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Aprilscherz: Bauarbeiten für Hubschrauber-Landeplatz voll im Zeitplan

Am 01.04.17 von Jens Struppek (Allgemein)

Bei diesem Artikel handelt es sich um unseren diesjährigen Aprilscherz. Mehr zur Auflösung hier.

Hier entsteht der Neue Hubschrauber-Landeplatz!

Die Arbeiten gehen voran auf dem Hof des Rotkreuzzentrums an der Annenstraße. Nachdem das Wittener Rote Kreuz bereits seit einigen Jahren in den öffentlichen Krankentransport und Rettungsdienst eingebunden ist entsteht jetzt auf dem Hof ein „Übergabepunkt für den luftgestützten Rettungsdienst“. Oder wie man umgangssprachlich sagt: ein Hubschrauber-Landeplatz.

Dieser bietet die Möglichkeit Patienten besonders schonend über weitere Strecken mit dem Hubschrauber zu verlegen. Da eine Landung des Hubschraubers direkt an den beiden Wittener Krankenhäusern nur schwer möglich ist, muss hier ein kleiner Umweg in Kauf genommen werden. Die Patienten werden in diesem Fall mit dem Krankenwagen zur Annenstraße gebracht und dort in den wartenden Hubschrauber umgeladen. Der bringt den Patienten dann in eine Spezialklinik.

„Um den Landeplatz wetterunabhängig nutzen zu können waren umfangreiche Umbauarbeiten notwendig.“, erläutert Wilm Ossenberg Franzes, Vorstand des Wittener Roten Kreuzes. „Um ein Einsinken des immerhin ca. 3 Tonnen schweren Rettungshubschraubers in den alten Schotterplatz zu verhindern wird der Platz derzeit neu gepflastert. Auch ein Baum musste für den Landeplatz weichen.“ Für Witten zuständig ist der Hubschrauber „Christoph 8“, dessen Heimatstation in Lünen am St. Marienhospital liegt. Er wird im Bedarfsfall über die Rettungsleitstelle alarmiert und ist in kürzester Zeit vor Ort, so dass nahezu keine Verzögerung entsteht. Im Normalfall dauert der Flug von Lünen nach Witten nicht so lange wie der Transport vom Krankenhaus zum Landeplatz mit dem Krankenwagen.

„Der eigentliche Landeplatz ist schon fertig, allerdings muss jetzt noch die Zufahrt neu gepflastert werden um eine schonende Fahrt ohne Höhenunterschiede von der Einfahrt an der Annenstraße bis zum Landeplatz auf dem Hof hinten zu gewährleisten.“, erklärt Wilm Ossenberg Franzes weiter.

Die Landung und der Start eines Hubschraubers verursacht extrem starken Wind, der durch die Rotorblätter entsteht. Das kann für umherstehende Personen gefährlich sein. Deshalb liegt der Landeplatz weit hinten auf dem Hof und nicht vorne an der Straße. So dienen die Gebäude und Garagen als Windfang und stören die Passanten auf dem Bürgersteig der Annenstraße nicht. „Die Arbeiten gehen derzeit gut voran, so dass der Zeitplan allem Anschein nach eingehalten wird und die erste Landung ab Ende Mai möglich sein wird“, weiß Klaus-Dieter Paschulke (94) zu berichten. Als langjähriger Vorarbeiter eines Straßenbau-Trupps kennt er sich mit der Materie aus und hilft dem Roten Kreuz, mit dem er viele Jahre verbunden ist als ehrenamtlicher Bauleiter aus. „Selbst mit anpacken kann ich nich‘ mehr, aber aufpassen, dat die Jungs kein Kokolores machen, dat geht noch!“

Sobald der Umbau fertig ist werden wir natürlich darüber an dieser Stelle wieder berichten.

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