DRK Witten Blog

Aktuelles rund um den DRK-Kreisverband Witten

Rotes Kreuz beim Arbeitskreis rituelle Gewalt

Am 16.05.18 von Jens Struppek (Jugendarbeit)

Silvia Eilhard kümmert sich bei der Stadt Witten um Aussteigerberatung und kümmert sich um die Opfer ritueller Gewalt. Außerdem leitet sie einen Arbeitskreis der sich um die Opfer ritueller Gewalt kümmert. Gestern trafen sich sich Mitglieder des Arbeitskreises aus ganz Nordrhein-Westfalen im Wittener Rathaus.

Mit dabei war auch das Wittener Rote Kreuz. Wir hatten die Gelegenheit unsere Mädchenwohngruppe ROSA vorzustellen. „Hier bieten wir die Möglichkeit zur Unterbringung von Mädchen im Alter zwischen 14 und 21 Jahren.„, erläutert Daniel Kammann, Leiter der Jugendhilfe beim Wittener Roten Kreuz. „Wir sind eine von wenigen Einrichtungen in NRW, die sich speziell auf diese Zielgruppe spezialisiert hat. Wir sehen da einen entscheidenden Vorteil gegenüber Einrichtungen, die neben den jungen Frauen auch andere Zielgruppen ansprechen.

Die Einrichtung ist bereits jetzt eine Bereicherung für Witten.„, so Silvia Eilhardt. „Das Rote Kreuz kann stolz darauf sein dies in dieser Form umgesetzt haben und so im Zeichen der Menschlichkeit Vielfalt statt Einfalt zu fördern.

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Ausbildungszusammenarbeit mit der Bochumer Jugendfeuerwehr

Am 10.05.18 von Jens Struppek (Ausbildung, Rettungsdienst)

Am vergangenen Wochenende haben verschiedene Einsatzkräfte des Wittener Roten Kreuzes erneut die Bochumer Jugendfeuerwehr „Brandwacht“ bei der Ausbildung unterstützt. Dieses Mal nicht im Rahmen einer großen Übung, sondern es ging ganz konkret um einige Ausbildungsthemen zur Zusammenarbeit zwischen der Feuerwehr und dem Rettungsdienst.

Konkret ging es dabei um die Rettung aus schwierigem Gelände und den Einsatz verschiedener Hilfsmittel, wie die „normale“ DIN-Krankentrage, das Spineboard und den Schleifkorb – Material, wie es typischerweise auf Rettungsdienst- und Feuerwehrfahrzeugen zu finden ist. Es gab wieder viel positive Resonanz von den Beteiligten, sowohl bei uns, als auch bei der Feuerwehr. Von daher freuen wir uns darauf die Zusammenarbeit noch weiter zu vertiefen.

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Der 8. Mai ist Weltrotkreuztag

Am 08.05.18 von Jens Struppek (Allgemein)

Der Weltrotkreuztag, genauer Weltrotkreuz- und Rothalbmondtag, am 8. Mai erinnert an den Geburtstag von Henry Dunant im Jahr 1828. Der Schweizer Geschäftsmann, Menschenfreund und Empfänger des ersten Friedens-Nobelpreises erlebte 1859 die Folgen der Schlacht von Solferino und gilt als Begründer des Rotkreuzbewegung.

Henry Dunant erlebte auf dem Schlachtfeld von Solferino in Italien mit vielen Tausenden toten und verletzten Soldaten grausame Szenen, die sich tief in sein Gedächtnis gebrannt haben. Fortan kämpfte er für einen menschlicheren Krieg und neutrale Hilfsgesellschaften, die die Not der Soldaten lindern sollten.

Diese Idee ist es, auf der die internationale Rotkreuz und – Rothalbmondbewegung weltweit aufbaut. Millionen von Menschen engagieren sich unter den 7 Grundsätzen der Bewegung weltweit für die Menschlichkeit. Allein in Deutschland sind es etwa 425.000 Aktive – in Witten etwa 250.

Am heutigen Tag widmet sich auch der WDR Henry Dunant, seiner Geschichte und der Geschichte des Roten Kreuzes. Hört doch mal rein: https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/henri-dunant-100.html

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A way 2 liberty

Am 22.04.18 von Jens Struppek (Integration)

In den letzten Monaten hat die Integrationsagentur bim Wittener Roten Kreuz zusammen mit vielen Partnern das Projekt „A way 2 liberty“ umgesetzt. Gefördert durch das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen und in Kooperation mit dem Diakonischen Werk Rheinland-Westfalen-Lippe e.V., handelt es sich dabei um ein künstlerisches Musikprojekt, welches sich insbesondere an Menschen im Alter von 12-27 Jahren, mit und ohne Migrations- und Fluchthintergrund, richtet. Das Wittener Rote Kreuz und die Integrationsagentur des DRK sind stolz dieses Projekt realisiert zu haben und hoffen darauf noch weitere Projekte dieser Art umsetzen zu können. Wir danken den verschiedenen Kooperationspartnern für die hingebungsvolle Unterstützung und sind glücklich, Netzwerke vorantreiben zu können.

Im Vordergrund stand die Wertevermittlung demokratischer Prinzipien. Doch auch die Musik als universelle Kunst und als eine Sprache, die auf der ganzen Welt verstanden wird sind ein wichtiges Element dieses multikulturellen Musikprojekts. Es geht um Respekt, Integration und ihre Grenzen, Menschlichkeit und gegenseitige Neugier. So möchten wir gesellschaftlichen Missverständnisse, Vorurteilen und Xenophobie entgegentreten. Über 200 Personen aus vielen verschiedenen Ländern waren an dem Projekt beteiligt und der Song „Nur ein Funkeln“ ist bereits in 5 Sprachen übersetzt worden.

Aber genug der Worte. Macht euch selbst ein Bild:

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Organisationsübergreifende Zusammenarbeit – DLRG

Am 16.04.18 von Jens Struppek (Ausbildung)

Immer wieder arbeiten wir gerne und erfolgreich mit anderen Organisationen zusammen. Damit es nicht im Einsatz das erste Mal zur Zusammenarbeit mit anderen Organisationen kommt, ist es für uns wichtig schon vorher in Ausbildungen „die anderen“ kennenzulernen. Darum verschlug es unsere Einsatzkräfte heute zur Fortbildung zur DLRG Bochum Mitte.

Gemeinsam mit den dortigen Experten wurde der sichere Umgang mit Rettungsweste und Boot geübt. Denn nur wenn der Helfer sicher ist, kann er sich auch um seinen Patienten kümmern. Dieser stand im Mittelpunkt des zweiten Teils der Ausbildung. Übergabe eines Patienten an ein Boot, sowie die Übernahme von einem Boot und das sichern des Patienten auf selbigem waren die Themen.

Der wasserseitige Transport von Patienten eröffnet uns zusätzliche Möglichkeiten, die uns der klassische Weg mit Rettungs- bzw. Krankenwagen nicht bietet.“, erläutert Stefan Ebner, der die Ausbildung seitens des Roten Kreuzes leitete. „Insbesondere bei unwegsamem Gelände, dass an Gewässer grenzt oder auch bei verstopften Zuwendungen, wie sie vor allem bei Großveranstaltungen vorkommen ist dies eine Option. Und mit dem Kemnader Seeufer gibt es in Witten/Bochum ein Gelände, was hierfür geradezu prädestiniert ist. Sowohl von der Beschaffenheit, als auch von der Tatsache, dass dies gerne für Großveranstaltungen genutzt wird.

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Neu beim Wittener Roten Kreuz: Autogenes Training

Am 08.04.18 von Jens Struppek (Ausbildung)

Nächsten Monat startet ein neues Kursangebot beim Wittener Roten Kreuz:

Autogenes Training für Erwachsene – Kompaktkurs

Wenn Sie unter Stress, Anspannung  oder Schlafstörungen leiden und lernen wollen damit gesundheitsbewusster umzugehen, kann Ihnen dieser Kurs dabei helfen. Sie erlernen die Methode des Autogenen Trainings, mit der Sie durch bewusst herbeigeführte Entspannung des Körpers und der Psyche, Stressfolgen vermeiden und bestehende Anspannungs- und Erregungszustände reduzieren können.  Außerdem geht es darum zu erlernen, wie das Autogene Training regelmäßig im Alltag umgesetzt werden kann. Schlafstörungen und Unruhe können mit dieser Methode abgebaut und das Wohlbefinden gesteigert werden. Der Kurs ist offen für alle Interessierte, die Entspannung suchen. Außerdem richtet er sich auch an Menschen mit einer Autismus-Spektrum-Störung, die aufgrund ihrer Wahrnehmungsbesonderheiten häufig Überreizungen, Stress und Anspannung erleben.

Ort: DRK Autismus-Therapie-Zentrum, Ardeystr. 27, 58452 Witten

Zeit:  Freitag, 27.04.2018 14:00- ca.18:00 Uhr, Samstag 28.04.2018 10:00- ca.14:00 Uhr (2×4 Einheiten a‘ 45 Min., zzgl. Pausen)

Kosten: Die Teilnahmegebühren betragen 100 € pro Person und werden zu 75-100% von der Krankenkasse zurückerstattet. Informieren Sie sich bei Ihrer Krankenkasse um zu erfahren, wie viel von Ihrer Kasse übernommen wird! (Voraussetzung für die Kostenrückerstattung ist die Teilnahme an beiden Kurstagen!)

Ansprechpartner:  

Anmeldung bei Julia Becker
Sozialpädagogin B.A.; Schlaf- und Entspannungstherapeutin
Telefon: 02302 964 60-72
 julia.becker@drk-witten.de

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Wittener Rotkreuzzentrum ist doch nicht exterritorial

Am 02.04.18 von Jens Struppek (Allgemein)

Der eine oder andere unserer Leser wird es schon gemerkt haben: Unser gestriger Artikel über das exterritoriale Gebiet war unser diesjähriger Aprilscherz und frei erfunden.

Das Wittener Rotkreuzzentrum ist natürlich weiterhin Teil der Bundesrepublik Deutschland. Auch die provisorische Absperrung war so provisorisch, dass sie nur für die Bilder gehalten haben. Auch Esther bewacht normalerweise keine Einfahrten sondern wacht eher über ihre Patienten.

Wie jedes Jahr waren aber auch viele der genannten Fakten wieder korrekt. Die Grundsätze – Menschlichkeit, Unparteilichkeit, Neutralität, Unabhängigkeit Freiwilligkeit, Einheit und Universalität, von denen das gesamte Vorgehen ausging gibt es wirklich und sie sind Grundlage der Rotkreuzarbeit weltweit. Aber, wie der frei erfundene Richter Paschulke richtigerweise sagte, ist es Aufgabe der nationalen Gesetze die Unabhängigkeit der Rotkreuzarbeit zu garantieren. Und das klappt auch soweit ganz gut. Die Staaten verpflichten sich mit Ihrer Unterschrift unter den Genfer Abkommen dazu dies sicherzustellen. Am Ende arbeiten alle Rotkreuzorganisationen untern den örtlichen Gesetzen. Auch ihre Aufgaben variieren von Land zu Land. Grund dafür ist es, dass das Rote Kreuz seine Arbeit immer am „Maß der Not“ ausrichtet, also schaut wo Hilfe nötig ist und dort Hilfe leistet. Das unterscheidet sich von Land zu Land. Und so gibt es auch ein Deutsches Rotes Kreuz, ein Dänisches Rotes Kreuz, ein niederländisches Rotes Kreuz oder einen türkischen Roten Halbmond, obwohl alle diese nationalen Gesellschaften am Ende die gleichen Ideen und Werte repräsentieren und auch alle zur gleichen Dachorganisation gehören.

Diese föderale Struktur garantiert, dass das Rote Kreuz überall individuell vor Ort Hilfe leistet und  trotzdem auf der ganzen Welt zu Hause ist. Für Rotkreuzler gilt deshalb: Egal wohin man auf der fährt, die Rotkreuz-Familie ist schon da!

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Frohe Ostern!

Am 01.04.18 von Jens Struppek (Allgemein)

Wir wünschen allen unseren Lesern frohe Ostern und ruhige Feiertage. Wenn sie können, genießen sie das lange Wochenende.

Während zu Ostern traditionell Eier versteckt werden, verstecken wir uns nicht. Wir sind, wie auch an den anderen 363 Tagen dieses Jahr, auch an den beiden Osterfeiertagen für sie da. 24 Stunden am Tag stehen die Kollegen im Rettungsdienst und Krankentransport für Sie bereit. Auch der Pflegedienst ist für seine Patienten da. Mit dem Hausnotruf ist auch über Ostern die Hilfe nur einen Knopfdruck entfernt. Wie jeden anderen Tag im Jahr ist auch stehen auch die Einsatzkräfte des Katastrophenschutzes auf Knopfdruck der Leitstelle für den Einsatz bereit. Selbstverständlich bringt auch der Menüdienst unseren Kunden heute und morgen pünktlich ihr Ostermenü.

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Aprilscherz: Rotkreuzzentrum wird exterritoriales Gebiet

Am 01.04.18 von Jens Struppek (Allgemein)

Bei diesem Beitrag handelt es sich um unseren diesjährigen Aprilscherz. Lesen Sie mehr dazu in der Auflösung.

Das Wittener Rotkreuzzentrum ist, genau wie alle anderen Rotkreuzstandorte in der Europäischen Union, seit dem 01.04.2018 exterritoriales Gebiet. Das heißt es ist rechtlich gesehen nicht mehr Teil des Hoheitsgebiets der Bundesrepublik Deutschland.
Die Rotkreuzarbeit baut auf 7 Grundsätzen auf: Menschlichkeit, Unparteilichkeit, Neutralität, Unabhängigkeit, Freiwilligkeit, Einheit und Universalität. Insbesondere der Grundsatz der Unabhängigkeit soll durch diese Maßnahme gestärkt werden. Nationale Rotkreuzgesellschaften arbeiteten bisher auf Grundlage des jeweiligen Rechtes ihres Heimatlandes. Dies musste in nationalem Recht den Schutz und die Unabhängigkeit der Organisation sicherstellen. All das passiert auf Grundlage der Genfer Abkommen, die nahezu jedes Land der Erde unterzeichnet hat.
Mit der neuen Regelung hat das Internationale Komitee vom Roten Kreuz mit Sitz in Genf einen Schritt unternommen, die Rotkreuzarbeit im Sinne der Grundsätze von nationalen Besonderheiten unabhängiger zu machen. In langen Verhandlungen, die bisher vertraulich gehalten wurden verhandelte eine Delegation des Internationalen Roten Kreuzes und der verschiedenen europäischen Nationalen Rotkreuz-Gesellschaften mit Vertretern der europäischen Kommission.
„Wir haben versucht das exemplarisch europaweit umzusetzen. Europa und im speziellen Deutschland sind eigentlich keine Regionen, in dem diese Regelung unbedingt nötig gewesen wäre. Die Unabhängigkeit der Rotkreuzgesellschaften war weitestgehend immer gegeben.“, erläutert Klaus-Dieter Paschulke, Richter a.D., der für das Deutsche Rote Kreuz an den Verhandlungen teilnahm. „Aber wir wollten hier unter relativ einfachen Bedingungen eine Musterregelung treffen, die wir in den nächsten Jahren auf weitere Staaten übertragen können. Dies wird dann Aufgabe der dortigen Rotkreuzgesellschaften und des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz sein.“
„Auch wenn wir als Rotes Kreuz bereits seit einigen Jahren von den Verhandlungen wissen ging es auf einmal ganz schnell!“, erläutert Dr. Georg Butterwegge, Präsident und Justiziar der Wittener Roten Kreuzes. „Wir haben zunächst provisorisch eine Schranke aufgebaut und dort 24 Stunden am Tag einen Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin postiert, die den Besuchern die neue Situation erklärt und dokumentiert, wer sich auf dem Gelände und damit außerhalb der Bundesrepublik und auch außerhalb der Europäischen Union befindet. Theoretisch könnte es sein, dass das Auswärtige Amt dies bei uns anfragt. Zum Glück braucht ja niemand ein Visum. So geht das ganze ohne großen Aufwand vonstatten.“ Auch alle Kunden des Wittener Roten Kreuzes weiß Dr. Butterwegge zu beruhigen. „Alle Verträge bleiben unverändert bestehen und unterliegen auch weiterhin deutschem Recht, genau wie neue Verträge auch. Dies sehen die Abkommen mit der EU eindeutig so vor.“
Auch wenn die „Anreise“ jetzt minimal aufwändiger ist, freuen wir uns darauf, Sie weiterhin genauso häufig und zahlreich bei uns begrüßen zu dürfen.

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Wittener Rotes Kreuz unterstützt Bochumer Jugendfeuerwehr

Am 27.03.18 von Jens Struppek (Ausbildung, Einsätze, Rettungsdienst)

Jedes Jahr veranstaltet die Bochumer Jugendfeuerwehr „Brandwacht“ ihren Berufsfeuerwehrtag. Dabei werden in einer 24-Stunden-Schicht verschieden Übungsszenarien geprobt und die Jugendlichen können unter realistischen Bedingungen das Erlernte ausprobieren.

Bereits im letzten Jahr nahm an den Übungen ein Rettungswagen des Wittener Roten Kreuzes teil. Wie auch im echten Einsatz sollte hier eine organisationsübergreifende Zusammenarbeit geübt werden. Übungen enden oft, sobald eine verunfallte Person aus Ihrer Notlage befreit ist. Im echten Leben geht es dann allerdings noch weiter. Die Person muss vor Ort erstversorgt und an den Rettungsdienst übergeben werden. Oft kann dieser auch noch im Einsatz unterstützen. Um auch dies übern zu können haben wir einen Rettungswagen samt Personal zum Berufsfeuerwehrtag geschickt, der nicht im regulären Rettungsdienst eingebunden war und mit komplett ehrenamtlich tätigem Fachpersonal besetzt war.

Nach der guten Zusammenarbeit im letzten Jahr waren wir froh, dass wir die Kooperation dieses Jahr fortsetzen konnten.

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