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So schnell vergeht ein Jahr

Am 30.08.17 von Jens Struppek (Allgemeines, Auslandsarbeit)

Heute war für Kemuee und Erick der letzte Tag beim Wittener Roten Kreuz. Vor einem Jahr machten die beiden Rotkreuzler aus Namibia auf den langen Weg nach Deutschland. Gemeinsam mit anderen wollten sie die Arbeit des Roten Kreuzes im Rahmen des „weltwärts“-Programms unterstützen. Bereits seit einigen Jahren fahren regelmäßig junge Deutsche nach Namibia um das dortige Rote Kreuz mit einem „Freiwilligen sozialen Jahr“ zu unterstützen. Dieses Mal fand der Austausch erstmalig auch in die andere Richtung statt. Zwei der namibischen Rotkreuzler –  Kemuee und Erick – verschlug es dabei nach Witten.

Als sie ankamen schien das Jahr noch sehr lang. So recht wussten sie noch nicht, was sie erwartet und Deutschland war ein fremder und seltsamer Ort. Ab und zu machte sich Heimweh breit. Doch dann begann für die beiden die Arbeit beim Roten Kreuz. Sie lernten verschieden Bereiche kennen, waren vor allem in der Arbeit mit Kindern tätig und unterstützten die in der OGS und im SPRACHEmobil Projekt. Aber auch die anderen Bereiche der Rotkreuzarbeit standen ihnen offen. Schnell lernten sie neue Leute kennen, freundeten sich an und waren auch bei verschiedenen Veranstaltungen zugegen. Auch Gelegenheiten zum feiern gab es zwischendurch. Nun ist das Jahr vorbei und es war rückblickend viel kürzer, als es zu Beginn schien.

Nachdem sie am vergangenen Wochenende noch beim Heldencamp halfen, hieß es heute bereits Abschied nehmen vom Wittener Roten Kreuz und seinen Mitarbeitern und Mitgliedern. Morgen geht es für die beiden dann mit ihren Gasteltern nach Frankfurt zum Flughafen und von dort mit dem Flugzeug zurück nach Namibia. Wir wünschen Kemuee und Erick alles Gute für ihre Zukunft und werden sie vermissen. Und auch wenn die beiden nach einem Jahr eigentlich ganz gut deutsch verstehen, folgt jetzt noch eine englische Version des Textes, für die ich mich bei allen Muttersprachlern und Englischlehrern entschuldige.

Kemuee und Erick mit ihren Gasteltern Brigitte und Eckard

Today was the last day for Kemuee and Erick at the Red Cross in Witten. One year ago the two Red Cross volunteers from Namibia went on a long journey to Germany. Together with some others they wanted to support the work of the German Red Cross in the context of the „weltwärts“ program. Since several years young Germans travel to Namibia to support the local Red Cross society during a voluntary social year. This time was the first time this exchange took also part in the other direction. Two of those Namibian Red Cross volunteers – Kemuee and Erick – came to Witten.

When they arrived the year seems to be so long. They did not know yet what to expect. And Germany was a foreign and strange place. Sometimes homesickness came up. But then they started to work for theRed Cross. They got to know many different parts of the Red Cross work. Most time they used to work with children and supported the Red Cross in the school and a project for children of refugees. But we offered them a deep look into all other parts of our work.They quickly met new people and made friends and visited different events. And between the work there was same time for a party or two. Now the year is over and looking back it seems much shorten than it seemed at the beginning.

After helping at the „Heldencamp“ last weekend, today was time to say goodbye to the Red Cross in Witten and its employees and volunteers. Tomorrow they will drive to Frankfurt-Airport together with their guest parents and there they will take the plane back home to Namibia. We wish Kemuee and Erick all the best for their future and we will miss them. Although they understand German very well after this year, I included this English version of the text. And I’d like to apologize to all native speakers and English teachers for it.

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