DRK Witten Blog

Aktuelles rund um den DRK-Kreisverband Witten

Wittener Rotes Kreuz freut sich über neue Sanitäter

Am 28.05.17 von Jens Struppek (Sanitätsdienst)

Dieses Wochenende war die Abschlussprüfung des diesjährigen Sanitäter-Lehrgangs. „Die Teilnehmer haben durchweg eine ordentliche Leistung gezeigt.“, so Lehrgangsleiter Florian Lohkamp. „So macht es Spaß eine Prüfung abzunehmen.“

An eine 60-stündigen theoretischen Ausbildung, flankiert von einigen praktischen Übungen, schließt sich eine schriftliche Prüfung und mehrere praktische Prüfungen an. Hierbei müssen die Prüflinge ihre Kenntnisse beweisen. Dabei müssen sie zum einen eine Wiederbelebung durchführen und zum anderen in zwei ganzheitlichen Fallbeispiele ihre medizinischen Kenntnisse, die Zusammenarbeit im Team und ihre Fähigkeit eine Einsatzstelle zu organisieren, beweisen. Erst wenn all das zur Zufriedenheit des Prüfungsausschusses unter der Leitung des Prüfungsarztes erfolgt ist dürfen sie sich „Sanitäter“ nennen.

Am Ende der Prüfung, die wir wieder mit der Unterstützung der Kameraden des Warsteiner Roten Kreuzes durchgeführt haben, stand dann fest: 11 neue Sanitäter für das Wittener Rote Kreuz. Damit haben alle Teilnehmer des Kurses auch bestanden. Unter ihnen, neben unseren 11 Sanitätern, auch 2 Mitglieder des Technischen Hilfswerks.

Ich freue mich ganz besonders über das tolle Engagement unserer Mitglieder. Ohne die vielen Stunden, die sie ehrenamtlich nicht nur in die Ausbildung, sondern auch später in Einsätze, Übungen und Fortbildungen investieren, wäre unsere Arbeit hier vor Ort nicht möglich.„, sagt Dr. Georg Butterwegge, Präsident des Wittener Roten Kreuzes. „Dementsprechend gerne gratuliere ich Ihnen hier zu ihrem Erfolg!

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Letzter Tag der Sanitäter-Ausbildung 2017

Am 21.05.17 von Jens Struppek (Sanitätsdienst)

Am heutigen Sonntag fand der letzte Lehrgangstag unseres diesjährigen „San AB“-Lehrgang statt. Auf dem Stundenplan stand der letzte Praxistag und daher auch die praktische Prüfungsvorbereitung. Den Tag über machten Moritz Hafer und Niklas Remscheid mit den 13 angehenden Sanitätern viele verschiedene Fallbeispiele, um gut auf die Prüfung am kommenden Wochenende vorbereit zu sein. Das Hauptaugenmerk wurde hierbei auf die Basismaßnahmen, die Assistenz des Notarztes und die Kommunikation im Team gemacht.
Als besonderes Highlight am heutigen Tag wurde, auf Wunsch der Lehrgangteilnehmer, eine Übung mit mehreren Verletzten durchgeführt. Zwei Teams wurden zu einem Verkehrsunfall mit drei Verletzten geschickt. Hier musste viel im Team und unter den Teams kommuniziert werden, um die Herausforderung gemeinsam zu bestehen und die Patienten fachgerecht zu retten. Auch die nachgeforderten Teams mussten durch die Teamführer eingewiesen und koordiniert werden.
Ich bin mit der heutigen Leistung des Lehrgangs sehr zufrieden„, so Marcel Zierenberg, Fachdienstleiter der Sanitätsgruppe der Einsatzeinheit, der heute bei einigen Fallbeispielen den Notarzt simulierte. „Die Teilnehmer konnten heute beweisen, dass sie nicht nur die Theorie verstanden haben, sondern diese auch auf die Praxis übertragen können.

Wir wünschen allen Teilnehmern viel Erfolg für die anstehende Prüfung und jederzeit gutes Retten.

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Herdecker Blaulichttag

Am 21.05.17 von Jens Struppek (Allgemein)

In Herdecke findet regelmäßig der sogenannte Blaulichttag statt. Hier informieren die verschiedene „Blaulichtorganisationen“ die Bevölkerung über ihre Arbeit und bieten die Möglichkeit mit ihnen ins Gespräch zu kommen.  Neben Feuerwehr, THW, den Johannitern und der DLRG war natürlich auch das Herdecker Rote Kreuz vor Ort in der Herdecker Fußgängerzone um mit den Menschen in ihrer Stadt ins Gespräch zu kommen. Dabei wurden sie auch von zwei Kollegen des Wittener Roten Kreuzes unterstützt, die ihnen  mit Rat, Tat und etwas zusätzlichem Material zur  Seite standen.

Nicht nur der Andrang, sondern auch das Interesse an der Arbeit des Roten Kreuzes war enorm„. sagt Petra Neuhaus, die gemeinsam mit Michael Giersemehl aus Witten nach Herdecke gefahren ist, um die Herdecker Kollegen zu unterstützen. „Nicht nur wir, sondern auch die anderen Organisationen haben viele interessante Gespräche geführt, so dass man die Veranstaltung wohl nur als gelungen bezeichnen kann. Wir gehen jedenfalls davon aus, dass sie auch in Zukunft fortgeführt wird.“

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Nachlese: Integrationsmesse in der Wittener Werkstadt

Am 20.05.17 von Jens Struppek (Flüchtlingshilfe, Soziale Arbeit)

Zu Beginn des schönen Maiwetters besuchten einige Wittener Rotkreuzler die Integrationsmesse in der Wittener Werkstadt um die Besucher über die Arbeit des Deutschen Roten Kreuzes in der Integrationsarbeit zu informieren. Grundsätzlich sind wir als Rotes Kreuz weltweit tätig und uns gibt es also Rotes Kreuz oder Roten Halbmond in nahezu jedem Land der Welt. Deshalb kennen uns auch Menschen aus der ganzen Welt und verbinden das Symbol des Roten Kreuzes von vorne herein mit Hilfe.

Die Türen, die uns dadurch geöffnet werden, wollen wir nutzen. Deshalb haben wir zum einen viele Angebote, die sich direkt an zuwanderte Menschen richten, wie zum Beispiel die Migrationberatung, unser „SpracheMOBIL“-Projekt, dass sich um die sprachliche und soziale Förderung von Kindern kümmert, die noch keinen regulären Kindergartenplatz gefunden haben oder aber die Integrationsagentur, die sich nicht nur um die Integration von Neuzugezogenen und Alteingesessenen kümmert, sondern auch um das Zusammenleben von z.B. Jung und Alt oder Arm und Reich.

Zum Anderen bestand aber auch die Möglichkeit sich über die anderen Angebote des Roten Kreuzes zu informieren. So konnte man sich zum Beispiel einen Rettungswagen von innen ansehen und sich über die Arbeitsweise der Kollegen informieren. Denn was man kennt macht einem weniger Angst. Auch die interkulturelle Öffnung bestehender Angebote ist ein Thema mit dem sich das Rote Kreuz sei längerem beschäftigt. In diesem Zusammenhang gab es auch die Möglichkeit sich das Angebot unseres Menüdienstes anzusehen und es gleich im Selbstversuch zu testen. Es gab den Ruhrpott-Klassiker schlechthin: Currywurst. Aus gegebenem Anlass in einer schweinefleischfreien Geflügelvariante.

Ein wichtiger Aspekt dieser Veranstaltung aus unserer Sicht war allerdings auch die Netzwerkarbeit. Viele tolle Gespräche mit anderen Organisationen und Initiativen, die sich mit der Integrationsarbeit beschäftigen führten zu vielen Ideen und Kooperationsmöglichkeiten für die Zukunft. Auch die Politik und (zukünftige) Förderer konnten sich ein Bild unserer Arbeit machen. So zum Beispiel auch die Bundesvorsitzende der Grünen Claudia Roth (siehe Foto) die begeistert von unserem SpracheMOBIL-Projekt war.

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Gitarrenkurs beim Wittener Roten Kreuz war sehr erfolgreich

Am 19.05.17 von Jens Struppek (Soziale Arbeit)

In den letzten Wochen veranstaltete das Wittener Rote Kreuz einen Gitarrenkurs für Erzieher, Pädagogen und alle, die in der Jugendarbeit tätig sind. Er sollte ihnen die Grundlagen im Umgang mit der Gitarre vermitteln und Tipps für einen pädagogisch sinnvollen Einsatz geben. Dabei arbeiten wir mit unserem Partner Gitarrissimo zusammen und können eine zertifizierte Zusatzqualifikation anbieten.

„Das gemeinsame Singen und Musizieren sind meiner Meinung nach ein wesentliches Element der pädagogischen Arbeit.“, erläutert Daniel Kammann, der den Kurs in Witten organisiert hat. „Früher war es üblich, dass man, wenn man mit Kindern arbeitete auch ein Instrument spielt. Mit gestiegenen Anforderungen – auch in der Ausbildung – fehlt vielen heute aber die Zeit und die Möglichkeit sich das im Selbststudium anzueignen. Hier wollen wir mit diesem kompakten und zielgruppengerechten Kurs ansetzen und Interessierten aus der Kinder- und Jugendarbeit eine entsprechen Fortbildungsmöglichkeit bieten. Die Gitarre ist hier al vielseitiges und trotzdem relativ leicht zu transportierendes Element ein ideales Werkzeug.“

Zum Abschluss des Kurses konnte das erlernte dann direkt beim gemeinsamen Musizieren mit den Kindern unseres SpracheMOBIL Projektes ausprobiert werden.

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Gemeinsame Übung mit der Feuerwehr

Am 18.05.17 von Jens Struppek (Einsätze)

Zum zweiten Mal in diesem Jahr übte die Sanitätsgruppe des Kreisverbandes in Kooperation mit der freiwilligen Feuerwehr Annen und Ennepetal Vörde am Samstag für einen gemeinsamen Einsatz.

Dargestellt wurden dieses mal Unfallsituationen auf einem öffentlich zugänglichen Platz. Die durch die Feuerwehr gefundenen Patienten wurden zu der von der Sanitätsgruppe eingerichteten Verletzen-Sammelstelle gebracht und dort durch die Rotkreuzler versorgt.
Geübt wurde die Rettung aus teils unwegsamen Gelände, und die medizinische Versorgung der Verletzen. Neben diesen schon bekannten Aufgaben galt es die Schnittstellen zwischen Feuerwehr und DRK zu erkennen um möglichen Komplikationen vorzubeugen und in folgenden Übungen sowie gemeinsamen Einsätzen noch besser miteinander arbeiten zu können.
Durch die Unfalldarstellung durch das  Jugendrotkreuz Bochum Wattenscheid wurde unter möglichst realistischen Bedingungen geübt. Vielen Dank für die Unterstützung und die gute Zusammenarbeit.

Die positiven Rückmeldungen zeigen, dass alle beteiligten Organisationen für sich etwas mitnehmen konnten, so dass wir uns dafür einsetzen werden, diese gemeinsamen Übungen auch in Zukunft zu wiederholen.

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Heute ist Weltrotkreuztag

Am 08.05.17 von Jens Struppek (Allgemein)

Jedes Jahr am 8. Mai feiern Rotkreuzler auf der ganzen Welt den Weltrotkreuztag. Er wird genutzt um Menschen für die Arbeit des Roten Kreuzes zu begeistern. Außerdem erinnert er an den Rotkreuz-Gründer Henry Dunant, der am 8. Mai 1828 geboren wurde. Die Wittener Rotkreuzler nutzen diesen Anlass, wie viele andere Orts- und Kreisverbände in Deutschland auch, seit einigen Jahren auch um sich bei ihren Spendern und Unterstützer zu bedanken und verschenken deshalb Kaffee an die Wittenerinnen und Wittener.

So auch am heutigen morgen, als wir die Menschen auf dem Weg zur Arbeit an der Ecke Annenstraße/Ardeystraße sowie am Rathausplatz mit frischem Kaffee versorgt haben.

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Alarm für die Wittener Rotkreuzler

Am 05.05.17 von Jens Struppek (Einsätze)

Rettungswagen

Archivbild

Am gestrigen Donnerstag wurden die ehrenamtlichen Einsatzkräfte des Wittener Roten Kreuzes zu einem Einsatz alarmiert. Um 08:50 wurden die Einsatzkräfte zum Rotkreuzzentrum an der Annenstraße beordert. Zunächst wurden 10 Verletzte nach einem Gasaustritt an einer Gevelsberger Schule gemeldet.

In kurzer Zeit waren 20 Rotkreuzler an der Annenstaße. Sie konnten schnell nach Gevelsberg ausrücken und unterstützten mit einem Gerätewagen Sanitätsdienst und dem dazugehörigen speziell geschultem medizinischem Personal die Notärzte an der Einsatzstelle bei der sogenannten Sichtung. Dabei werden die Patienten zunächst kurz begutachtet und dann in einen für sie am besten geeigneten Bereich des Behandlungsplatzes weiter geleitet.

Bis zum Ende des Einsatzes war die Anzahl der Verletzten auf über 40 gestiegen. Fast alle wurden zunächst zur Kontrolle in eines der umliegenden Krankenhäuser gebracht. Daran war unter anderem unser Rettungswagen beteiligt. Nach gut 2 Stunden konnte der Einsatz beendet werden.

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Großartiger Abschluss des Zirkusprojektes

Am 24.04.17 von Jens Struppek (Soziale Arbeit)

Die Osterferien sind zu Ende und mit ihnen unser Zirkusprojekt. Am Freitag endeten 2 Wochen Training für die Teilnehmer des Projektes mit einem furiosen Finale in Form der beiden Gala-Shows in der Manege des Zirkus Lollipop. Etwa 800 Zuschauer aus dem Freundes und Verwandtenkreises, sowie aus der Nachbarschaft feierten die kleinen Artisten und Musiker, die ihre Osterferien auf dem Annener Pestalozziplatz verbrachten. Dabei lernten verschiedene Fähigkeiten für den Zirkus kennen und bauten ihre Fähigkeiten so weit aus, dass sie in der Manege eine Show als Artist, Clown, Zauberer oder gar als Feuerschlucker zeigen konnten.

Ich bin sehr stolz auf meine Schützlinge!„, erklärt Daniel Kammann, der als einer der beiden Projektverantwortlichen des Roten Kreuzes die gesamte Veranstaltung begleitete. „Es ist erstaunlich zu sehen, wie sich die Teilnehmer entwickelt haben und was sie nach den zwei Wochen Training vollbringen konnten. Alle waren begeistert dabei.“ Viel Lob erhielten die kleinen Künstler auch von ihren Eltern, die aber auch die Arbeit des Projektteams bestehend aus den Zirkusmitarbeitern, den Rotkreuzlern, die das Projekt begleitet haben, sowie den Ruhrtalengeln, die sich um die Verpflegung der Teilnehmer gekümmert haben.

Sebastian Schopp, der gemeinsam mit Daniel Kammann das Projekt entwickelt und durchgeführt hat schließt sich dem Dank an: „Nur mit der großen Unterstützung unserer Partner und Spender war dieses Projekt möglich. Neben den vielen Unterstützern und Helfern, die ich hier leider nicht alle einzeln nennen kann möchte ich doch fünf stellvertretend nennen, die entweder vor Ort oder bei der Finanzierung des Projektes wesentlich mitgewirkt haben. So zum Beispiel die Ruhrtalengel, das Landesjugendamt, die Ergo-Agentur Witten, Marithres van Bürk-Opahle und natürlich das Team des Zirkus Lollipop. Es war eine fantastische Zusammenarbeit und wir hoffen auf zukünftige gemeinsame Projekte.

Die meisten werden sich noch lange an diese Osterferien erinnern. Die „großen“ Helfer, die uns beim Abbau des Zirkuszeltes unterstützt haben nicht zuletzt wegen des Muskelkaters, den das am nächsten Tag ausgelöst hat…

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Innenminister Ralf Jäger besucht das Rote Kreuz in Witten

Am 13.04.17 von Jens Struppek (Allgemein, Rettungsdienst, Sanitätsdienst)

Am heutigen Donnerstag machte sich der Innenminister des Landes Nordrhein-Westfalen auf den Weg in den Ennepe-Ruhr-Kreis,  um sich mit Ehrenamtlichen der Feuerwehren und Hilfsorganisationen auszutauschen und sich anzusehen, wie das Material, dass das Land ihnen zur Verfügung stellt genutzt wird.

Nachdem er einige Feuerwehren besucht hatte fand er auch den Weg zum Wittener Rotkreuzzentrum an der Annenstraße. Begeleitet wurde er dabei von den 3 Landtagsabgeordneten aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis. Unter ihnen auch Thomas Stottko, dessen SPD Ortsverein sich mit uns das Grundstück teilt. Neben einer kurzen theoretischen Vorstellung des Rotkreuz-Kreisverbands Witten – mit dem Schwerpunkt unserer Katastrophenschutzarbeit – schauten sich die Vertreter der Politik auch direkt Fahrzeuge an und ließen sich von den anwesenden Mitglieder deren Funktionsweise erklären und dankten ihnen für ihr Engagement. Einige der Anwesenden kamen frisch aus dem gestrigen Einsatz in Dortmund und konnten ihre Erfahrungen direkt dem zuständigen Minister berichten.

Der Innenminister dankte uns, für die Einladung. Ebenso freuen wir uns natürlich über sein Interesse an unserer Arbeit und die Möglichkeit aus ersten Hand darüber zu berichten und den angeregten Austausch über Ideen, Möglichkeiten und Kritikpunkte.

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