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Nachlese: Integrationsmesse in der Wittener Werkstadt

Am 20.05.17 von Jens Struppek (Flüchtlingshilfe, Soziale Arbeit)

Zu Beginn des schönen Maiwetters besuchten einige Wittener Rotkreuzler die Integrationsmesse in der Wittener Werkstadt um die Besucher über die Arbeit des Deutschen Roten Kreuzes in der Integrationsarbeit zu informieren. Grundsätzlich sind wir als Rotes Kreuz weltweit tätig und uns gibt es also Rotes Kreuz oder Roten Halbmond in nahezu jedem Land der Welt. Deshalb kennen uns auch Menschen aus der ganzen Welt und verbinden das Symbol des Roten Kreuzes von vorne herein mit Hilfe.

Die Türen, die uns dadurch geöffnet werden, wollen wir nutzen. Deshalb haben wir zum einen viele Angebote, die sich direkt an zuwanderte Menschen richten, wie zum Beispiel die Migrationberatung, unser „SpracheMOBIL“-Projekt, dass sich um die sprachliche und soziale Förderung von Kindern kümmert, die noch keinen regulären Kindergartenplatz gefunden haben oder aber die Integrationsagentur, die sich nicht nur um die Integration von Neuzugezogenen und Alteingesessenen kümmert, sondern auch um das Zusammenleben von z.B. Jung und Alt oder Arm und Reich.

Zum Anderen bestand aber auch die Möglichkeit sich über die anderen Angebote des Roten Kreuzes zu informieren. So konnte man sich zum Beispiel einen Rettungswagen von innen ansehen und sich über die Arbeitsweise der Kollegen informieren. Denn was man kennt macht einem weniger Angst. Auch die interkulturelle Öffnung bestehender Angebote ist ein Thema mit dem sich das Rote Kreuz sei längerem beschäftigt. In diesem Zusammenhang gab es auch die Möglichkeit sich das Angebot unseres Menüdienstes anzusehen und es gleich im Selbstversuch zu testen. Es gab den Ruhrpott-Klassiker schlechthin: Currywurst. Aus gegebenem Anlass in einer schweinefleischfreien Geflügelvariante.

Ein wichtiger Aspekt dieser Veranstaltung aus unserer Sicht war allerdings auch die Netzwerkarbeit. Viele tolle Gespräche mit anderen Organisationen und Initiativen, die sich mit der Integrationsarbeit beschäftigen führten zu vielen Ideen und Kooperationsmöglichkeiten für die Zukunft. Auch die Politik und (zukünftige) Förderer konnten sich ein Bild unserer Arbeit machen. So zum Beispiel auch die Bundesvorsitzende der Grünen Claudia Roth (siehe Foto) die begeistert von unserem SpracheMOBIL-Projekt war.

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