DRK Witten Blog

Aktuelles rund um den DRK-Kreisverband Witten

Großartiger Abschluss des Zirkusprojektes

Am 24.04.17 von Jens Struppek (Soziale Arbeit)

Die Osterferien sind zu Ende und mit ihnen unser Zirkusprojekt. Am Freitag endeten 2 Wochen Training für die Teilnehmer des Projektes mit einem furiosen Finale in Form der beiden Gala-Shows in der Manege des Zirkus Lollipop. Etwa 800 Zuschauer aus dem Freundes und Verwandtenkreises, sowie aus der Nachbarschaft feierten die kleinen Artisten und Musiker, die ihre Osterferien auf dem Annener Pestalozziplatz verbrachten. Dabei lernten verschiedene Fähigkeiten für den Zirkus kennen und bauten ihre Fähigkeiten so weit aus, dass sie in der Manege eine Show als Artist, Clown, Zauberer oder gar als Feuerschlucker zeigen konnten.

Ich bin sehr stolz auf meine Schützlinge!„, erklärt Daniel Kammann, der als einer der beiden Projektverantwortlichen des Roten Kreuzes die gesamte Veranstaltung begleitete. „Es ist erstaunlich zu sehen, wie sich die Teilnehmer entwickelt haben und was sie nach den zwei Wochen Training vollbringen konnten. Alle waren begeistert dabei.“ Viel Lob erhielten die kleinen Künstler auch von ihren Eltern, die aber auch die Arbeit des Projektteams bestehend aus den Zirkusmitarbeitern, den Rotkreuzlern, die das Projekt begleitet haben, sowie den Ruhrtalengeln, die sich um die Verpflegung der Teilnehmer gekümmert haben.

Sebastian Schopp, der gemeinsam mit Daniel Kammann das Projekt entwickelt und durchgeführt hat schließt sich dem Dank an: „Nur mit der großen Unterstützung unserer Partner und Spender war dieses Projekt möglich. Neben den vielen Unterstützern und Helfern, die ich hier leider nicht alle einzeln nennen kann möchte ich doch fünf stellvertretend nennen, die entweder vor Ort oder bei der Finanzierung des Projektes wesentlich mitgewirkt haben. So zum Beispiel die Ruhrtalengel, das Landesjugendamt, die Ergo-Agentur Witten, Marithres van Bürk-Opahle und natürlich das Team des Zirkus Lollipop. Es war eine fantastische Zusammenarbeit und wir hoffen auf zukünftige gemeinsame Projekte.

Die meisten werden sich noch lange an diese Osterferien erinnern. Die „großen“ Helfer, die uns beim Abbau des Zirkuszeltes unterstützt haben nicht zuletzt wegen des Muskelkaters, den das am nächsten Tag ausgelöst hat…

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Innenminister Ralf Jäger besucht das Rote Kreuz in Witten

Am 13.04.17 von Jens Struppek (Allgemein, Rettungsdienst, Sanitätsdienst)

Am heutigen Donnerstag machte sich der Innenminister des Landes Nordrhein-Westfalen auf den Weg in den Ennepe-Ruhr-Kreis,  um sich mit Ehrenamtlichen der Feuerwehren und Hilfsorganisationen auszutauschen und sich anzusehen, wie das Material, dass das Land ihnen zur Verfügung stellt genutzt wird.

Nachdem er einige Feuerwehren besucht hatte fand er auch den Weg zum Wittener Rotkreuzzentrum an der Annenstraße. Begeleitet wurde er dabei von den 3 Landtagsabgeordneten aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis. Unter ihnen auch Thomas Stottko, dessen SPD Ortsverein sich mit uns das Grundstück teilt. Neben einer kurzen theoretischen Vorstellung des Rotkreuz-Kreisverbands Witten – mit dem Schwerpunkt unserer Katastrophenschutzarbeit – schauten sich die Vertreter der Politik auch direkt Fahrzeuge an und ließen sich von den anwesenden Mitglieder deren Funktionsweise erklären und dankten ihnen für ihr Engagement. Einige der Anwesenden kamen frisch aus dem gestrigen Einsatz in Dortmund und konnten ihre Erfahrungen direkt dem zuständigen Minister berichten.

Der Innenminister dankte uns, für die Einladung. Ebenso freuen wir uns natürlich über sein Interesse an unserer Arbeit und die Möglichkeit aus ersten Hand darüber zu berichten und den angeregten Austausch über Ideen, Möglichkeiten und Kritikpunkte.

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Prüfung der elektrischen Geräte im Katastrophenschutz abgeschlossen

Am 10.04.17 von Jens Struppek (Allgemein)

Am vergangenen Wochenende hat unser Fachdienst Technik und Sicherheit die Prüfung der elektrischen Geräte (DGUV V3-Prüfung) abgeschlossen. Diese Prüfung erfolgt einmal jährlich und soll die Betriebssicherheit der Geräte im Einsatz garantieren.

„Die Geräte der Einsatzeinheit sind oft unter widrigen Bedingungen im Einsatz.“, erläutert Michael Giersemehl, Fachdienstleiter Technik und Sicherheit beim Wittener Roten Kreuz. „Wenn man elektrische Geräte nachts, im dunkeln, bei Regen bedienen muss, dann möchte man sich schon darauf verlassen können, dass alles in Ordnung ist. Deshalb führen wir diese Prüfung jedes Jahr durch – und auch dazwischen werfen wir regelmäßig einen Blick auf die Geräte und nehmen sie bei Bedarf außer Dienst. Defekte Geräte lassen sich relativ leicht ersetzen. Menschen, die sonst dadurch zu Schaden kommen könnten nicht.“

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Osterferienprogramm des Roten Kreuzes

Am 09.04.17 von Jens Struppek (Allgemein)

In den Osterferien veranstaltet das Wittener Rote Kreuz einen Mitmachzirkus für Kinder im Alter zwischen 6 und 10 Jahren auf dem Pestalozzi-Platz in Annen. Heute Morgen sind die Zirkuswagen des Zirkus Lollipop eingetroffen. Morgen beginnt der Aufbau des Zirkuszeltes. Dabei werden wir und die Zirkusleute von einigen weiteren in Annen tätigen Organisationen und Initiativen unterstützt. Weitere helfende Hände sind aber ab 11:00 Uhr willkommen.

Am Dienstag beginnt dann das Programm für die Kinder. Highlight werden die beiden Gala-Vorstellungen am Ende der Osterferien, Freitag, den 21. April sein. Gleichzeitig dazu findet ein weiteres Projekt statt: 10 Kinder ab 12 Jahren werden selbst Trommeln bauen und die musikalische Begleitung der Zirkusvorstellungen einüben.

Am Ostersonntag findet dann auf dem Zirkusplatz ein Familienfest statt, das wir gemeinsam mit Lernimpuls e.V., Cafe Schelle , Quabed, Förderzentrum AWO, Ruhrtalengel, Frauenberatung EN, Soko e.V und vielen anderen veranstalten. Es wir dort ein buntes Kinderprogramm geben, sowie einen Mix aus Infoständen und einem reichhaltigen Angebot internationaler kulinarischer Köstlichkeiten.

Ermöglicht wurde das Projekt insbesondere mit Hilfe unserer beiden Hauptsponsoren: Frau Marithres van Bürk-Opahle, die im Gedenken an ihren Mann, den passionierten Musiklehrer Norbert Opahle das Musikprojekt finanziert und das Ergo-Agenturcenter Witten, dass das Zirkusprojekt und das Familienfest finanziert. Tatkräftig unterstützt wird das alles von den Ruhrtalengeln. Vielen Dank!

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Alarm für die Rotkreuzler am Mittwochabend

Am 06.04.17 von Jens Struppek (Einsätze)

Gestern Abend um 22:33 endete der Mittwochabend für die Einsatzkräfte des Wittener Roten Kreuzes. Bereits nach kurzer Zeit waren 23 Einsatzkräfte am Rotkreuzzentrum an der Annenstraße versammelt und konnten nach Wetter ausrücken. Dort unterstützten sie die Einsatzkräfte der Feuerwehr. Die war bereits seit einiger Zeit im Einsatz um einen Waldbrand zu löschen. Nachdem dieser unter Kontrolle war, wurden die Feuerwehrleute von den Wittener Rotkreuzlern und einigen Einsatzkräften der JUH Herdecke mit einem kleinen Mitternachtssnack empfangen.

Gegen 01:30 waren alle wieder zurück im Rotkreuzzentrum und konnten wieder in den wohlverdienten Feuerabend gehen.

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Geschäftiges Wochenende am Rotkreuzzentrum

Am 05.04.17 von Jens Struppek (Allgemein)

Am Sonntag fand an der Annenstraße eine Helfergrundausbildung in Technik und Sicherheit statt. Dabei lernen die Helfer des Katastrophenschutzes den grundlegenden Umgang mit dem technischen Gerät. Der Katastrophenschutz des Roten Kreuzes in NRW ist in sogenannten Einsatzeinheiten organisiert. Dabei gibt es 3 große Aufgabenbereiche: Sanitäter, die sich schwerpunktmäßig um Verletzte kümmern; Betreuer, die sich schwerpunktmäßig um betroffene Menschen kümmern, die nicht verletzt sind und Techniker, die sich darum kümmern, dass die beiden anderen unabhängig von den Umgebungsbedingungen arbeiten können, also die technische Unabhängigkeit sicherstellen. Bevor sich die Mitglieder spezialisieren, erhalten sie jedoch eine Grundausbildung in allen drei Bereichen. Für die Technik und Sicherheit fand diese Grundausbildung am Sonntag statt. „Dank des tollen Wetters konnten wir Teile des Lehrgangs spontan nach draußen verlegen.“, so Michael Giersemehl, Lehrgangsleiter des Kurses. „Ich freue mich über so viele engagierte Teilnehmer. Auch wenn sich unsere Helfer spezialisieren, ist es uns sehr wichtig, dass jeder die Grundlagen aus allen Bereichen beherrscht.“

Einen Tag vorher fand unter Leitung von Tim Bartsch die Helfergrundausbildung für den Bereich Betreuung statt. Hier haben, wie auch bei der Helfergrundausbildung Technik und Sicherheit, Teilnehmer aus Witten und mehreren benachbarten Ortsvereinen gemeinsam die Grundlagen für die Arbeit in der Einsatzeinheit gelernt.

Damit diese Arbeit auch entsprechend sicher funktioniert haben an dem Wochenende auch diejenigen fleißig gearbeitet, die sich bereits auf die Technik und Sicherheit spezialisiert haben. Sie haben alle elektrischen Geräte auf ihre Sicherheit geprüft, indem sie die sogenannte DGUV V3 Prüfung durchführten, die im Rahmen der Unfallverhütungsvorschriften eine elektrische Sicherheit der Geräte bescheinigt, nachdem diese in einem normierten Verfahren durch einen Elektriker geprüft wurden. Jetzt haben unsere elektrischen Geräte wieder bis zum nächsten Jahr „TÜV“.

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Rettungswagen übt gemeinsam mit der Jugendfeuerwehr

Am 02.04.17 von Jens Struppek (Allgemein, Rettungsdienst)

Von Samstag auf Sonntag fand bei der Jugendfeuerwehr in Bochum ein sogenannter Berufsfeuerwehrtag statt. Dabei beschäftigten sich die Kinder und Jugendlichen der Löscheinheit „Brandwacht“ 24 Stunden lang mit Themen rund um die Berufsfeuerwehr. Gegen Abend fanden dann zwei Übungen statt. Unterstützt wurden die Jugend-Betreuer der Feuerwehr dabei von einem Rettungswagen des Wittener Roten Kreuzes. So hatten die Nachwuchs-Feuerwehrmänner und -frauen die Gelegenheit die Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst und die Übergabe von Patienten zu trainieren.

In der ersten Übung wurde eine vermisste Person in unwegsamen Gelände gesucht. Der Mann war mit seinem Fahrrad unterwegs, als er unaufmerksam wurde und einen Abhang hinunter fuhr. Dabei verletze er sich. Zwar konnte er noch den Notruf wählen, aber leider nur sehr ungenaue Angaben zu seinem Standort machen. Als die Bochumer (Jugend-)Feuerwehr anrückte eilte ihr aus Witten ein Rettungswagen zur Hilfe. Bei seinem Eintreffen war die Feuerwehr noch mit der Suche nach dem Patienten beschäftigt. Als er wenig später gefunden wurde, konnte er durch die Rettungsdienstler erstversorgt und für den Transport stabilisiert werden. Dann konnte die technische Rettung durch die Feuerwehr erfolgen und der Patient abschließend sicher zum Rettungswagen transportiert werden. Dieser brachte ihn dann ins Krankenhaus.

Zumindest theoretisch. Praktisch fuhren sie ihn zu seinem zweiten Unfall an diesem Abend. Denn die Verantwortlichen hatten noch ein zweites Übungsszenario an diesem Abend inszeniert. Auf einem Industriegelände hatte die Brandmeldeanlage ausgelöst. Das Feuer konnte zwar gelöscht werden, doch auch hier gab es wieder einen Verletzten. Dieser wurde durch die (Jugend-)Feuerwehr gerettet und dann an den Rettungsdienst übergeben.

Die Kinder fanden, dass das der beste Einsatz von allen war – vor allem, weil es mal was anderes war.“ , sagte uns Marcel Bachmann, stv. Jugendwart der Jugendfeuerwehr. Dem können wir uns nur anschließen. Auch unsere Rettungsdienstler und Notfalldarsteller hatten eine Menge Spaß. Wir freuen uns auf eine weitere Zusammenarbeit in Zukunft.

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Kein Hubschrauber-Landeplatz am Wittener Rotkreuzzentrum

Am 02.04.17 von Jens Struppek (Allgemein)

Ja! Es war ein Aprilscherz. Wir bauen nicht wie angekündigt einen Hubschrauberlandeplatz.

Aber wie jedes Jahr ist natürlich auch an dieser Geschichte etwas wahres dran: Das gesamte Konzept, das wir in diesem Artikel erläutert haben stimmt eigentlich so. Allerdings ist dieser Landeplatz nicht bei uns auf dem Hof, sondern auf dem Gelände der Berufsfeuerwehr – und zwar schon seit Jahren.  Da so ein Hubschrauber Landung eine Menge Aufwand erfordert und auch mit verschiedenen Sicherungsmaßnahmen verbunden ist, macht das ganze dort auch viel mehr Sinn. Wie gesagt das eigentliche Konzept stimmt so und wird bei der Feuerwehr auch so umgesetzt. Auch der Rettungshubschrauber Christoph 8 ist tatsächlich für Witten zuständig. Und selbstverständlich sind wir auch seit Jahren im Rettungsdienst ein Partner für den Ennepe-Ruhr-Kreis. So besetzen wir in der Rettungswache in Herbede rund um die Uhr einen Rettungswagen, sowie im Wechsel mit dem Arbeiter-Samariter-Bund einen Krankenwagen. Außerdem besetzen wir tagsüber einen weiteren Krankenwagen, der direkt vom Rotkreuzzentrum an der Annenstraße seine Einsätze im Auftrag der Leitstelle EN fährt.

Aber was soll nun tatsächlich diese Baustelle? Nun die Erklärung ist relativ simpel: wir pflastern einfach den Parkplatz bei uns auf dem Hof neu. Der alte Lehm-/Schotterboden hat in den vergangenen Jahren doch arg gelitten. Es haben sich Schlaglöcher gebildet, die zu großen Pfützen führten und sowohl das fahren als auch das laufen über den Hof zu einem Abenteuer gemacht haben. Das wollten wir ändern und haben deshalb vor einiger Zeit damit begonnen dort ein Pflaster legen zu lassen, dass ein einheitliches Niveau bietet und es somit erlaubt wieder vernünftig über den Hof zu fahren und zu laufen.

Wie man sieht sind die Arbeiten der Zeit in vollem Gange und wir hoffen in Kürze den Hof wieder wie gewohnt – oder genau genommen noch besser als gewohnt – nutzen zu können.

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Aprilscherz: Bauarbeiten für Hubschrauber-Landeplatz voll im Zeitplan

Am 01.04.17 von Jens Struppek (Allgemein)

Bei diesem Artikel handelt es sich um unseren diesjährigen Aprilscherz. Mehr zur Auflösung hier.

Hier entsteht der Neue Hubschrauber-Landeplatz!

Die Arbeiten gehen voran auf dem Hof des Rotkreuzzentrums an der Annenstraße. Nachdem das Wittener Rote Kreuz bereits seit einigen Jahren in den öffentlichen Krankentransport und Rettungsdienst eingebunden ist entsteht jetzt auf dem Hof ein „Übergabepunkt für den luftgestützten Rettungsdienst“. Oder wie man umgangssprachlich sagt: ein Hubschrauber-Landeplatz.

Dieser bietet die Möglichkeit Patienten besonders schonend über weitere Strecken mit dem Hubschrauber zu verlegen. Da eine Landung des Hubschraubers direkt an den beiden Wittener Krankenhäusern nur schwer möglich ist, muss hier ein kleiner Umweg in Kauf genommen werden. Die Patienten werden in diesem Fall mit dem Krankenwagen zur Annenstraße gebracht und dort in den wartenden Hubschrauber umgeladen. Der bringt den Patienten dann in eine Spezialklinik.

„Um den Landeplatz wetterunabhängig nutzen zu können waren umfangreiche Umbauarbeiten notwendig.“, erläutert Wilm Ossenberg Franzes, Vorstand des Wittener Roten Kreuzes. „Um ein Einsinken des immerhin ca. 3 Tonnen schweren Rettungshubschraubers in den alten Schotterplatz zu verhindern wird der Platz derzeit neu gepflastert. Auch ein Baum musste für den Landeplatz weichen.“ Für Witten zuständig ist der Hubschrauber „Christoph 8“, dessen Heimatstation in Lünen am St. Marienhospital liegt. Er wird im Bedarfsfall über die Rettungsleitstelle alarmiert und ist in kürzester Zeit vor Ort, so dass nahezu keine Verzögerung entsteht. Im Normalfall dauert der Flug von Lünen nach Witten nicht so lange wie der Transport vom Krankenhaus zum Landeplatz mit dem Krankenwagen.

„Der eigentliche Landeplatz ist schon fertig, allerdings muss jetzt noch die Zufahrt neu gepflastert werden um eine schonende Fahrt ohne Höhenunterschiede von der Einfahrt an der Annenstraße bis zum Landeplatz auf dem Hof hinten zu gewährleisten.“, erklärt Wilm Ossenberg Franzes weiter.

Die Landung und der Start eines Hubschraubers verursacht extrem starken Wind, der durch die Rotorblätter entsteht. Das kann für umherstehende Personen gefährlich sein. Deshalb liegt der Landeplatz weit hinten auf dem Hof und nicht vorne an der Straße. So dienen die Gebäude und Garagen als Windfang und stören die Passanten auf dem Bürgersteig der Annenstraße nicht. „Die Arbeiten gehen derzeit gut voran, so dass der Zeitplan allem Anschein nach eingehalten wird und die erste Landung ab Ende Mai möglich sein wird“, weiß Klaus-Dieter Paschulke (94) zu berichten. Als langjähriger Vorarbeiter eines Straßenbau-Trupps kennt er sich mit der Materie aus und hilft dem Roten Kreuz, mit dem er viele Jahre verbunden ist als ehrenamtlicher Bauleiter aus. „Selbst mit anpacken kann ich nich‘ mehr, aber aufpassen, dat die Jungs kein Kokolores machen, dat geht noch!“

Sobald der Umbau fertig ist werden wir natürlich darüber an dieser Stelle wieder berichten.

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Straßenfest auf der Annenstraße

Am 28.03.17 von Jens Struppek (Allgemeines)

Bei bestem „Kaiserwetter“ fand am Sonntag das Straßenfest auf der Annenstraße statt. Neben der Kirmes, die bereits am Freitag begann und bis zum Montag ging, präsentierten sich auch bei dieser vierten Ausgabe der Veranstaltung wieder zahlreiche Annener Vereine und Organisationen der Öffentlichkeit.

Selbstverständlich waren auch wir als Rotes Kreuz mit einem Großaufgebot dabei – schließlich fand das ganze auf „unserer“ Annenstraße statt. Besonders große Begeisterung löste bei den kleinen Besuchern die Rollenrutsche des Jugendrotkreuzes aus. Auch das Angebot mal einen Blick in unseren Rettungswagen zu werfen wurde von den kleinen Besuchern gerne angenommen. „Papa und Mama“ waren dabei nicht minder neugierig.

Nachdem das geschafft war, konnten alle noch eine Waffel beim Café Schelle genießen, dass nun bereits seit 6 Jahren Quartiersarbeit mitten im Herzen von Annen leistet und sich als fester Treffpunkt der Nachbarschaft etabliert hat. Frisch zubereitet unter anderem von Erick und Kemuee, unseren Rotkreuzkollegen vom Namibianischen Roten Kreuz. Viele Experten des Roten Kreuzes waren außerdem vor Ort um Fragen der Besucher zu beantworten und sich Ideen der Annener anzuhören um gemeinsam Projekte in, um und für Annen zu entwickeln. Dies ist auch eine Herzensangelegenheit unserer Integrationsagentur, die extra dafür einen Stand mit unseren Partnern aufgebaut hat.

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