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Informative Exkursion für die Wittener Suchdienstler

Am 29.01.18 von Jens Struppek (Suchdienst)

Am Wochenende gab es für die Wittener Suchdienstler eine spannende Fortbildung. Bereits am frühen Morgen ging es los. Mit zwei Mannschafts-Transport-Wagen fuhren die Rotkreuzler ins niedersächsische Friedland.

Seit über 70 Jahren ist Friedland in Deutschland ein Synonym für Flucht und Neubeginn. Am 20.09.1945 wurde das „Grenzdurchgangslager Friedland“ eröffnet. Bereits im gleichen Jahr war es für 500.000 Menschen das Ende einer Flucht und der Beginn eines neuen Lebens. Friedland war der erste Anlaufpunkt für Menschen, die aus Ihren Heimatstädten im Osten oder sonst wo in Deutschland in Folge des Krieges fliehen mussten.

Später war Friedland erster Anlaufpunkt für Spätaussiedler, Menschen, die aus der DDR geflohen sind und Flüchtlinge, die Asyl in Deutschland suchen. Berühmt wurde Friedland allerdings durch die Kriegsheimkehrer. Für die aus der Kriegsgefangenschaft heimgekehrten Soldaten war Friedland der Hoffnung auf eine Zukunft im neuen Deutschland. So wie das Grenzdurchgangslager Friedland untrennbar mit der deutschen Geschichte verbunden ist, ist Friedland auch mit der Geschichte des Rotkreuz-Suchdienst verbunden.

Das war für die Wittener Suchdienstler auf jeden Fall einen Besuch wert. Nach einer Führung durch das Museum Friedland ging es noch auf einen ausgiebigen Rundgang durch das Lager. Bevor es dann wieder zurück nach Witten ging, wo sie in den späten Abendstunden wieder eintrafen.

Wir bedanken uns beim Team des Museum Friedland für einen interessanten und informativen Tag.

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