DRK Witten Blog

Aktuelles rund um den DRK-Kreisverband Witten

Straßenfest auf der Annenstraße

Am 28.03.17 von Jens Struppek (Allgemeines)

Bei bestem „Kaiserwetter“ fand am Sonntag das Straßenfest auf der Annenstraße statt. Neben der Kirmes, die bereits am Freitag begann und bis zum Montag ging, präsentierten sich auch bei dieser vierten Ausgabe der Veranstaltung wieder zahlreiche Annener Vereine und Organisationen der Öffentlichkeit.

Selbstverständlich waren auch wir als Rotes Kreuz mit einem Großaufgebot dabei – schließlich fand das ganze auf „unserer“ Annenstraße statt. Besonders große Begeisterung löste bei den kleinen Besuchern die Rollenrutsche des Jugendrotkreuzes aus. Auch das Angebot mal einen Blick in unseren Rettungswagen zu werfen wurde von den kleinen Besuchern gerne angenommen. „Papa und Mama“ waren dabei nicht minder neugierig.

Nachdem das geschafft war, konnten alle noch eine Waffel beim Café Schelle genießen, dass nun bereits seit 6 Jahren Quartiersarbeit mitten im Herzen von Annen leistet und sich als fester Treffpunkt der Nachbarschaft etabliert hat. Frisch zubereitet unter anderem von Erick und Kemuee, unseren Rotkreuzkollegen vom Namibianischen Roten Kreuz. Viele Experten des Roten Kreuzes waren außerdem vor Ort um Fragen der Besucher zu beantworten und sich Ideen der Annener anzuhören um gemeinsam Projekte in, um und für Annen zu entwickeln. Dies ist auch eine Herzensangelegenheit unserer Integrationsagentur, die extra dafür einen Stand mit unseren Partnern aufgebaut hat.

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Gemeinsame Übung von Feuerwehr und Rotem Kreuz

Am 27.03.17 von Jens Struppek (Sanitätsdienst)

Zum Glück waren die Ereignisse, die sich am Freitagabend an der  Zeche Nachtigall ereigneten, nur eine Übung. Dennoch war es ein  dramatisches Bild, was sich den über 35 Einsatzkräften der Löscheinheit Annen der freiwilligen Feuerwehr und des Wittener Roten Kreuzes bot.

Über 15 Verletzte, 4 davon schwerverletzt, waren das Ergebnis einer aus dem Ruder gelaufenen, feuchtfröhlichen Party von Jugendlichen auf dem Gelände der Zeche Nachtigall. Auslöser war eigentlich nur ein kleiner Unfall. Doch die Versuche zu helfen und die Lage wieder in den Griff zu bekommen, machten es am Ende nur schlimmer. „Dazu beigetragen hat sicherlich auch die Tatsache, dass die meisten Jugendlichen und auch die Aufsichtspersonen deutlich alkoholisiert waren. Dadurch haben sie offenbar die Situation völlig falsch eingeschätzt.“, erläutert Jannik Pewny, Löscheinheitsführer der Löscheinheit Annen. „Hier war es zum Glück nur eine Übung, doch auch in der Realität werden wir immer wieder zu vergleichbaren Einsätzen gerufen, die zum Glück meist glimpflicher ausgehen.“ Hier kam es hingegen zu einer Fülle von teils spektakulären Unfällen, wie zum Beispiel einem Schüler, dessen Bauch von einer Metallstange durchspießt wurde oder einem anderen Partygänger, der auf dem Gelände von einem Zug überrollt wurde. All das führte dazu, dass etliche Fahrzeuge von Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz zum Ort des Geschehens ausrückten, um sich den Verletzten anzunehmen.

„Die Einsatzkräfte wussten zwar vorher, dass es sich um eine Übung handelt, jedoch – wie auch im wahren Leben – nicht was sie dort erwartet. Auch wenn das Blut künstlich war, die Schreie, das Wetter und das Blaulicht waren echt und führten zu einer realistischen Stresssituation.”, erklärt Moritz Hafer, der für das Rote Kreuz die Übung zusammen mit Sören Schulz von der Löscheinheit Annen konzipiert hat. „Es ist uns wichtig  solche Übungen so realistisch wie möglich zu gestalten, um unsere Einsatzkräfte bestmöglich auf echte Einsätze vorzubereiten. Deshalb freut es uns auch besonders, dass wir diese Übung gemeinsam mit der Feuerwehr durchführen konnten, denn auch bei einem echten Einsatz spielt die gute Zusammenarbeit eine wichtige Rolle.“

Die Feuerwehr und das Rote Kreuz haben unterschiedliche Schwerpunkte, Stärken und Schwächen und können sich hervorragend ergänzen. Dafür ist es aber erforderlich die Zusammenarbeit auch zu trainieren. Die ersteintreffenden Feuerwehrleute merkten im Verlauf der Übung schnell, dass sie gerne früher mehr Einsatzkräfte vor Ort gehabt hätten und dass die Rotkreuzler ihnen dabei hätten helfen können, auch wenn die gelernten Einsatzstichworte für eine Nachalarmierung vielleicht noch nicht gegeben waren. Deshalb soll die Zusammenarbeit auch weiterhin intensiviert werden.

Nicht möglich gewesen wäre diese Übung ohne die hervorragende Arbeit der Realistischen Unfalldarstellung des Jugendrotkreuz Wattenscheid und die beispiellose Unterstützung vom LWL Industriemuseum „Zeche Nachtigall“. Darüber hinaus hat der Förderverein der Löscheinheit Witten-Annen maßgeblich zum Erfolg der Übung beigetragen.

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Wittener Rotkreuzler hilft in Uganda

Am 15.03.17 von Jens Struppek (Auslandsarbeit)

Während in den letzten Jahren das Thema Flüchtlinge in allen Medien war, ging es eigentlich immer nur um Flüchtlinge, die nach Europa fliehen. Dass es auch sonst auf der Welt Flüchtlingsströme gibt geriet hierbei schnell in Vergessenheit. Derzeit sind unter anderem etwa 700.000 Menschen aus dem Südsudan ins benachbarte Uganda geflohen. Die Flüchtlingscamps dort sind überlastet – insbesondere die Versorgung mit sauberem Wasser ist ein Problem. Hier unterstützt das Deutsche Rote Kreuz zusammen mit dem Schwedischen Roten Kreuz und dem Österreichischen Roten Kreuz die Kollegen in Uganda. Mit dabei ist der Wittener Rotkreuzler Marcus Richter, der heute nach Uganda fliegt und dort beim Aufbau einer Trinkwasseraufbereitungsanlage mitwirkt.

Sie soll den Zugang zu sauberem Trinkwasser für die ca. 87.000 Bewohner der „Rhino Camp“ sicherstellen. Das Deutsche Rote Kreuz bitte in diesem Zusammenhang um Spenden unter dem Stichwort „Nothilfe Afrika“ auf das DRK-Spendenkonto: IBAN: DE63370205000005023307 BIC: BFSWDE33XXX.

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Ernennung ehrenamtlicher Führungskräfte

Am 14.03.17 von Jens Struppek (Allgemein)

Am gestrigen Montag fand die offizielle Ernennung von 20 ehrenamtlichen Führungskräfte des Wittener Roten Kreuzes statt. Die meisten von ihnen führen ihr Amt fort. Ein paar von ihnen werden diese Aufgabe jetzt das erste Mal wahrnehmen. In den nächsten 4 Jahren werden Sie sich um die Interessen und Belange von ca. 250 ehrenamtlichen Helfern des Wittener Roten Kreuzes in verschiedensten Aufgabenfeldern der Wittener Rotkreuzgemeinschaft.

Außerdem verabschiedeten die Anwesenden Thorsten Knopp, der sein Amt als Fachbereichsleiter nach gut 15 Jahren niederlegte. Den Jahresanfang hat er bereits genutzt, um seinen Nachfolger entsprechend einzuarbeiten. Zum Glück wird er uns in anderer Position erhalten bleiben.

Vielen Dank an alle ausgeschiedenen Führungskräfte für das Engagement bisher und viel Erfolg allen neuen.

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Großeinsatz für Polizei und Bevölkerungsschutz im Ennepe_Ruhr-Kreis

Am 08.03.17 von Jens Struppek (Einsätze)

Nachdem am heutigen Mittwochmorgen ein mutmaßlicher Mörder, nach dem die Polizei bundesweit fahndet, auf dem Gelände eines Wetteraner Gymnasiums gesehen wurde löste die Polizei Großalarm aus. Doch nicht nur die Polizei schickte ein Großaufgebot in den Einsatz, auch die Leitstelle des Ennepe-Ruhr-Kreises alarmierte weitere Einsatzkräfte, um diese bei Bedarf schnell einsetzen zu können. Man nennt dies Bereitstellung.

Das Wittener Rote Kreuz war hier mit insgesamt 30 Einsatzkräften beteiligt. Zum zentralen „Bereitstellungsraum“ für den sogenannten erweiterten Rettungsdienst an der Wittener Seestraße, entsandten wir ein Notarzteinsatzfahrzeug, einen Rettungs- und zwei Krankenwagen. Weitere Einsatzkräfte standen am Rotkreuzzentrum an der Annenstraße bereit.

Wirklich tätig werden mussten zum Glück lediglich unsere Verpfleger, die die bereitstehenden Einsatzkräfte mit Essen und Getränken versorgten und unsere Techniker, die dafür die Logistik zur Verfügung gestellt haben.

Trotzdem vielen Dank allen, die hier soviel Engagement gezeigt haben und deren Arbeitgebern, ohne deren Unterstützung unsere Arbeit nicht möglich wäre.

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Einsatz nach schwerem Verkehrsunfall

Am 01.03.17 von Jens Struppek (Einsätze)

Ein schwerer Verkehrsunfall mit mehreren Verletzten auf der Herbede Ruhrbrücke führte heute in den frühen Abendstunden zu einem Alarm für die Einsatzkräfte des Wittener Roten Kreuzes. Am Unfall waren nicht nur zwei PKWs sondern auch ein Bus beteiligt. So musste die Leitstelle des Ennepe-Ruhr-Kreises zunächst von einer großen Anzahl von Verletzten (MANV) ausgehen und löste Alarm aus.

Bereits kurze Zeit später standen am Rotkreuzzentrum an der Annenstraße zwei Krankenwagen, ein Rettungswagen und ein Notarzt-Einsatzfahrzeug bereit um den regulären Rettungsdienst zu unterstützen. Außerdem standen weitere Einsatzkräfte für die Versorgung vor Ort bereit. Insgesamt war das Wittener Rote Kreuz mit 23 Einsatzkräften im Dienst. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte vor Ort stellte sich zum Glück heraus, dass der reguläre Rettungsdienst vor Ort das Geschehen bewältigen konnte. Die Rettungs- und Krankenwagen an der Annenstraße übernahmen derweil den „normalen“ Rettungsdienst.

Nach etwa anderthalb Stunden konnten die zusätzliche Kräfte wieder nach Hause in den wohlverdienten Feierabend.

Foto: Kai Gödde

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Viel zu tun am Rosenmontag

Am 28.02.17 von Jens Struppek (Blutspende, Sanitätsdienst)

Der Rosenmontag ist traditionell der Höhepunkt des Straßenkarnevals. Im Rheinland und in Westfalen finden in vielen Städte die Rosenmontagsumzüge statt. Nun ist Witten zwar nicht unbedingt als Karnevalshochburg bekannt, doch für die Wittener Rotkreuzler gab es trotzdem einiges zu tun. Zwei Veranstaltungen möchte ich hier hervorheben:

Zum einen fuhren etliche Rotkreuzler nach Wattenscheid um dort tatkräftig unsere Wattenscheider Kollegen zu unterstützen. Neben zahlreichen Wittenern wurden die Wattenscheider Kollegen auch von weiteren Rotkreuzlern aus der Region unterstützt. Die meisten Patienten konnten nach kurzer Versorgung durch die Einsatzkräfte jedoch weiter feiern.

Außerdem fand die traditionelle Rosenmontagsblutspende im Lukaszentrum statt – wie immer am Rosenmontag etwas länger als üblich. Bis 20:00 konnte Blut gespendet werden. Für alle Spender hat auch in diesem Jahr unser Blutspende-Team wieder ein ganz besonderes Buffet gezaubert.

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Unser neuer Stromerzeuger

Am 25.02.17 von Jens Struppek (Allgemein)

Auch ohne Einsätze oder Sanitätsdienste ist beim Wittener Roten Kreuz immer etwas los.

Unser Material muss jederzeit für Einsätze einsatzbereit und auf aktuellem Stand der Zeit sein. Genau aus diesem Grund treffen sich die verschiedenen Gruppen der Einsatzeinheit zu internen Gruppenabenden. Hier wird das Material regelmäßig gepflegt und gewartet.

Am gestrigen Freitagabend traf sich deshalb unser Techniktrupp. Auf dem Plan stand der Umbau eines neuen Ersatzstromerzeugers. Durch eine in Witten ansässige Firma, konnten wir diesen neuen „Stromerzeuger“ bekommen.
„Damit wir diesen sicher bei Einsätzen und Übungen verwenden können, sind durch unsere Techniker einige Umbaumaßnahmen erforderlich. So wurde heute eine LED Beleuchtung angebaut, die das Umfeld beleuchtet und so ein sicheres Arbeiten ermöglicht.“, erläutert Michael Giersemehl, Leiter  Technik und Sicherheit beim Wittener Roten Kreuz. „Außerdem wurde das Bedien- und Steuerfeld neu aufgebaut, um im Betrieb auf einen Blick alle wichtigen Werte ablesen zu können.“ Zum Glück können wir dabei auf Elektriker unter unseren Mitgliedern zählen, so dass dies alles in Eigenregie durchgeführt werden kann.

Für den weiteren Umbau ist nun noch der Einbau einer neuen Isolationsüberwachung, sowie einiger neuen Messinstrumente geplant.

Bild: Michael Giersemehl, Text: Marcel Zierenberg

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Die „tollen“ Tage beginnen

Am 24.02.17 von Jens Struppek (Rettungsdienst, Sanitätsdienst)

Am heutigen Donnerstag waren die Wittener Rotkreuzler wieder mit zahlreichen Helfern im Karnevaleinsatz.
Die Stadt Köln hatte für die Karnevalsfeiertage überörtliche Hilfe angefordert. Unter anderem wurde der Ennepe-Ruhr-Kreis beauftragt einen Patiententransportzug 10 (PTZ-10) bereit zu stellen.
So machten sich am Donnerstag auf Anfrage des Kreises sechs Rotkreuzler/innen aus Witten mit einem RTW und einem KTW zusammen mit anderen Rettungsmitteln befreundeter Hilfsorganisationen des Ennepe-Ruhr-Kreises auf den Weg in die Rheinstadt.
Hier stand unser Verband auf dem Gelände des THW Köln OV Nord-West für Notfälle in Bereitstellung.
Auch in Witten waren unsere Rotkreuz-Kameradinnen und -Kameraden zur Absicherung einer Weiberfastnachtsveranstaltung im Einsatz.

In den kommenden Tagen werden wir weiterhin mit mehreren Helfern weitere Karnevalsveranstaltungen in der Umgebung absichern.
Wir wünschen den Bürgerinnen und Bürgern eine fröhliche 5. Jahreszeit. Helau und Alaaf!

Fotos: Louisa Gels (1), Johanniter Unfallhilfe Herdecke (2)

Text: Marcel Zierenberg

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ABC-Einsatzkräfte üben gemeinsam mit der Feuerwehr

Am 22.02.17 von Jens Struppek (ABC-SChutz)

Am Dienstag Abend waren die Helfer/innen des Wittener Roten Kreuzes bei der Berufsfeuerwehr Witten eingeladen um den neuen Leiter der SEG-U (Sondereinsatzgruppe Umweltschutz) kennenzulernen. Sven Jäger hat zum neuen Jahr diese Aufgabe von Horst Böth übernommen.
Seit 3 Jahren und 3 Tage (Der erste Termin war der 19.2.2014)  unterstützen wir die Feuerwehr jetzt mit unserer ABC-Gruppe unter der Leitung von Jannis Limhoff. Heute Abend waren 15 Helfer/innen mit bei der Feuerwehr. Nach der Begrüßung und der offiziellen Vorstellung von Sven Jäger, bauten wir zur Wiederholung und um sich den Ablauf des Aufbaus besser einzuprägen den sogenannten Dekon V (Dekontermination von Verletzte) zum Teil auf.
Nachdem wir das Ergebnis begutachtet und besprochen hatten, ging es an den Abbau. Abschließend wurden wir zum nächsten Treffen am 16.05.2017 eingeladen. In der Zwischenzeit üben die Helfer/innen der Feuerwehr und des Roten Kreuzes an ihren Standorten natürlich weiter.
Wir freuen uns über die Einladung und Danken ganz herzlich für die Zusammenarbeit.
 
Fotos und Text: Louisa Gels
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