DRK Witten Blog

Aktuelles rund um den DRK-Kreisverband Witten

Ein volles Wochenende

Am 03.07.18 von Jens Struppek (Einsätze)

Ein anstrengendes Wochenende liegt hinter den Wittener Rotkreuzlern. Eine größere Delegation befand sich in Halver und unterstützte dort bei der Realisation des DRK-Landeswettbewerbs. Gleichzeitig unterstützten wir die Löscheinheit Annen der Wittener Feuerwehr bei ihrem Tag der offenen Tür. Weitaus mehr Einsatzkräfte befanden sich allerdings an der Ruhr beim diesjährigen Jugenddrachenbootrennen, wo wir wieder für die medizinische Versorgung bei Unfällen bereit standen und so gemeinsam mit der DLRG, die die wasserseitige Absicherung gewährleistete, für das Wohl der Teilnehmer und Besucher sorgten. Eigentlich ist das mehr als genug zu tun für ein einziges Wochenende.

Doch es kam anders: Mitten in den vollen Samstag platzte ein Alarm. „Überörtliche Hilfe“ lautete das Schlagwort. Ein Großbrand in Bönen (Kreis Unna), der unter anderem die Sperrung der Autobahn A2 zur Folge hatte, hat viele Einsatzkräfte vor Ort gebunden, so dass die Kameraden vor Ort Unterstützung aus der Nachbarschaft angefordert haben. Unter den nachrückenden Einsatzkräften befand sich auch eine Betreuungsgruppe aus Witten. Trotz der bereits bekannten Herausforderung sammelten sich schnell ausreichend Einsatzkräfte und wurden in Windeseile zu den Kollegen des Roten Kreuzes in Bönen verlegt. Kurz darauf wurden sie durch einige Wittener Einsatzkräfte verstärkt, die direkt aus Halver zu dem Großbrand fuhren. Insgesamt waren über 200 Feuerwehrleute und 68 Rotkreuz-Einsatzkräfte an dem Einsatz beteiligt, neun von ihnen aus Witten. „Trotz des vollen Wochenendes ist es für uns natürlich eine Selbstverständlichkeit die Einsatzbereitschaft unserer Katastrophenschutzeinheiten für Witten und die überörtliche Hilfe weiter sicherzustellen, so dass wir gerne zur Unterstützung der Bönener Kollegen ausgerückt sind.“, erläutert Tobias Ermann, der als Gruppenführer für die Wittener Einsatzkräfte in Bönen verantwortlich war.

Als es in Bönen los ging wurde es für die Wittener in Halver schon wieder ruhiger. Wie auch in den vergangenen Jahren kümmerte sich maßgeblich die Kollegen vom Wittener Suchdienst um die Registrierung der Teilnehmer und Gäste des Wettbewerbs. „Das hat mittlerweile ja schon Tradition.„, sagt Paul Hartmann, der den urlaubenden Leiter des Wittener Suchdienstes bei dieser Veranstaltung vertrat. „Wir machen das ja nun schon einige Jahre für den Landesverband und werden immer wieder eingeladen. Also machen wir es anscheinend gar nicht mal so schlecht!

Die Idee der Annener Feuerwehr, an ihrem Tag der offenen Tür nicht nur die Arbeit der Feuerwehr zu zeigen, sondern auch die Arbeit der Hilfsorganisationen vorzustellen, mit denen sie im Einsatz zusammenarbeitet gefiel uns auf Anhieb sehr gut.“, berichtet Jannis Limhoff, der dort die Arbeit des Roten Kreuzes vorstellte. „Deshalb war für uns auch sofort klar: Da sind wir dabei.“

Das Jugenddrachenbootrennen auf der Ruhr ist nicht nur für die Teilnehmer, sondern auch für uns jedes Jahr ein Termin, den wir nicht verpassen wollen.“, schildert Einsatzleiter Malte Engelhard den Tag an der Ruhr. „Und wenn dann noch das Wetter so gut mitspielt, macht es ja auch gleich mehr Spaß.“ Zwar gab es einiges zu tun für die anwesenden Sanitäter, große Verletzungen blieben jedoch zum Glück aus.

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