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Rotes Kreuz übt gemeinsam mit der Feuerwehr

Am 13.11.17 von Jens Struppek (Allgemein)

Am Samstag trainierte die Wittener Feuerwehr für den Ernstfall.Bei einer Übung wurde folgendes Szenario trainiert. Auf einer Landstraße kam es zu einem folgenschweren Verkehrsunfall. Dabei reden mehrere Personen eingeklemmt und teils leicht, teils schwer verletzt. Einige „Unfallopfer“ wurden dabei in ihren Fahrzeugen eingeklemmt und mussten mit schwerem Gerät befreit werden. Während für die bewusstlosen „Verletzten“ Übungspuppen der Feuerwehr herhalten mussten, auch da man diese besser einklemmen kann, ohne die tatsächliche Gesundheit der Teilnehmer zu gefährden, stellten 4 Rotkreuzler weitere Verletzte dar. Auch sie wurden, genau wie die Puppen, im Verlauf der Übung erfolgreich aus ihren „verunfallten“ Fahrzeugen gerettet.

Ebenfalls anwesend war ein Rettungswagen des Roten Kreuzes. An ihn wurden anschließend die „Verletzten“ übergeben. „Wir freuen uns immer wieder über solche gemeinsamen Übungen„, erläutert Marcel Zierenberg, der die Rotkreuzarbeit bei der Übung gemeinsam mit den Übungsleitern der Feuerwehr organisierte. „Auch bei echten Einsätzen arbeiten wir Hand in Hand. Deshalb ist es für uns eine Chance diese Zusammenarbeit auf entsprechenden Übungen zu trainieren. Ich denke, dass es auch für die Feuerwehr einen Mehrwert bietet, wenn die ‚Verletzten‘ nachdem sie aus dem Auto befreit wurden nicht einfach aus dem Spiel sind, sondern wie bei einem echten Einsatz die Verantwortung der Feuerwehrleute für Sie erst endet, wenn sie ihre Patienten in die Obhut des Rettungsdienstes übergeben haben.

 

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