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Aktuelles rund um den DRK-Kreisverband Witten

Geschäftiges Wochenende am Rotkreuzzentrum

Am 05.04.17 von Jens Struppek (Allgemein)

Am Sonntag fand an der Annenstraße eine Helfergrundausbildung in Technik und Sicherheit statt. Dabei lernen die Helfer des Katastrophenschutzes den grundlegenden Umgang mit dem technischen Gerät. Der Katastrophenschutz des Roten Kreuzes in NRW ist in sogenannten Einsatzeinheiten organisiert. Dabei gibt es 3 große Aufgabenbereiche: Sanitäter, die sich schwerpunktmäßig um Verletzte kümmern; Betreuer, die sich schwerpunktmäßig um betroffene Menschen kümmern, die nicht verletzt sind und Techniker, die sich darum kümmern, dass die beiden anderen unabhängig von den Umgebungsbedingungen arbeiten können, also die technische Unabhängigkeit sicherstellen. Bevor sich die Mitglieder spezialisieren, erhalten sie jedoch eine Grundausbildung in allen drei Bereichen. Für die Technik und Sicherheit fand diese Grundausbildung am Sonntag statt. „Dank des tollen Wetters konnten wir Teile des Lehrgangs spontan nach draußen verlegen.“, so Michael Giersemehl, Lehrgangsleiter des Kurses. „Ich freue mich über so viele engagierte Teilnehmer. Auch wenn sich unsere Helfer spezialisieren, ist es uns sehr wichtig, dass jeder die Grundlagen aus allen Bereichen beherrscht.“

Einen Tag vorher fand unter Leitung von Tim Bartsch die Helfergrundausbildung für den Bereich Betreuung statt. Hier haben, wie auch bei der Helfergrundausbildung Technik und Sicherheit, Teilnehmer aus Witten und mehreren benachbarten Ortsvereinen gemeinsam die Grundlagen für die Arbeit in der Einsatzeinheit gelernt.

Damit diese Arbeit auch entsprechend sicher funktioniert haben an dem Wochenende auch diejenigen fleißig gearbeitet, die sich bereits auf die Technik und Sicherheit spezialisiert haben. Sie haben alle elektrischen Geräte auf ihre Sicherheit geprüft, indem sie die sogenannte DGUV V3 Prüfung durchführten, die im Rahmen der Unfallverhütungsvorschriften eine elektrische Sicherheit der Geräte bescheinigt, nachdem diese in einem normierten Verfahren durch einen Elektriker geprüft wurden. Jetzt haben unsere elektrischen Geräte wieder bis zum nächsten Jahr „TÜV“.

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