DRK Witten Blog

Aktuelles rund um den DRK-Kreisverband Witten

Alarm für die Wittener Rotkreuzler

Am 18.01.18 von Jens Struppek (Einsätze)

Um kurz nach ein Uhr mittags erreichte das Wittener Rote Kreuz eine Alarmierung für den erweiterten Rettungsdienst. Dabei werden zusätzliche Rettungs- und Krankenwagen in Dienst gestellt um den „normalen“ Rettungsdienst zu verstärken. Bereits kurz nach der Alarmierung standen am Rotkreuzzentrum an der Annenstraße 2 Kranken- und ein Rettungswagen bereit, um den Rettungsdienst in Witten und Umgebung bei diesen widrigen Wetterbedingungen zu unterstützen. Kurze Zeit später waren auch alle Fahrzeuge im Einsatz.

Rettungswagen

Archivbild

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Großalarm nach Verkehrsunfall in Ennepetal

Am 09.01.18 von Jens Struppek (Einsätze)

Die einsatzbereiten Einsatzkräfte

Nach einem schweren Verkehrsunfall in Ennepetal löste die Leitstelle des Ennepe-Ruhr-Kreises gegen 15:30 Uhr Alarm für den erweiterten Rettungsdienst und den Katastrophenschutz aus. Dabei wurden neben dem Wittener Roten Kreuz auch unsere Kollegen im Süden des Kreises und die Johanniter alarmiert. Mehrere Verletzte, einige davon schwer, mussten versorgt werden. Dazu stellte das Wittener Roter Kreuz insgesamt 4 zusätzliche Fahrzeuge für den Rettungsdienst bereit. Außerdem wurde ein Gerätewagen Sanitätsdienst einsatzbereit gemacht. Dieser ist dazu ausgelegt viele Verletzte direkt vor Ort zu versorgen. Sein Einsatz war zum Glück nicht erforderlich, da der Rettungsdienst mit den zusätzlichen Fahrzeugen und mit der Unterstützung von 2 Rettungshubschraubern alle Verletzten schnell in verschiedene umliegende Kliniken bringen konnte. Insgesamt war das Wittener Rote Kreuz mit 22 Einsatzkräften im Einsatz. Der Einsatz war gegen 17:00 Uhr beendet, so dass kurz darauf die erste reguläre Fortbildung der Einsatzkräfte planmäßig starten konnte.
Ich danke allen Einsatzkräften für ihr Engagement.“, sagt Malte Engelhard, der als Leiter vom Dienst den Einsatz der Wittener Rotkreuzler koordinierte. „Besonders freut mich, dass wir das erste Auto bereits 2 Minuten nach der Alarmierung einsatzbereit hatten, obwohl wir alle Einsatzkräfte aus ihrer Freizeit oder ihrer regulären Arbeit alarmiert haben und nicht aus einer Bereitschaft heraus.“

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Frohes neues Jahr!

Am 31.12.17 von Jens Struppek (Allgemein)

Wir wünschen allen Lesern hier ein frohes neues Jahr! Kommen Sie gut ins neue Jahr und passen Sie auf sich auf. Sollte doch etwas passieren, seien sie sich sicher, dass unsere Kollegen vom Rettungsdienst auch in dieser Nacht für Sie da sind. In dieser Nacht sogar verstärkt. Neben den beiden üblichen Fahrzeugen in Herbede besetzt das Rote Kreuz in diesem Jahr einen zusätzlichen Rettungswagen auf der anderen Ruhrseite.

Eine kleine Bitte noch: Diese Autos haben so schöne blaue Lampen auf dem Dach und spielen eine lustige Melodie, wenn sie durch die Gegend fahren. Das dient nicht in erster Linie dazu um zur Stimmung beim Jahreswechsel beizutragen. Also macht bitte auch in dieser Nacht zügig Platz und werft keine Böller auf die Autos. Wir sind überzeugt, dass das in Witten wieder so gut klappt, wie in der Vergangenheit.

Neben dem Rettungsdienst sind über den Jahreswechsel auch etliche Sanitäter unterwegs um für die Sicherheit der Besucher auf der einen oder anderen Silvesterfeier zu sorgen. Auch der Hausnotruf steht die ganze Nacht bereit. Ebenso sind die Kollegen des Pflegedienstes und des Menüdienstes heute und morgen für unsere Kunden da. Das Wittener Rote Kreuz möchte sich bei allen bedanken, die heute und morgen im Dienst sind.

Wir danken aber auch allen anderen unserer Mitarbeiter, Mitglieder und Spender für das vergangene Jahr. Nur mit vereinten Kräften ist es uns gelungen zu erreichen, was wir erreicht haben. Darauf sind wir Stolz und freuen uns auf ein tolles 2018 mit euch.

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Frohe Weihnachten

Am 24.12.17 von Jens Struppek (Allgemein)

Das Rote Kreuz in Witten wünscht allen Mitgliedern, Mitarbeitern, Freunden, Unterstützern und Lesern hier eine frohe und besinnliche Weihnachtszeit. Weihnachten ist die Zeit um zur Ruhe zu kommen und sich gemeinsam mit der Familie oder Freunden einige schöne Stunden zu machen.

Leider müssen allerdings ein paar Leute trotzdem arbeiten. Auch einige unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie einige unserer Mitglieder. Hierfür möchten wir uns ganz ausdrücklich bedanken und ihnen versichern, dass wir alle und vielleicht einige, die das jetzt noch nicht ahnen sehr froh sind, dass wir uns auf dieses Engagement verlassen können.

Traditionell besucht am 1 Weihnachtsfeiertag der Präsident des Wittener Roten Kreuzes die Mitarbeiter, die diesen Tag Dienst haben. „Eine kleine Aufmerksamkeit meinerseits an die diensthabenden Rettungsdienstlern auf der Wache, um persönlich ‚Danke‘ zu sagen komme ich immer gerne am 1. Weihnachtstag zur Wache.“ sagte er bei seinem Besuch, an der Rettungswache in Herbede. Dort freut man sich immer sehr auf den „überraschenden“ Besuch.

Neben dem Rettungsdienst arbeiten auch der Pflegedienst, der Menüdienst und der Hausnotruf über die Feiertage weiter. Der Katastrophenschutz ist wie an jedem anderen Tag des Jahres in Bereitschaft um im Fall der Fälle schnell eingreifen zu können.

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Mutter und Sohn finden sich nach 5-jähriger Trennung wieder

Am 21.12.17 von Jens Struppek (Suchdienst)

Das Foto zeigt Mutter und Sohn, sowie René Deuster, Leiter des Suchdienstes in Witten, der den Fall auch persönlich bearbeitet hat.

5 Jahre hatten sich Mutter und Sohn nicht mehr gesehen, doch jetzt konnten sie sich wieder in die Arme schließen. 5 Jahre ist es inzwischen her, dass die Umstände die Mutter zur Flucht aus Conakry, der Hauptstadt Guineas trieben. Sie musste alles, selbst ihre Familie zurücklassen unter ihnen auch ihr damals 9-jähriger Sohn. Er musste fortan ohne seine Mutter aufwachsen. Vor sieben Monaten hielt er es allerdings nicht mehr aus, als er von der Großmutter erfuhr, dass seine Mutter inzwischen in Europa leben sollte, in einem Land namens Deutschland. Auch er floh unter dramatischen Umständen nach Europa und erreichte tatsächlich Deutschland.

Da er keinen Kontakt zu seiner Mutter hatte und auch nicht wusste, wo in Deutschland er sie suchen sollte, brachten die Behörden ihn in einer Einrichtung für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in Bochum unter. Dort versucht er zurzeit mit den Betreuern seine traumatische Flucht nach Deutschland zu verarbeiten.

Ein zentrales Thema bei den Gesprächen war die Trennung von seiner Mutter. Seine Betreuer wandten sich daraufhin an das Rote Kreuz und baten um Hilfe. Als nächstgelegene Suchdienst-Stelle wurde Witten der Fall vom Landesverband des Roten Kreuzes zugewiesen. Bei einem ausführlichen und emotionalen Gespräch versuchte der Rotkreuz-Suchdienstler René Deuster möglichst viel über die Umstände, die zur Trennung geführt haben in Erfahrung zu bringen, um diese im Anschluss an den internationalen Suchdienst des Roten Kreuzes weiterzuleiten. Das internationale Rote Kreuz ist in fast allen Ländern der Welt tätig und versucht unter anderem durch Krieg, Flucht oder Katastrophen getrennte Familienangehörige wieder in Kontakt zu bringen. Dies ist oft ein langwieriger Prozess, da Recherchen vor Ort nötig sind und die Unterstützung der Behörden von Land zu Land auch mal mehr und mal weniger gut funktioniert.

In diesem Fall spielte uns allerdings der Zufall in die Hände. Fast gleichzeitig wurde nämlich auch die Mutter auf den Suchdienst des Roten Kreuzes aufmerksam und stellte ebenfalls einen Suchantrag. Die Vermutung des Sohnes, dass die Mutter in Deutschland lebte war richtig, so dass beide Suchanträge in der Suchdienst-Leitstelle des Deutschen Roten Kreuzes in München landeten und dort schnell als „Treffer“ zugeordnet werden konnten. Somit dauerte es nur zwei Tage vom Eingang des Suchantrages in München bis zur Rückmeldung an René Deuster in Witten, dass die Mutter vermutlich gefunden sei. Nicht nur das – sie wohnt seit Jahren in Dortmund, nur 25 km von ihrem Sohn entfernt!  Üblicherweise wird dann versucht einen telefonischen Kontakt herzustellen, um zu verifizieren, dass es sich tatsächlich um die gesuchte Person handelt. In diesem besonderen Falle organisierten alle Beteiligten kurzerhand ein Treffen in Dortmund.

Mutter und Sohn fielen sich in die Arme. „Merci Croix Rouge – Danke dem Roten Kreuz“ wiederholte die Mutter immer wieder unter Freudentränen. Die Wiedersehensfreude war groß und die gegenseitige Bestätigung, dass man sich gefunden hatte somit nur noch eine reine Formsache.

Update:

Am Donnerstag berichtete Radio Ennepe Ruhr über den Fall und hat uns freundlicherweise Mitschnitte der beiden Beiträge zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!

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Kellerbrand in Schwelm

Am 26.11.17 von Jens Struppek (Einsätze)

Heute um 14:29 alarmierte die Kreisleitstelle des Ennepe-Ruhr-Kreises das Wittener Rote Kreuz. In einem Schwelmer Wohnkomplex brach am frühen Nachmittag ein Feuer aus. Die etwa 150 Bewohner mussten auf dem schnellsten Wege ihre Wohnungen verlassen, ohne die Möglichkeit noch etwas mitzunehmen.

Während die Rotkreuzler aus dem Südkreis sich gemeinsam mit den Kollegen der Johanniter-Unfallhilfe um die unverletzt Betroffenen gekümmert haben, verstärkten die Wittener Einsatzkräfte den Rettungsdienst im Ennepe-Ruhr-Kreis. Der Einsatzleiter hatte für etwaige Notfälle zusätzliche Rettungsdienstfahrzeuge in Bereitstellung an der Einsatzstelle angefordert. Insgesamt wurden an der Einsatzstelle 4 Verletzte versorgt und in umliegende Krankenhäuser gebracht. Zirka 40 Menschen wurden durch die Rotkreuzler vor Ort kurzfristig untergebracht. Dazu wurde zunächst auch Wittener Einsatzkräfte des Katastrophenschutzes alarmiert um an der Einsatzstelle in Bereitschaft zu bleiben. Um 19:10 wurden sie aus dem Einsatz entlassen.

Gleichzeitig wurde die Personenauskunftsstelle des Ennepe-Ruhr-Kreises, die durch das Wittener Rote Kreuz betrieben wird, alarmiert. Sie stellt die Registrierung, also die Erfassung der Daten aller Betroffenen sicher und hilft bei Bedarf Angehörigen dabei die Vermissten wiederzufinden. Bis der Verbleib aller Betroffenen geklärt war dauerte der Einsatz für die Personenauskunftsstelle bis etwa Mitternacht.

Um kurz vor zehn wurden dann erneut die Einsatzkräfte der Betreuungsgruppe alarmiert um die Rotkreuzkräfte vor Ort abzulösen. Um 2:o0 war der Einsatz dann für die restlichen Einsatzkräfte beendet.

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18 neue Aktive für das Wittener Rote Kreuz

Am 21.11.17 von Jens Struppek (Allgemein)

Am Montagabend fand im Rotkreuzzentrum an der Annenstraße die Gemeinschaftsversammlung der Rotkreuzgemeinschaft Witten statt. Die Rotkreuzgemeinschaft umfasst alle, die beim Roten Kreuz ehrenamtlich aktiv sind. Die Geminschaftsversammlung findet in der Regel einmal im Jahr statt. Neben aktuellen Themen und Änderungen für das nächste Jahr ist ihre wichtigste Aufgabe die Aufnahme neuer Mitglieder. Diese stellen sich nach einer einjährigen Probezeit dem Votum der anderen Mitglieder. Dieses Jahr wurde über die Aufnahme von 18 neuen Mitgliedern in den verschieden Aufgabenbereichen der Rotkreuzgemeinschaft abgestimmt. Alle 18 erhielten dabei das Votum für die Aufnahme in die Gemeinschaft.

 

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Wittener Rotkreuzler im Einsatz

Am 17.11.17 von Jens Struppek (Einsätze)

Ein Kellerbrand in Ennepetal löste am Mittwoch einen Großeinsatz im Ennepe-Ruhr-Kreis aus, an dem auch einige Rotkreuzler aus Witten beteiligt waren. Da ein Großteil der Rettungs- und Krankenwagen auf dem Weg nach Ennepetal waren, wurde zunächst um 13:59 der erweiterte Rettungsdienst alarmiert. Hier stellten wir kurzfristig 3 Krankenwagen und einen Rettungswagen bereit. Letzterer wurde dann nach Herbede verlegt um von der dortigen Rettungswache den regulären Rettungsdienst sicher zu stellen, bis  der reguläre Herbeder Rettungswagen wieder vor Ort war. Die 3 Krankenwagen stellten den sogenannten Grundschutz vom Rotkreuzzentrum an der Annenstraße sicher.

Die Bewohner des Hauses mussten auf Grund des Feuers ihr Haus verlassen und wurden von Rotkreuzlern aus den südlichen Ortsvereinen im Kreis betreut, die kurz darauf zu diesem Zweck alarmiert wurden.

Während die medizinischen Einsatzkräfte um halb vier wieder außer Dienst gehen konnten, begann etwa zu dieser Zeit der Einsatz für die Personenauskunftsstelle. Deren Aufgabe ist die Betroffenen einen Einsatzes zu erfassen und ihren Verbleib zu dokumentieren. Dazu greift sie auf die Unterlagen der Einsatzkräfte vor Ort zurück, die an die zentrale Stelle im Rotkreuzzentrum an der Wittener Annenstraße weitergeleitet werden. Hier werden die Informationen strukturiert gesammelt und stehen für Auskünfte gegenüber der Einsatzleitung und Angehörigen zur Verfügung.

Insgesamt waren an diesem Tag 24 Rotkreuzler ehrenamtlich im Einsatz um den Betroffenen des Unglücks sowie deren Angehörigen zu helfen.

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Rotes Kreuz übt gemeinsam mit der Feuerwehr

Am 13.11.17 von Jens Struppek (Allgemein)

Am Samstag trainierte die Wittener Feuerwehr für den Ernstfall.Bei einer Übung wurde folgendes Szenario trainiert. Auf einer Landstraße kam es zu einem folgenschweren Verkehrsunfall. Dabei reden mehrere Personen eingeklemmt und teils leicht, teils schwer verletzt. Einige „Unfallopfer“ wurden dabei in ihren Fahrzeugen eingeklemmt und mussten mit schwerem Gerät befreit werden. Während für die bewusstlosen „Verletzten“ Übungspuppen der Feuerwehr herhalten mussten, auch da man diese besser einklemmen kann, ohne die tatsächliche Gesundheit der Teilnehmer zu gefährden, stellten 4 Rotkreuzler weitere Verletzte dar. Auch sie wurden, genau wie die Puppen, im Verlauf der Übung erfolgreich aus ihren „verunfallten“ Fahrzeugen gerettet.

Ebenfalls anwesend war ein Rettungswagen des Roten Kreuzes. An ihn wurden anschließend die „Verletzten“ übergeben. „Wir freuen uns immer wieder über solche gemeinsamen Übungen„, erläutert Marcel Zierenberg, der die Rotkreuzarbeit bei der Übung gemeinsam mit den Übungsleitern der Feuerwehr organisierte. „Auch bei echten Einsätzen arbeiten wir Hand in Hand. Deshalb ist es für uns eine Chance diese Zusammenarbeit auf entsprechenden Übungen zu trainieren. Ich denke, dass es auch für die Feuerwehr einen Mehrwert bietet, wenn die ‚Verletzten‘ nachdem sie aus dem Auto befreit wurden nicht einfach aus dem Spiel sind, sondern wie bei einem echten Einsatz die Verantwortung der Feuerwehrleute für Sie erst endet, wenn sie ihre Patienten in die Obhut des Rettungsdienstes übergeben haben.

 

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Ausbildungswochenende beim Wittener Roten Kreuz

Am 12.11.17 von Jens Struppek (Ausbildung)

Immer wenn die Tage wieder kürzer werden und die Veranstaltungen im Freien seltener, dann beginnt die Ausbildungssaison beim Wittener Roten Kreuz. Dieses Wochenende gab es da gleich zwei Veranstaltungen. Die ersten Teilnehmer unseres Rettungshelfer Lehrgangs waren gestern an der Rettungsdienstschule des Landesverbandes in Münster dort ihre Prüfung zum Rettungshelfer abzulegen. Dies ist zum einen die erforderliche Qualifikation für die Sanitätsgruppe der Einsatzeinheit, die immer dann aktiv wird, wenn es zu Unfällen oder Unglücken kommt, bei denen der reguläre Rettungsdienst alleine überfordert ist, andererseits qualifiziert es die Rettungshelfer auch für den Einstieg in den regulärer Rettungsdienst. „Es ist uns wichtig, dass die Sanitäter unserer Einsatzeinheit nicht erst, wenn es zu einem Großeinsatz kommt den ersten echten Patienten sehen. Deshalb unterstützen wir sie bei einem Einstieg in den Rettungsdienst und ermöglichen ihnen Schichten mit erfahrenen Rettungsdienstlern zu übernehmen, die sie anleiten und von denen sie den fachgerechten Umgang mit den Patienten lernen können.“

Alle 4 Teilnehmer, die heute mit ihren Ausbildern zur Prüfung nach Münster gefahren sind konnten am Ende stolz ihre Urkunde präsentieren. Dazu gratulieren wir unseren Mitgliedern Paul, Mike und Esther genauso wie Alexander, der für das Technische Hilfswerk in Wetter tätig ist. Auch das THW setzt auf Sanitäter in den eigenen Reihen. In Wetter baut man bei deren Ausbildung auf eine Kooperation mit dem Wittener Roten Kreuz, so dass regelmäßig THWler an unseren Kursen teilnehmen.

Während die 4 in Münster in ihrer Prüfung schwitzten begann in Witten die Fachdienstausbildung Technik und Sicherheit. In ihr lernen die Teilnehmer den sicheren Umgang mit dem vielfältigen technischen Material der Einsatzeinheiten. Der Kurs qualifiziert sie für die eigenverantwortliche Arbeit im Techniktrupp der Einsatzeinheit. Er sorgt dafür, dass die Einsatzeinheit immer, auch unter widrigen Bedingungen unabhängig von der Umgebung arbeiten können. Außerdem achten sie dabei auf die Sicherheit der Einsatzkräfte. Während die Fachdienstkräfte hier später eigenverantwortlich arbeiten können werden sie dabei von den weiteren Einsatzkräften unterstützt, soweit diese von anderen Aufgaben abkömmlich sind. Aus diesem Grund erhält auch jedes Mitglied der Einsatzeinheit eine Grundausbildung in dem Bereich. Für die Teilnehmer hier geht es nicht nur am Sonntag weiter, sondern auch die nächsten Wochenenden wird sie dieses Thema weiter beschäftigen, bevor aus sie eine entsprechende Urkunde erhalten werden.

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