DRK Witten Blog

Aktuelles rund um den DRK-Kreisverband Witten

Frohe Ostern!

Am 01.04.18 von Jens Struppek (Allgemein)

Wir wünschen allen unseren Lesern frohe Ostern und ruhige Feiertage. Wenn sie können, genießen sie das lange Wochenende.

Während zu Ostern traditionell Eier versteckt werden, verstecken wir uns nicht. Wir sind, wie auch an den anderen 363 Tagen dieses Jahr, auch an den beiden Osterfeiertagen für sie da. 24 Stunden am Tag stehen die Kollegen im Rettungsdienst und Krankentransport für Sie bereit. Auch der Pflegedienst ist für seine Patienten da. Mit dem Hausnotruf ist auch über Ostern die Hilfe nur einen Knopfdruck entfernt. Wie jeden anderen Tag im Jahr ist auch stehen auch die Einsatzkräfte des Katastrophenschutzes auf Knopfdruck der Leitstelle für den Einsatz bereit. Selbstverständlich bringt auch der Menüdienst unseren Kunden heute und morgen pünktlich ihr Ostermenü.

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Aprilscherz: Rotkreuzzentrum wird exterritoriales Gebiet

Am 01.04.18 von Jens Struppek (Allgemein)

Bei diesem Beitrag handelt es sich um unseren diesjährigen Aprilscherz. Lesen Sie mehr dazu in der Auflösung.

Das Wittener Rotkreuzzentrum ist, genau wie alle anderen Rotkreuzstandorte in der Europäischen Union, seit dem 01.04.2018 exterritoriales Gebiet. Das heißt es ist rechtlich gesehen nicht mehr Teil des Hoheitsgebiets der Bundesrepublik Deutschland.
Die Rotkreuzarbeit baut auf 7 Grundsätzen auf: Menschlichkeit, Unparteilichkeit, Neutralität, Unabhängigkeit, Freiwilligkeit, Einheit und Universalität. Insbesondere der Grundsatz der Unabhängigkeit soll durch diese Maßnahme gestärkt werden. Nationale Rotkreuzgesellschaften arbeiteten bisher auf Grundlage des jeweiligen Rechtes ihres Heimatlandes. Dies musste in nationalem Recht den Schutz und die Unabhängigkeit der Organisation sicherstellen. All das passiert auf Grundlage der Genfer Abkommen, die nahezu jedes Land der Erde unterzeichnet hat.
Mit der neuen Regelung hat das Internationale Komitee vom Roten Kreuz mit Sitz in Genf einen Schritt unternommen, die Rotkreuzarbeit im Sinne der Grundsätze von nationalen Besonderheiten unabhängiger zu machen. In langen Verhandlungen, die bisher vertraulich gehalten wurden verhandelte eine Delegation des Internationalen Roten Kreuzes und der verschiedenen europäischen Nationalen Rotkreuz-Gesellschaften mit Vertretern der europäischen Kommission.
„Wir haben versucht das exemplarisch europaweit umzusetzen. Europa und im speziellen Deutschland sind eigentlich keine Regionen, in dem diese Regelung unbedingt nötig gewesen wäre. Die Unabhängigkeit der Rotkreuzgesellschaften war weitestgehend immer gegeben.“, erläutert Klaus-Dieter Paschulke, Richter a.D., der für das Deutsche Rote Kreuz an den Verhandlungen teilnahm. „Aber wir wollten hier unter relativ einfachen Bedingungen eine Musterregelung treffen, die wir in den nächsten Jahren auf weitere Staaten übertragen können. Dies wird dann Aufgabe der dortigen Rotkreuzgesellschaften und des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz sein.“
„Auch wenn wir als Rotes Kreuz bereits seit einigen Jahren von den Verhandlungen wissen ging es auf einmal ganz schnell!“, erläutert Dr. Georg Butterwegge, Präsident und Justiziar der Wittener Roten Kreuzes. „Wir haben zunächst provisorisch eine Schranke aufgebaut und dort 24 Stunden am Tag einen Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin postiert, die den Besuchern die neue Situation erklärt und dokumentiert, wer sich auf dem Gelände und damit außerhalb der Bundesrepublik und auch außerhalb der Europäischen Union befindet. Theoretisch könnte es sein, dass das Auswärtige Amt dies bei uns anfragt. Zum Glück braucht ja niemand ein Visum. So geht das ganze ohne großen Aufwand vonstatten.“ Auch alle Kunden des Wittener Roten Kreuzes weiß Dr. Butterwegge zu beruhigen. „Alle Verträge bleiben unverändert bestehen und unterliegen auch weiterhin deutschem Recht, genau wie neue Verträge auch. Dies sehen die Abkommen mit der EU eindeutig so vor.“
Auch wenn die „Anreise“ jetzt minimal aufwändiger ist, freuen wir uns darauf, Sie weiterhin genauso häufig und zahlreich bei uns begrüßen zu dürfen.

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Wittener Rotes Kreuz unterstützt Bochumer Jugendfeuerwehr

Am 27.03.18 von Jens Struppek (Ausbildung, Einsätze, Rettungsdienst)

Jedes Jahr veranstaltet die Bochumer Jugendfeuerwehr „Brandwacht“ ihren Berufsfeuerwehrtag. Dabei werden in einer 24-Stunden-Schicht verschieden Übungsszenarien geprobt und die Jugendlichen können unter realistischen Bedingungen das Erlernte ausprobieren.

Bereits im letzten Jahr nahm an den Übungen ein Rettungswagen des Wittener Roten Kreuzes teil. Wie auch im echten Einsatz sollte hier eine organisationsübergreifende Zusammenarbeit geübt werden. Übungen enden oft, sobald eine verunfallte Person aus Ihrer Notlage befreit ist. Im echten Leben geht es dann allerdings noch weiter. Die Person muss vor Ort erstversorgt und an den Rettungsdienst übergeben werden. Oft kann dieser auch noch im Einsatz unterstützen. Um auch dies übern zu können haben wir einen Rettungswagen samt Personal zum Berufsfeuerwehrtag geschickt, der nicht im regulären Rettungsdienst eingebunden war und mit komplett ehrenamtlich tätigem Fachpersonal besetzt war.

Nach der guten Zusammenarbeit im letzten Jahr waren wir froh, dass wir die Kooperation dieses Jahr fortsetzen konnten.

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Zurück am Pestalozziplatz

Am 26.03.18 von Jens Struppek (Soziale Arbeit)

Auch dieses Jahr haben Daniel Kammann und Sebastian Schopp wieder ein tolles Programm auf dem Pestalozziplatz für die Osterferien geplant. Nachdem das Rote Kreuz letztes Jahr bereits in Zusammenarbeit mit dem Zirkus Lollipop einen Projektzirkus für die Kinder im Umfeld des Pestalozziplatzes durchgeführt hat, der bei allen Beteiligten sehr gut angekommen ist, haben wir uns bereits kurz nach den Osterferien 2017 entschieden auch dieses Jahr wieder ein Ferienprogramm an gleicher Stelle zu starten. Dieses Mal wird es keinen Zirkus geben, sondern die Kinder werden für ein Theaterstück proben und es dann am Samstag, 07.04.2017 aufführen.

Wir konnten allerdings den Zirkus Lollipop trotzdem wieder als Unterstützer gewinnen, so dass bereits seit gestern den Pestalozziplatz wieder das markante Zirkuszelt ziert. Auch die Ruhrtalengel sind wieder mit dabei und sorgen dafür, dass die Kinder, wenn es ab morgen mit dem Programm losgeht auch wieder ein Mittagessen erhalten. Wir hoffen, dass es wieder so tolle Osterferien für die Kinder und unser Team werden, wie im letzten Jahr. Gestern gab es auf jeden Fall schonmal einen interessanten, aber auch arbeitsreichen Tag beim Aufbau des Zeltes.

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Organisationsübergreifende Zusammenarbeit

Am 24.03.18 von Jens Struppek (Ausbildung, Rettungsdienst)

Es sieht dramatisch aus, was da auf dem Hof hinter der Wittener Berufsfeuerwehr passiert. Mit schwerem Gerät wird ein Auto in seine Einzelteile zerlegt. Doch zum Glück ist alles nur eine Übung. Mitglieder der freiwilligen Feuerwehr trainieren hier, im Rahmen ihrer Grundausbildung, unter Leitung von Daniel Trampisch von der Berufsfeuerwehr, wie Menschen fachgerecht aus einem verunfallten Auto gerettet werden.

Für uns bot sich da die Möglichkeit zur Kooperation bei dieser Übung. „Auch im täglichen Einsatz ist eine reibungslose Zusammenarbeit zwischen Rotem Kreuz, Feuerwehr und gegebenenfalls weiteren Organisationen an der Einsatzstelle wichtig, für den einen oder anderen Patienten sogar überlebenswichtig. Deshalb macht es Sinn, dass diese Zusammenarbeit auch geübt wird und nicht zum ersten Mal bei einem echten Einsatz nötig wird.“ erläutert Dirk Klaus, der gemeinsam mit Lucas Kaiser, die Fortbildung seitens des Roten Kreuzes als Ausbilder begleitet. Die beiden erfahrenen Rettungsdienstler sind sich sicher: „Nicht nur unser Rettungsdienst-Nachwuchs wird von der Erfahrung profitieren, sondern auch die freiwilligen Feuerwehrmänner und -frauen nehmen von dieser ganzheitliche Ausbildung mehr mit, als wenn zwischen den feuerwehrtechnischen Elementen immer nur theoretisch gesagt würde: >>Jetzt würde der Rettungsdienst…<<

Darüber hinaus bot sich auch immer mal wieder die Gelegenheit über den Tellerrand zu schauen und „auf der anderen Seite“ selbst einmal Hand anzulegen.

Fotos: Dirk Klaus und Michelle Fischer

 

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Rotes Kreuz auch dieses Jahr wieder auf der Integrationsmesse

Am 19.03.18 von Jens Struppek (Flüchtlingshilfe, Soziale Arbeit, Suchdienst)

„Schau mal über den Tellerrand“ hieß das Motto zur inzwischen siebten Auflage der Messe für Integration und Städtepartnerschaften. Das Wittener Rote Kreuz war mit einem breiten Spektrum vor Ort: von der Integrations- und Migrationsberatung über die Flüchtlings- und Rückkehrerberatung bis zum Suchdienst.

Über 40 Organisationen, Vereine und Initiativen sowie Vertreter von Politik und Wirtschaft waren gekommen, um sich zusammen mit zahlreichen Besuchern zu informieren, auszutauschen, oder einfach nur die internationalen Spezialitäten zu genießen.

Die Veranstalter hatten sich in diesem Jahr etwas Besonderes ausgedacht, um das Motto mit Leben zu füllen: die Teilnehmer konnten an den einzelnen Ständen Punkte sammeln, um am Ende der Messe an einer Verlosung teilnehmen zu können. „Nennen Sie drei Bereiche, in denen das Rote Kreuz tätig ist“ konnte an unserem Stand einen blauen Punkt einbringen. Unsere Rotkreuzler*innen verteilten einige Punkte im Laufe des Tages!

Während in einem eigens dafür vorbereiteten Raum der Film des DRK-Kinder-Zirkus-Projektes „Lollipop“ für Aufmerksamkeit am Stand sorgte, konnten auch einige Informationsgespräche zum Thema Internationale Suche geführt werden. Die Tellerränder sind in Witten somit nach dem heutigen Tage flacher geworden.

Text: René Deuster

 

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Alarm für das Wittener Rote Kreuz

Am 13.03.18 von Jens Struppek (Allgemein)

Rettungswagen

Archivbild

Heute um 19:54 alarmierte die Leitstelle des Ennepe-Ruhr-Kreises die Wittener Rotkreuzler. Auslöser des Alarms war ein Verkehrsunfall in Hattingen. Derzeit binden mehrere Verletzte bei dem Unfall etliche Fahrzeuge des regulären Rettungsdienstes. Daher stellen wir derzeit zusätzliche Fahrzeuge für den regulären Rettungsdienst im Kreis, um so die im Einsatz befindlichen Fahrzeuge zu ersetzen.

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Losglück für Wittener Blutspender

Am 13.02.18 von Jens Struppek (Blutspende)

An etwas 40 Terminen im Jahr kann man beim Roten Kreuz in Witten Blut spenden. Viele Wittenerinnen und Wittener nehmen diese Gelegenheit regelmäßig war. Während sich das Wittener Blutspendeteam um das Wohlbefinden der Spender kümmert, kümmern sich die Kollegen vom Blutspendezentrum in Hagen um die Entnahme und Weiterverarbeitung des Blutes.
Im Gebiet des Blutspendezentrum Hagen kann dabei auf eine treue Basis regelmäßiger Spender bauen. 46.000 von ihnen spendeten in den vergangenen Jahren regelmäßig einmal im Jahr. Deshalb starteten die Hagener Kollegen im letzten Quartal 2017 recht erfolgreich die „Gefesselt“-Kampagne, mit der sie versucht haben diese Spender von einer zweiten Spende pro Jahr zu überzeugen. Grundsätzlich können Männer sechsmal pro Jahr Blut spenden und Frauen viermal pro Jahr.
Gleichzeitig wurden unter denen, die sich daran beteiligt haben mehrer iPhones verlost. Einer der glücklichen Gewinner kam aus Witten und konnte gestern auf dem Blutspendetermin im Lukaszentrum an der PFerdebachstraße seinen Gewinn entgegen nehmen. Im Anschluss ging er dann mit den Worten „Wo ich schonmal hier bin…“ noch Blutspenden. Damit gesellte er sich zu 112 Menschen, die es ihm gestern im Lukaszentrum gleich taten. Drei von Ihnen spendenten gestern zum ersten Mal Blut.
Die nächsten Blutspendetermine finden Sie hier.

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Breckerfelder Jugendrotkreuz in Witten

Am 11.02.18 von Jens Struppek (Jugendrotkreuz)

Heute war das Jugendrotkreuz unseres Ortsvereins Breckerfeld im Rotkreuzzentrum an der Annenstraße in Witten um ihre Erste-Hilfe-Kenntnisse aufzufrischen. Trotz des Neuschnees, den es heute in Breckerfeld gab, haben sich 15 Jugendrotkreuzler zusammen mit dem Breckerfelder Jugendrotkreuzleiter Ralf Klieve auf den Weg nach Witten gemacht.

Dort angekommen wurden Sie zunächst von Kreisjugendrotkreuzleiterin Moana Seidler begrüßt. Danach wurden die Kenntnisse in der Ersten Hilfe der Teilnehmer aufgefrischt. Michael Frankenstein, einer der erfahrensten Ausbilder unseres Kreisverbands übernahm die Aufgabe, das Thema unterhaltsam, aber zielgerichtet zu vermitteln. Doch der Tag sollte natürlich nicht komplett von Arbeit geprägt sein. Neben dem lernen blieb natürlich auch genug Zeit für eine Menge Spaß. Auch für das „Drumherum“ war gesorgt. Als gute Seele des Tages kümmerte sich Rosi Kubsch unter anderem um das Leibliche Wohl der Teilnehmer. Und so rundeten ein Mittagessen und selbstgebackener Kuchen den Tag ab.

Doch der Tag soll nicht die einzige gemeinsame Ausbildung bleiben. Die Vertreter aus Breckerfeld und Witten haben schon die nächsten Veranstaltungen besprochen. Fehlt eigentlich nur noch der Termin.

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Informative Exkursion für die Wittener Suchdienstler

Am 29.01.18 von Jens Struppek (Suchdienst)

Am Wochenende gab es für die Wittener Suchdienstler eine spannende Fortbildung. Bereits am frühen Morgen ging es los. Mit zwei Mannschafts-Transport-Wagen fuhren die Rotkreuzler ins niedersächsische Friedland.

Seit über 70 Jahren ist Friedland in Deutschland ein Synonym für Flucht und Neubeginn. Am 20.09.1945 wurde das „Grenzdurchgangslager Friedland“ eröffnet. Bereits im gleichen Jahr war es für 500.000 Menschen das Ende einer Flucht und der Beginn eines neuen Lebens. Friedland war der erste Anlaufpunkt für Menschen, die aus Ihren Heimatstädten im Osten oder sonst wo in Deutschland in Folge des Krieges fliehen mussten.

Später war Friedland erster Anlaufpunkt für Spätaussiedler, Menschen, die aus der DDR geflohen sind und Flüchtlinge, die Asyl in Deutschland suchen. Berühmt wurde Friedland allerdings durch die Kriegsheimkehrer. Für die aus der Kriegsgefangenschaft heimgekehrten Soldaten war Friedland der Hoffnung auf eine Zukunft im neuen Deutschland. So wie das Grenzdurchgangslager Friedland untrennbar mit der deutschen Geschichte verbunden ist, ist Friedland auch mit der Geschichte des Rotkreuz-Suchdienst verbunden.

Das war für die Wittener Suchdienstler auf jeden Fall einen Besuch wert. Nach einer Führung durch das Museum Friedland ging es noch auf einen ausgiebigen Rundgang durch das Lager. Bevor es dann wieder zurück nach Witten ging, wo sie in den späten Abendstunden wieder eintrafen.

Wir bedanken uns beim Team des Museum Friedland für einen interessanten und informativen Tag.

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