DRK Witten Blog

Aktuelles rund um den DRK-Kreisverband Witten

Großbrand in Herdecke

Am 02.12.16 von Jens Struppek (Einsätze)

Ein Großbrand in Herdecke beschäftigt derzeit die Einsatzkräfte Wittener Roten Kreuzes sowie der Feuerwehren mehrerer Kreisstädte.

In den frühen Morgenstunden alarmierte die Leitstelle des Ennepe-Ruhr-Kreises die Einsatzkräfte des Roten Kreuzes und weiterer Hilfsorganisationen, da es in Folge eines Großbrandes in der Herdecker Innenstadt zu mehreren Verletzten gekommen ist. Bereits kurze zeit später konnten wir die Rettungskräfte in Herdecke personell und materiell unterstützen – unter anderem mit einem Gerätewagen Sanität.

Aufgrund der Dauer des Einsatzes kümmern sich Einsatzkräfte der Betreuungsgruppe inzwischen auch um die Versorgung der im Dienst befindlichen Einsatzkräfte.

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Kreiskonferenz des Wittener Jugendrotkreuzes wählt dreiköpfige Kreisleitung!

Am 29.11.16 von Christian Schuh (Allgemein, Jugendrotkreuz)

Jugendrotkreuz-Kreisleiterin Moana Seidler und Stellvertreter Bastian Wiebusch bestätigt, Niklas Remscheid als weiterer Stellvertreter neu gewählt

jrkonlineAm Sonntag tagte turnusgemäß die Jugendrotkreuz-Kreiskonferenz im Wittener Rotkreuzzentrum. Neben den Berichten über das vergangene Jugendrotkreuzjahr und dem Ausblick auf die Jugendarbeit in Schule und Verband sowie die geplanten Aktionen für das kommende Jahr, standen die Wahlen zur Jugendrotkreuz-Kreisleitung auf der Tagesordnung.

Moana Seidler (20) wurde von den fast 20 anwesenden, stimmberechtigten Mitgliedern einstimmig in ihre zweite Amtszeit als Jugendrotkreuz-Kreisleiterin gewählt. Mit Bastian Wiebusch (38) und Niklas Remscheid (18), die ebenfalls mit sehr guten Ergebnissen gewählt wurden, stehen Seidler nun zwei engagierte Stellvertreter in der Leitung des Jugendrotkreuzes des Wittener DRK-Kreisverbandes tatkräftig zur Seite.

„Neben insgesamt fünf Kinder und Jugendgruppen, die sich im kommenden Jahr wenigstens wöchentlich treffen werden, pla-nen wir für das kommenden Jahr regelmäßig offene Abende, eine Ferienfreizeit, die fünfte Auflage des „Heldencamps“ und weitere Aktionen für Kinder und Jugendliche.“, so JRK-Kreisleiterin Moana Seidler in ihrem Ausblick.

Kreisrotkreuzleiterin Tanja Knopp gratulierte zum Ende der Kreiskonferenz stellvertretend für das Präsidium des Kreisverbandes zur erfolgreichen Wahl und wünschte viel Erfolg für die kommende, vierjährige Amtszeit.

Die erste JRK-Aktion im neuen Jahr wird übrigens nicht lange auf sich warten lassen, denn am 07. und 08. Januar 2017 werden Wittens Jugendrotkreuzler wieder ihre „Tannenbaumsammelaktion“ unter dem Motto „Wir holen Ihren Alten (Tannenbaum)“ durchführen… Wir berichten weiter!

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Landrat dankt Dr. Sascha Rolf Lüder für langjährigeTätigkeit als Rotkreuzbeauftragter!

Am 28.11.16 von Christian Schuh (Allgemein, Sanitätsdienst)

Im Rahmen einer Feierstunde hat Landrat Olaf Schade dem scheidenden Rotkreuzbeauftragten für den Ennepe-Ruhr-Kreis, Dr. Sascha Rolf Lüder, für seine langjährige ehrenamtliche Tätigkeit gedankt. An der Veranstaltung, die am vergangenen Dienstag im DRK-Ortsverein Herdecke stattfand, nahmen zahl-reiche Vertreter von Kommunen, Feuerwehren, Polizei und Hilfsorganisationen teil.

verabschiedung_rkb_november_2016_onlineDer 45jährige Herdecker Jurist hatte von 2007 bis 2009 das Amt des stellvertretenden Rotkreuzbeauftragten und von 2009 bis 2016 – mit einer kurzen Unterbrechung von 2010 bis 2012 – das Amt des Rotkreuzbeauftragten ausgeübt: „In dieser Funktion hat Dr. Sascha Rolf Lüder alle Belange des DRK in Fragen der Großschadensabwehr und des Bevölkerungsschutzes gegenüber dem Landrat des Ennepe-Ruhr-Kreises vertreten und im Krisenstab des Kreises bei Übungen und Einsätzen umgesetzt. Außerdem oblag ihm die Zusammenarbeit mit dem im Kreisgebiet angesiedelten Stellen der Bundeswehr im Rahmen der zivil-militärischen Zusammenarbeit zwischen Staat und dem DRK als Nationaler Rotkreuzgesellschaft der Bundesrepublik Deutschland. Dr. Sascha Rolf Lüder hat alle diese Aufgaben mit hohem Engagement erfolgreich durchgeführt“, dankte der Landeskata-strophenschutzbeauftragte Christoph Brodesser in Vertretung für den Präsidenten des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, Dr. Fritz Baur, dem scheidenden Rotkreuzbeauftragten.

Der Präsident des DRK-Kreisverbandes Witten, Dr. Georg Butterwegge, bezeichnete ihn als wichtigen Ratgeber: „Unsere Zusammenarbeit ist stets von hoher Sachkunde und großem Vertrauen bestimmt gewesen“.

In seinen Abschiedsworten stellte Dr. Sascha Rolf Lüder klar, dass im Ennepe-Ruhr-Kreis zwischen allen Beteiligten im Bevölkerungsschutz ein „hoher Geist an Gemeinsamkeit“ bestehe. Diesen Geist gelte es zu bewahren und, „wo nötig“, fortzuentwickeln. „Der Ennepe-Ruhr-Kreis ist mein privater Rückzugsraum. Hier kann ich für mich und meine Familie die nötige Kraft tanken“. Mit Blick auf seine weiteren haupt- und ehrenamtlichen Aufgaben im DRK auf Landesebene sicherte Dr. Sascha Rolf Lüder zu, sich auch zukünftig mit Rat und Tat vor Ort einzubringen.

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Alarm für den erweiterten Rettungsdienst

Am 20.11.16 von Jens Struppek (Allgemein, Einsätze)

Der heutige Samstag ist ein einsatzreicher Abend für den Rettungsdienst des Ennepe-Ruhr-Kreises. Die ungewöhnlich hohe Anzahl an Einsätzen hat die Leitstelle in Schwelm dazu veranlasst heute um 22:42 den sogenannten „erweiterten Rettungsdienst“ zu alarmieren. Dabei werden zusätzliche Fahrzeuge und Personal einsatzbereit gemacht.

Bereits kurze Zeit später waren 3 Krankenwagen und ein Rettungswagen des Wittener Roten Kreuzes einsatzbereit und ergänzen seitdem den normalen Rettungsdienst im gesamten Kreisgebiet. Derzeit sind fast alle Fahrzeuge auch im Einsatz.

Zusätzliche Einsatzkräfte halten sich im Rotkreuzzentrum an der Annenstraße bereit um bei Bedarf kurzfristig in den Einsatz zu gehen. Insgesamt sind 18 Rotkreuzler im Dienst.

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Mittlerweile sind fast alle Autos im Einsatz, darum haben wir einen weiteren Krankenwagen in Dienst genommen.

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Um 01:45 konnten die Einsatzkräfte dann wieder in ihren wohlverdienten Feierabend zurück

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DRK-Auslandshelfer trainieren Umgang mit hochinfektiösen Patienten!

Am 19.11.16 von Christian Schuh (Allgemeines, Auslandsarbeit)

Die ehrenamtlichen „Ebolahelfer“ Marcus Richter und Malte Engelhard absolvieren intensive Ausbildung für neue Nothilfeeinheit des DRK

In diesen Tagen nehmen die DRK-Rettungsassistenten Marcus Richter und Malte Engelhard in Feldkirchen (Bayern) gemeinsam mit 16 weiteren Rotkreuzlern aus Japan, Österreich, Finnland, der Schweiz und Deutschland an einem umfangreichen Training zur künftigen Mitarbeit im „Highly Infectious Diseases Hospital“ des Deutschen Roten Kreuzes teil.

img_2065Im Rahmen des fünftägigen, vielseitigen Lehrgangs erhalten die beiden erfahrenen Auslandshelfer (zuletzt waren beide im Rahmen der Ebolahilfen 2015 in Monrovia, der Hauptstadt Liberias, im Einsatz) das nötige Handwerkszeug, um künftig mit dieser neu konzipierten Nothilfeeinheit (ERU) in den weltweiten Einsatz zu gehen.

„Theoretische Grundlagen über Interventionsstrategien, Infektionserkrankungen und die Konzepte des Moduls besteht das international besetze Training auch aus umfangreichen praktischen Übungen. Neben dem Aufbau der Infrastruktur trainieren wir auch ausführlich den Eigenschutz, das An- und Ausziehen sowie das gemeinsame Arbeiten in den potentiell lebensrettenden Schutzanzügen.“, berichtet Richter, der 2014 in Sierra Leone bereits an Ebola erkrankte Patienten behandelt hatte.

img_2066Wittens ehren- und hauptamtliche Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzer stehen 365 Tage im Jahr, 24 Stunden am Tag für die Menschen in Witten, im Ennepe-Ruhr-Kreis und darüber hinaus parat, um Hilfe nach dem Maß der Not zu leisten. „Besonders stolz sind wir darüber hinaus, dass unsere Helfer in den vergangenen 35 Jahren in über 30 Einsätzen in Afrika, Asien, Mittelamerika sowie in Süd- und Osteuropa die internationalen Rotkreuzhilfen unterstützen konnten.“, berichtet DRK-Vorstand Wilm Ossenberg Franzes.

Insgesamt stehen elf Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzler aus Witten dem Deutschen Roten Kreuz für die internationalen Einsätze der „Emergency Response Units“ (ERUs) zur Verfügung, mit Richter und Engelhard sind aktuell drei Wittener für die Mitarbeit im „Highly Infectious Diseases Hospital“ (HID Hospital ERU) ausgebildet.

Fotos: DRK

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Rotkreuz-Witten unterstützt und verpflegt Einsatzkräfte in Herdecke!

Am 17.11.16 von Christian Schuh (Einsätze, Rettungsdienst, Sanitätsdienst)

img_2021Am Sonntagmorgen wurden Wittens Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzler um 08:53 Uhr durch die Kreisleitstelle des Ennepe-Ruhr Kreises mit zwei konkreten Aufträgen alarmiert. Aufgrund eines Dachstuhlbrandes in Herdecke mussten kreisweit die Kräfte des Rettungsdienstes verstärkt werden und die Einsatzkräfte, die mit der Bekämpfung des Brandes beschäftigt waren, sollten bei winterlichen Temperaturen mit Getränken, einem Frühstück und einem Mittagessen versorgt werden.

img_2024Marcel Zierenberg konnte als diensthabender Leiter vom Dienst binnen weniger Minuten einen arztbesetzten Rettungswagen und zwei Krankentransportwagen in Dienst stellen und den Verpflegungstrupp der DRK-Einsatzeinheit NRW EN 01 nach Herdecke entsenden. „Insgesamt 18 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer waren für mehrere Stunden im Einsatz, verpflegten gemeinsam mit den Kameraden der Johanniter Unfallhilfe die Einsatzkräfte vor Ort, führten einen Krankentransport durch und stellten darüber hinaus durch die Bereitsstellung der weiteren Rettungsmittel weitere Ressourcen zur Spitzenabdeckung bereit.“, so der Rettungsassistent am Sonntag.

img_2025img_2026img_2027Ein besonders herzlicher Dank gilt den Helferinnen und Helfer, die sich erneut für mehrere Stunden „nach dem Maß der Not“ engagiert haben. Glücklicher Weise mussten keine Verletzten versorgt werden. Besonders erfreulich war erneut die besonders gute Zusammenarbeit der befreundeten Hilfsorganisationen und der Feuerwehren aus Herdecke, Wetter und Witten.

Fotos: Louisa Gels, Tanja Knopp und Tobias Knopp

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Sanitätsgruppe übt unter realitätsnahen Bedingungen!

Am 10.11.16 von Christian Schuh (Allgemeines, Sanitätsdienst)

Am vergangenen Dienstag führte die Sanitätsgruppe der Wittener Einsatzeinheit im Rahmen ihres Gruppenabends wieder eine besonders realitätsnahe Übung durch:
img-20161109-wa0027„Nach dem „Sammeln der Einsatzkräfte“ im Rotkreuzzentrum und der Einteilung in die einzelnen Teileinheiten ging es für die gesamte Sanitätsgruppe mit einem GW-San, zwei KTWs und einem MTW als geschlossenem Verband zum geplantem Übungsort, dem Kahlen Plack in Witten. Kurz vor dem Erreichen des geplanten Übungsorts wurde dann allerdings der GW-San von unserer „Übungs-Leitstelle“ gerufen, und bekam einen besonderen „Übungsalarm“ durchgegeben. Sofort drehte die Sanitätsgruppe noch auf der Ardeystraße um und fuhr mit Sonderrechten die Einsatzstelle, Parkplatz am Hammerteich“ an.
Vor Ort angekommen, erwartete die Einsatzkräfte ein Verkehrsunfall zwischen mehreren Fahrzeugen. An der Einsatzstelle befanden sich in dieser erdachten Lage zwei Feuerwehrmänner, die auf dem Weg zu einer Brandsicherheitswache an dem Unfall vorbeigekommen sind und mittels Feuerlöscher einen Entstehungsbrand an einem der Fahrzeuge ablöschten. Sie sicherten die Einsatzstelle für die Einsatzkräfte ab und gaben sie für die medizinische Rettung und Versorgung frei. Nach erster Erkundung durch Tobias Ermann als Gruppenführer Sanität und Kai Gödde als ersteintreffendem Notarzt, konnte zurückgemeldet werden, dass es insgesamt zehn Verletzte an der Einsatzstelle gab und die Sichtung und medizinische Versorgung begonnen wurde.  Die Sanitätsgruppe wurde taktisch eingeteilt und teilte sich auf, um die Infratstruktur zur Patientenversorgung und Strukturierung der Patientenablage aufzubauen.
img-20161108-wa0018img-20161109-wa0030img-20161109-wa0036Aufgrund eines „technischen Defekts“ eines Ersatzstromerzeugers, musste dies leider ohne Licht, Heizung und Zelt geschehen, was die Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzler in die Situation brachte, deutlich improvisieren zu müssen. Im Laufe des Einsatzes wurden die Patienten dann nach und nach in der Patientenablage gesammelt, umfangreich durch Sanitäter, Rettungssanitäter und Notärzte medizinisch versorgt, transportfähig gemacht und im verlauf (erdacht) in die weiter versorgenden Krankenhäuser transportiert.“, berichtet Fachdienstleiter Marcel Zierenberg.
Bereits seit vielen Jahren engagieren sich die Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzler mehrmals im Monat in Übungen und Einsätzen, absolvieren „nebenbei“ zu ihrem Beruf umfangreiche Ausbildungen und Trainings: „Die Übung zeigte wieder einmal, dass wir auch für außergewöhnliche Lagen gerüstet sind, zeigte aber auch verschiedene Bereiche auf, die wir in den nächsten Wochen und Monaten aufarbeiten werden, um uns kontinuierlich weiter zu entwickeln.“, berichtet Zierenberg weiter.
img-20161109-wa0034img-20161109-wa0021img-20161109-wa0037Besonders herzlicher Dank gilt Moritz Hafer und Jannis Limhoff für die Planung, den insgesamt zehn Notfalldarstellern des Jugendrotkreuzes und vom Schulsanitätsdienst, die sich trotz 3,5°C winterlichen Temperaturen als „Verletzte“ zur Verfügung gestellt haben und an die übenden Einsatzkräfte für die super Beteiligung.
Fotos und Text: Marcel Zierenberg, DRK, sowie Sanitätsgruppe der Wittener DRK-Einsatzeinheit

 

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Rotkreuz-Witten trauert um Dr. Hans Meier!

Am 18.10.16 von Christian Schuh (Allgemein)

drmeierBereits im Jahr 1984 übernahm der engagierte Jurist eine weitere, besondere ehrenamtliche Aufgabe und trat als 2. Vorsitzender in den Vorstand des Wittener Roten Kreuzes ein, 1995 wurde er 1. Vorsitzender und bekleidete das höchste Amt im DRK-Kreisverband bis Ende 2002. Der ehemalige Erste Beigeordnete und Kämmerer der Stadt Witten bleib auch nach der Amtsübergabe an Dr. Georg Butterwegge mit „seinem“ Roten Kreuz in regelmäßigem Kontakt.

„Die Arbeit des Jugendrotkreuzes lag Dr. Meier stets besonders am Herzen, viele Innovationen in unserer Jugendrotkreuzarbeit und neue Jugendhilfeangebote entstammten seinerzeit direkt aus seinen Ideen. „, berichtet DRK-Vorstand Wilm Ossenberg Franzes, der heute den haupt- und ehrenamtlichen Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzlern über den plötzlichen Tod des 77-jährigen Rotkreuzlers berichten musste.

Präsidium, Vorstand und Wittens Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzler sprechen seiner Ehefrau, seiner Familie und allen, die ihm besonders Nahe standen, ihr tiefstes Mitgefühl aus.

Foto: Werner Liesenhoff, WAZ (mit freundlicher Genehmigung)

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23 junge Ersthelfer verstärken „Schulsanitätsdienst“ der Herbeder Grundschule!

Am 06.10.16 von Christian Schuh (Jugendrotkreuz, Schularbeit)

p1150508„Kinder helfen Kindern“ lautet die Devise von insgesamt 23 Schülern und Schülerinnen der Grundschule Herbede. Im zweiten Schulhalbjahr wurden die Kinder der ehemaligen Klassen 3a und 3b, die jetzt frischgebackenen Viertklässlern von ihrer Ausbilderin des DRK in Erster Hilfe fit gemacht. Sie haben gelernt, bei kleineren Verletzungen Verbände anzulegen, Verunfallten oder Erkrankten Trost zu spenden, zuzudecken und „da“ zu sein. Weitere Erste-Hilfe-Maßnahmen wurden eingeübt, z.B. wie die Rettungskette funktioniert, wie die Stabile Seitenlage funktioniert und wie der Notruf richtig abgesetzt wird.

Die Kinder haben voller Begeisterung über viele Wochen mitgearbeitet und auf den Tag des ersten Einsatzes hingefiebert. Am Montag, den 19.09.2016 haben alle die Prüfung mit Erfolg bestanden, es wurde allen neuen „Schulsanis“ eine Urkunde überreicht. An ihrer Schule stehen sie jetzt in der Pause und bei Sport und Spiel als Ersthelfer bereit. Sie tragen bei ihrem Dienst eine Weste, damit sie sofort als Schulsanitäter zu erkennen sind.

Auch wenn sich einmal die Freundin oder der Freund in der Freizeit verletzt, haben die Kinder keine Angst mehr und wissen genau, was zu tun ist. Denn dies wurde mit großer Freude und Engagement in vielerlei „Notfällen“ geübt. Damit das Erlernte weiterhin geübt wird treffen sich die Schulsanitäter regelmäßig mit ihrer Ausbilderin im Rahmen der OGS…

Text: Brigitte Rehbeim, DRK-Team Offener Ganztag

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Ruhrstraße so voll wie schon lange nicht mehr: Weltkindertag in Witten!

Am 01.10.16 von Christian Schuh (Allgemein)

 

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Am vergangenen Sonntag den 25. September 2016, fanden in der Wittener Innenstadt schon fast traditionell die Feierlichkeiten anlässlich des Weltkindertags statt. Auch dieses Jahr war das Deutsche Rote Kreuz und das Jugendrotkreuz direkt auf der Ruhrstraße zu finden. Zwischen 14:00 und 18:00 Uhr übte das DRK mit den kleinen und mittelgroßen Besuchern Erste-Hilfe, den Notruf und ganz praktisch die verschiedenen Verbände zu wickeln und anzulegen, parallel dazu konnten sich die Kinder beim Jugendrotkreuz selbst auf der Rollenrutsche üben.

Insgesamt besuchten über 150 Kinder mit ihren Eltern die verschiedenen DRK-Stationen. Nach einer gelungenen Veranstaltung wurde von den acht ehrenamtlichen DRK-Mitarbeitern alles wieder eingepackt und aufgeräumt. Die Wittener Rotkreuzler freuen sich schon auf die Feierlichkeiten im kommenden Jahr, auch dann werden sie den Kindern wieder Einblicke in ihre Aufgaben geben und eine Menge Spiel und Spaß anbieten…

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Bericht: Dominik Brandt, Fotos: Tanja Knopp, beide DRK-Witten

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