DRK Witten Blog

Aktuelles rund um den DRK-Kreisverband Witten

#MissingType: Erst wenn’s fehlt, fällt’s auf!

Am 14.06.18 von Jens Struppek (Blutspende)

…das ist das Motto des Heutigen Weltblutspendertages. Der Tag soll die Helden des Alltags ehren, die fast jeden Tag Blut spenden. Fast 15.000 Blutkonserven werden in Deutschland gebraucht – jeden Tag! Dieser Bedarf wird von nur 3,5% der Bevölkerung gedeckt, die regelmäßig Blut spenden. Zum Glück erlauben es uns moderne Methoden heute, dass das Rote Kreuz heute mit einer Blutspende bis zu 3 Menschen helfen kann.

Um auf die Wichtigkeit von Blutspenden aufmerksam zu machen, haben die internationalen Blutspendedienste die Kampagne #MissingType ins Leben gerufen. Sinnbildlich für die Blutgruppen „spenden“ Unternehmen und Organisationen auf der ganzen Welt die Buchstaben A, B und O aus ihren Logos und weisen auf eine simple, aber erschreckende Erkenntnis hin: Erst wenn’s fehlt, fällt’s auf!

Doch so wichtig es auch ist am Weltblutspendertag auf die Wichtigkeit der Blutspende hinzuweisen, so ist es doch in erster Linie ein Tag um denjenigen zu danken, die mit einem kleinen Einsatz so viel erreichen. Denn eine Blutspende benötigt nur einen kleinen Teil Ihrer Zeit, doch sie kann helfen viel zu erreichen. Denn sie rettet Leben – bis zu drei Leben!

Alle, die selbst auch aktiv und somit zum Lebensretter werden wollen, finden auf der Internetseite www.missingtype.de weitere Informationen und Termine in Ihrer Nähe. Die nächsten Möglichkeiten in Witten zu spenden sind der 28. Juni im evangelischen Gemeindehaus in Herbede und der 2. Juli im Lukaszentrum neben dem evangelischen Krankenhaus. Neben dem Weltblutspendertag ist heute auch das Eröffnungsspiel der Fußball-Weltmeisterschaft. Auch unsere Kollegen, die Sie bei der Blutspende betreuen sind schon ganz im WM-Fieber und haben für beide Termine eine WM-Blutspende vorbereitet. Auch wenn Fieber eigentlich ein guter Grund ist nicht Blut zu spenden, sind unsere Ärzte zu dem Schluss gekommen, dass WM-Fieber kein Hinderungsgrund ist. Also schauen Sie doch mal zu einem der beiden Termine vorbei, nach dem Motto: Spende _lut _eim R_ten Kreuz!

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Kleine Helden brauchen Hilfe

Am 31.05.18 von Jens Struppek (Jugendarbeit, Jugendrotkreuz)

Aktuell suchen wir nach Menschen, die sich in einem begrenzten Rahmen in einem ganz besonderen Projekt engagieren wollen: dem Heldencamp 2018. Vom 22. August bis 26. August verbringen über 100 Kinder die letzte Woche der Sommerferien damit, kleine Helden zu werden. Unter anderem werden Sie fit gemacht in Erster Hilfe und erfahren, was der Begriff Menschlichkeit eigentlich ganz praktisch bedeutet. Neben den zahlreichen ehrenamtlich Aktiven des Wittener Roten Kreuzes werden für diese organisatorische Herausforderung weitere Unterstützer gesucht – sei es für wenige Stunden, einen Tag oder den gesamten Zeitraum. Insbesondere beim Auf- und Abbau der Zeltstadt oder bei der Zubereitung und Ausgabe der Verpflegung werden noch Freiwillige gesucht. Aber auch beim Fahrdienst oder der Presse- und Medienarbeit sind weitere Mitstreiter willkommen. Als Ansprechpartner steht zudem der zuständige DRK-Mitarbeiter Stefan Ebner telefonisch unter (02302) 1666 zur Verfügung.

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Rotes Kreuz beim Arbeitskreis rituelle Gewalt

Am 16.05.18 von Jens Struppek (Jugendarbeit)

Silvia Eilhard kümmert sich bei der Stadt Witten um Aussteigerberatung und kümmert sich um die Opfer ritueller Gewalt. Außerdem leitet sie einen Arbeitskreis der sich um die Opfer ritueller Gewalt kümmert. Gestern trafen sich sich Mitglieder des Arbeitskreises aus ganz Nordrhein-Westfalen im Wittener Rathaus.

Mit dabei war auch das Wittener Rote Kreuz. Wir hatten die Gelegenheit unsere Mädchenwohngruppe ROSA vorzustellen. „Hier bieten wir die Möglichkeit zur Unterbringung von Mädchen im Alter zwischen 14 und 21 Jahren.„, erläutert Daniel Kammann, Leiter der Jugendhilfe beim Wittener Roten Kreuz. „Wir sind eine von wenigen Einrichtungen in NRW, die sich speziell auf diese Zielgruppe spezialisiert hat. Wir sehen da einen entscheidenden Vorteil gegenüber Einrichtungen, die neben den jungen Frauen auch andere Zielgruppen ansprechen.

Die Einrichtung ist bereits jetzt eine Bereicherung für Witten.„, so Silvia Eilhardt. „Das Rote Kreuz kann stolz darauf sein dies in dieser Form umgesetzt haben und so im Zeichen der Menschlichkeit Vielfalt statt Einfalt zu fördern.

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Ausbildungszusammenarbeit mit der Bochumer Jugendfeuerwehr

Am 10.05.18 von Jens Struppek (Ausbildung, Rettungsdienst)

Am vergangenen Wochenende haben verschiedene Einsatzkräfte des Wittener Roten Kreuzes erneut die Bochumer Jugendfeuerwehr „Brandwacht“ bei der Ausbildung unterstützt. Dieses Mal nicht im Rahmen einer großen Übung, sondern es ging ganz konkret um einige Ausbildungsthemen zur Zusammenarbeit zwischen der Feuerwehr und dem Rettungsdienst.

Konkret ging es dabei um die Rettung aus schwierigem Gelände und den Einsatz verschiedener Hilfsmittel, wie die „normale“ DIN-Krankentrage, das Spineboard und den Schleifkorb – Material, wie es typischerweise auf Rettungsdienst- und Feuerwehrfahrzeugen zu finden ist. Es gab wieder viel positive Resonanz von den Beteiligten, sowohl bei uns, als auch bei der Feuerwehr. Von daher freuen wir uns darauf die Zusammenarbeit noch weiter zu vertiefen.

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Der 8. Mai ist Weltrotkreuztag

Am 08.05.18 von Jens Struppek (Allgemein)

Der Weltrotkreuztag, genauer Weltrotkreuz- und Rothalbmondtag, am 8. Mai erinnert an den Geburtstag von Henry Dunant im Jahr 1828. Der Schweizer Geschäftsmann, Menschenfreund und Empfänger des ersten Friedens-Nobelpreises erlebte 1859 die Folgen der Schlacht von Solferino und gilt als Begründer des Rotkreuzbewegung.

Henry Dunant erlebte auf dem Schlachtfeld von Solferino in Italien mit vielen Tausenden toten und verletzten Soldaten grausame Szenen, die sich tief in sein Gedächtnis gebrannt haben. Fortan kämpfte er für einen menschlicheren Krieg und neutrale Hilfsgesellschaften, die die Not der Soldaten lindern sollten.

Diese Idee ist es, auf der die internationale Rotkreuz und – Rothalbmondbewegung weltweit aufbaut. Millionen von Menschen engagieren sich unter den 7 Grundsätzen der Bewegung weltweit für die Menschlichkeit. Allein in Deutschland sind es etwa 425.000 Aktive – in Witten etwa 250.

Am heutigen Tag widmet sich auch der WDR Henry Dunant, seiner Geschichte und der Geschichte des Roten Kreuzes. Hört doch mal rein: https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/henri-dunant-100.html

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A way 2 liberty

Am 22.04.18 von Jens Struppek (Integration)

In den letzten Monaten hat die Integrationsagentur bim Wittener Roten Kreuz zusammen mit vielen Partnern das Projekt „A way 2 liberty“ umgesetzt. Gefördert durch das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen und in Kooperation mit dem Diakonischen Werk Rheinland-Westfalen-Lippe e.V., handelt es sich dabei um ein künstlerisches Musikprojekt, welches sich insbesondere an Menschen im Alter von 12-27 Jahren, mit und ohne Migrations- und Fluchthintergrund, richtet. Das Wittener Rote Kreuz und die Integrationsagentur des DRK sind stolz dieses Projekt realisiert zu haben und hoffen darauf noch weitere Projekte dieser Art umsetzen zu können. Wir danken den verschiedenen Kooperationspartnern für die hingebungsvolle Unterstützung und sind glücklich, Netzwerke vorantreiben zu können.

Im Vordergrund stand die Wertevermittlung demokratischer Prinzipien. Doch auch die Musik als universelle Kunst und als eine Sprache, die auf der ganzen Welt verstanden wird sind ein wichtiges Element dieses multikulturellen Musikprojekts. Es geht um Respekt, Integration und ihre Grenzen, Menschlichkeit und gegenseitige Neugier. So möchten wir gesellschaftlichen Missverständnisse, Vorurteilen und Xenophobie entgegentreten. Über 200 Personen aus vielen verschiedenen Ländern waren an dem Projekt beteiligt und der Song „Nur ein Funkeln“ ist bereits in 5 Sprachen übersetzt worden.

Aber genug der Worte. Macht euch selbst ein Bild:

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Organisationsübergreifende Zusammenarbeit – DLRG

Am 16.04.18 von Jens Struppek (Ausbildung)

Immer wieder arbeiten wir gerne und erfolgreich mit anderen Organisationen zusammen. Damit es nicht im Einsatz das erste Mal zur Zusammenarbeit mit anderen Organisationen kommt, ist es für uns wichtig schon vorher in Ausbildungen „die anderen“ kennenzulernen. Darum verschlug es unsere Einsatzkräfte heute zur Fortbildung zur DLRG Bochum Mitte.

Gemeinsam mit den dortigen Experten wurde der sichere Umgang mit Rettungsweste und Boot geübt. Denn nur wenn der Helfer sicher ist, kann er sich auch um seinen Patienten kümmern. Dieser stand im Mittelpunkt des zweiten Teils der Ausbildung. Übergabe eines Patienten an ein Boot, sowie die Übernahme von einem Boot und das sichern des Patienten auf selbigem waren die Themen.

Der wasserseitige Transport von Patienten eröffnet uns zusätzliche Möglichkeiten, die uns der klassische Weg mit Rettungs- bzw. Krankenwagen nicht bietet.“, erläutert Stefan Ebner, der die Ausbildung seitens des Roten Kreuzes leitete. „Insbesondere bei unwegsamem Gelände, dass an Gewässer grenzt oder auch bei verstopften Zuwendungen, wie sie vor allem bei Großveranstaltungen vorkommen ist dies eine Option. Und mit dem Kemnader Seeufer gibt es in Witten/Bochum ein Gelände, was hierfür geradezu prädestiniert ist. Sowohl von der Beschaffenheit, als auch von der Tatsache, dass dies gerne für Großveranstaltungen genutzt wird.

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Neu beim Wittener Roten Kreuz: Autogenes Training

Am 08.04.18 von Jens Struppek (Ausbildung)

Nächsten Monat startet ein neues Kursangebot beim Wittener Roten Kreuz:

Autogenes Training für Erwachsene – Kompaktkurs

Wenn Sie unter Stress, Anspannung  oder Schlafstörungen leiden und lernen wollen damit gesundheitsbewusster umzugehen, kann Ihnen dieser Kurs dabei helfen. Sie erlernen die Methode des Autogenen Trainings, mit der Sie durch bewusst herbeigeführte Entspannung des Körpers und der Psyche, Stressfolgen vermeiden und bestehende Anspannungs- und Erregungszustände reduzieren können.  Außerdem geht es darum zu erlernen, wie das Autogene Training regelmäßig im Alltag umgesetzt werden kann. Schlafstörungen und Unruhe können mit dieser Methode abgebaut und das Wohlbefinden gesteigert werden. Der Kurs ist offen für alle Interessierte, die Entspannung suchen. Außerdem richtet er sich auch an Menschen mit einer Autismus-Spektrum-Störung, die aufgrund ihrer Wahrnehmungsbesonderheiten häufig Überreizungen, Stress und Anspannung erleben.

Ort: DRK Autismus-Therapie-Zentrum, Ardeystr. 27, 58452 Witten

Zeit:  Freitag, 27.04.2018 14:00- ca.18:00 Uhr, Samstag 28.04.2018 10:00- ca.14:00 Uhr (2×4 Einheiten a‘ 45 Min., zzgl. Pausen)

Kosten: Die Teilnahmegebühren betragen 100 € pro Person und werden zu 75-100% von der Krankenkasse zurückerstattet. Informieren Sie sich bei Ihrer Krankenkasse um zu erfahren, wie viel von Ihrer Kasse übernommen wird! (Voraussetzung für die Kostenrückerstattung ist die Teilnahme an beiden Kurstagen!)

Ansprechpartner:  

Anmeldung bei Julia Becker
Sozialpädagogin B.A.; Schlaf- und Entspannungstherapeutin
Telefon: 02302 964 60-72
 julia.becker@drk-witten.de

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Wittener Rotkreuzzentrum ist doch nicht exterritorial

Am 02.04.18 von Jens Struppek (Allgemein)

Der eine oder andere unserer Leser wird es schon gemerkt haben: Unser gestriger Artikel über das exterritoriale Gebiet war unser diesjähriger Aprilscherz und frei erfunden.

Das Wittener Rotkreuzzentrum ist natürlich weiterhin Teil der Bundesrepublik Deutschland. Auch die provisorische Absperrung war so provisorisch, dass sie nur für die Bilder gehalten haben. Auch Esther bewacht normalerweise keine Einfahrten sondern wacht eher über ihre Patienten.

Wie jedes Jahr waren aber auch viele der genannten Fakten wieder korrekt. Die Grundsätze – Menschlichkeit, Unparteilichkeit, Neutralität, Unabhängigkeit Freiwilligkeit, Einheit und Universalität, von denen das gesamte Vorgehen ausging gibt es wirklich und sie sind Grundlage der Rotkreuzarbeit weltweit. Aber, wie der frei erfundene Richter Paschulke richtigerweise sagte, ist es Aufgabe der nationalen Gesetze die Unabhängigkeit der Rotkreuzarbeit zu garantieren. Und das klappt auch soweit ganz gut. Die Staaten verpflichten sich mit Ihrer Unterschrift unter den Genfer Abkommen dazu dies sicherzustellen. Am Ende arbeiten alle Rotkreuzorganisationen untern den örtlichen Gesetzen. Auch ihre Aufgaben variieren von Land zu Land. Grund dafür ist es, dass das Rote Kreuz seine Arbeit immer am „Maß der Not“ ausrichtet, also schaut wo Hilfe nötig ist und dort Hilfe leistet. Das unterscheidet sich von Land zu Land. Und so gibt es auch ein Deutsches Rotes Kreuz, ein Dänisches Rotes Kreuz, ein niederländisches Rotes Kreuz oder einen türkischen Roten Halbmond, obwohl alle diese nationalen Gesellschaften am Ende die gleichen Ideen und Werte repräsentieren und auch alle zur gleichen Dachorganisation gehören.

Diese föderale Struktur garantiert, dass das Rote Kreuz überall individuell vor Ort Hilfe leistet und  trotzdem auf der ganzen Welt zu Hause ist. Für Rotkreuzler gilt deshalb: Egal wohin man auf der fährt, die Rotkreuz-Familie ist schon da!

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Frohe Ostern!

Am 01.04.18 von Jens Struppek (Allgemein)

Wir wünschen allen unseren Lesern frohe Ostern und ruhige Feiertage. Wenn sie können, genießen sie das lange Wochenende.

Während zu Ostern traditionell Eier versteckt werden, verstecken wir uns nicht. Wir sind, wie auch an den anderen 363 Tagen dieses Jahr, auch an den beiden Osterfeiertagen für sie da. 24 Stunden am Tag stehen die Kollegen im Rettungsdienst und Krankentransport für Sie bereit. Auch der Pflegedienst ist für seine Patienten da. Mit dem Hausnotruf ist auch über Ostern die Hilfe nur einen Knopfdruck entfernt. Wie jeden anderen Tag im Jahr ist auch stehen auch die Einsatzkräfte des Katastrophenschutzes auf Knopfdruck der Leitstelle für den Einsatz bereit. Selbstverständlich bringt auch der Menüdienst unseren Kunden heute und morgen pünktlich ihr Ostermenü.

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