang gab es auch die Möglichkeit sich das Angebot unseres Menüdienstes anzusehen und es gleich im Selbstversuch zu testen. Es gab den Ruhrpott-Klassiker schlechthin: Currywurst. Aus gegebenem Anlass in einer schweinefleischfreien Geflügelvariante.

Ein wichtiger Aspekt dieser Veranstaltung aus unserer Sicht war allerdings auch die Netzwerkarbeit. Viele tolle Gespräche mit anderen Organisationen und Initiativen, die sich mit der Integrationsarbeit beschäftigen führten zu vielen Ideen und Kooperationsmöglichkeiten für die Zukunft. Auch die Politik und (zukünftige) Förderer konnten sich ein Bild unserer Arbeit machen. So zum Beispiel auch die Bundesvorsitzende der Grünen Claudia Roth (siehe Foto) die begeistert von unserem SpracheMOBIL-Projekt war.

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Gitarrenkurs beim Wittener Roten Kreuz war sehr erfolgreich

Am 19.05.17 von Jens Struppek (Soziale Arbeit)

In den letzten Wochen veranstaltete das Wittener Rote Kreuz einen Gitarrenkurs für Erzieher, Pädagogen und alle, die in der Jugendarbeit tätig sind. Er sollte ihnen die Grundlagen im Umgang mit der Gitarre vermitteln und Tipps für einen pädagogisch sinnvollen Einsatz geben. Dabei arbeiten wir mit unserem Partner Gitarrissimo zusammen und können eine zertifizierte Zusatzqualifikation anbieten.

„Das gemeinsame Singen und Musizieren sind meiner Meinung nach ein wesentliches Element der pädagogischen Arbeit.“, erläutert Daniel Kammann, der den Kurs in Witten organisiert hat. „Früher war es üblich, dass man, wenn man mit Kindern arbeitete auch ein Instrument spielt. Mit gestiegenen Anforderungen – auch in der Ausbildung – fehlt vielen heute aber die Zeit und die Möglichkeit sich das im Selbststudium anzueignen. Hier wollen wir mit diesem kompakten und zielgruppengerechten Kurs ansetzen und Interessierten aus der Kinder- und Jugendarbeit eine entsprechen Fortbildungsmöglichkeit bieten. Die Gitarre ist hier al vielseitiges und trotzdem relativ leicht zu transportierendes Element ein ideales Werkzeug.“

Zum Abschluss des Kurses konnte das erlernte dann direkt beim gemeinsamen Musizieren mit den Kindern unseres SpracheMOBIL Projektes ausprobiert werden.

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