DRK Witten Blog

Aktuelles rund um den DRK-Kreisverband Witten

Ich, wir und das Rote Kreuz: Vielseitige Seminararbeit im Rotkreuzzentrum!

Am 29.09.16 von Christian Schuh (Allgemein)

Rotkreuz-Einführungsseminar im Wittener Rotkreuzzentrum

img_1085An zwei vielseitigen Seminartagen erlernten die insgesamt 22 engagierten Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den unterschiedlichen Bereichen alles, was sie zum Start ihrer Tätigkeit über den Ursprung des Deutschen Roten Kreuzes, die Einheit, die Vielfalt und die Aufgaben der vielleicht vielseitigsten Bewegung der Welt wissen müssen. „15 unserer Teilnehmer sind erst in den letzten Wochen neu zum Roten Kreuz gekommen, das Einführungsseminar fasst alle wichtigen Informationen zusammen und kann manchmal sogar noch weitere, interessante Mitwirkungsmöglichkeiten offenbaren.“, berichtet  Ausbilder Jens Struppek.

img_1107img_1116Auch die sieben Freiwilligendienstleistenden, die im September ihren einjährigen Dienst aufgenommen haben, waren am vergangenen Wochenende mit dabei, brachten eine Menge Eindrücke und erste Erfahrungen mit ins Seminar ein und konnten noch mehr mit nachhause nehmen: „Eine gemischte Gruppe ist für ein erfolgreiches Seminar sehr wichtig – alle können von einander lernen und sich gegenseitig über ihre Motivationen und ersten Erfahrungen in den unterschiedlichen Tätigkeitsbereichen informieren. Rotkreuzler aus den Bereichen Katastrophenschutz und Einsatzeinheit, Wasserwacht und Jugendrotkreuz, Erste-Hilfe Ausbildung und Menüservice sowie aus den Zentralen Diensten hatten wir diesmal mit dabei!“, so Struppek weiter.

„Auch der Ablauf einer Rotkreuzkonferenz wurde diskutiert und die verschiedenen Konfliktpartein betrachtet.  Nationale Rotkreuzgesellschaft, Föderation, IKRK und das DRK und die direkt Betroffenen Parteien müssen stets Hand in Hand zusammenarbeiten, um humanitäre Katastrophen um Krieg und Erdbeben im erdachten Statt „Exemplien“ im Zusammenspiel der unterschiedlichen Rotkreuzorganisationen und unter Achtung der sieben Grundsätze abzuwenden.“, so Kreisrotkreuzleiterin Tanja Knopp am Samstagabend.

img_1118img_1120Am zweiten Seminartag wurde es dann noch konkreter, der Wittener Kreisverband mit seiner Struktur und seinen Aufgaben stand im Mittelpunkt. Rotkreuzgemeinschaften, Jugendrotkreuz, Sozialarbeit, Ambulante Dienste, Suchdienst und die weiteren Bereiche wurden mit interessanten Methoden kennengelernt und erkundet. „Zur Unterscheidung der Aufgaben von Wasserwacht, Bergwacht und den Bereitschaften haben wir gemeinsam drei Kollagen gebastelt – diese können auch weiterhin im Unterrichtsraum III im Rotkreuzzentrum bewundert werden.“, so eine der motivierten Teilnehmerinnen.

Das Rotkreuz-Einführungsseminar richtet sich an alle neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den verschiedenen Bereichen im Deutschen Roten Kreuz oder an Menschen, die sich für eine Mitwirkung interessieren. Das nächste Seminar wird im Februar 2017 im Wittener Rotkreuzzentrum stattfinden.

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„Café International“ – Eine Erfolgsgeschichte feiert ihren fünften Geburtstag!

Am 16.09.16 von Christian Schuh (Inklusion, Soziale Arbeit)

Philippinische Folklore und internationale Melodien der „Big Five“ der Holzkamp-Gesamtschule erfreuen über 80 Gäste aus vielen Natione

Wenigstens einmal im Monat treffen sich etwa 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus bis zu 14 verschiedenen Nationen zum interkulturellen Austausch beim gemeinsamen Kochen und anschließenden Essen. Interessante Gespräche, gemeinsame Aktionen und Events zu aktuellen Themen runden das vielfältige Angebot am Rotkreuzzentrum in Witten ab – In dieser Woche hatte das „Bunte Team“ des internationalen Cafés anlässlich des fünfjährigen Bestehens zum „Geburtstags-Hoffest“ ins Wittener Rotkreuzzentrum eingeladen.

cafe-international-geburtstag„Wir haben in den vergangenen Jahren gemeinsam einiges zusammenbewegt, uns über die vielen unterschiedlichen Kulturen, Sitten und Gebräuche ausgetauscht und viel voneinander gelernt. Wir haben gemeinsame Aktionen durchgeführt, Veranstaltungen besucht, an Messen teilgenommen, viele Menschen kennengelernt und sind Freunde geworden, gemeinsam haben wir noch einiges vor!“, erzählte Sebastian Schopp, der als Leiter der Integrationsagentur im Rotkreuzzentrum „die Fäden in der Hand hält“ und gemeinsam mit vielen engagierten Ehrenamtlichen aus unterschiedlichen Nationen das Café International begleitet.

Latoya Pazdera, eine Café Teilnehmerin der ersten Stunde, war mit ihrer Folklore Gruppe gekommen, um den Gästen philippinische Tänze vorzuführen, die Bläserklasse der Holzkamp-Gesamtschule, die „Big Five“ spielten internationale Melodien aus ihrem Programm „Welcome to the World“ und viele Gäste hatten internationale Spezialitäten für das bunte Buffet mitgebracht.

Beate Gronau, die als stv. Bürgermeisterin herzlich zum Geburtstag gratulierte, freute sich besonders über „…, die vielen interessanten Gespräche und Begegnungen mit ganz unterschiedlichen Menschen, jungen und alten, aus vielen verschiedenen Ländern, die das Café International als besonders nachhaltiges Projekt schon viele Jahre ermöglicht.“

Das Café International trifft sich monatlich im Rotkreuzzentrum, hat jeweils am ersten Montag im Monat ab 17:00 Uhr geöffnet, die Organisatoren freuen sich über weitere Gäste. Weitere Informationen unter www.drk-witten.de oder direkt bei Sebastian.Schopp@drk-witten.de, dem Leiter der DRK-Integrationsagentur, 02302 789-0196.

phillipinische-folklore-unter-der-leitung-von-latoya-pazdera-1phillipinische-folklore-unter-der-leitung-von-latoya-pazdera-2sebastian-schopp-praesentiert-geburtstagskuchen-gespendet-von-nicmi-omeiratEntstanden war das Café seinerzeit im Rahmen des Lokalen Aktionsplans der Stadt Witten, für fünf Monate mit Bundesmitteln gefördert aus dem Programm „TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN“, seitdem führte das DRK das besonders nachhaltige Projekt mit eigenen Mitteln fort, und freute sich 2015 über eine Förderung der GLÜCKSSPIRALE.

Fotos: Benjamin Langkabel und Christian Schuh, beide DRK-Witten

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Rotkreuzler präsentieren Angebote auf Seniorenmesse in Witten!

Am 12.09.16 von Christian Schuh (Soziale Arbeit)

img_0760Am 04. September fand die inzwischen 10. Wittener Seniorenmesse im und rund um das Wittener Rathaus statt. Trotz herbstlichem Wetter war die Messe insgesamt gut besucht.
Viele Besucher der Messe nutzten die Gelegenheit auch für einen Besuch der Zwiebelkirmes und der Möglichkeit zum Bummeln beim „Verkaufsoffenen Sonntag“, oder umgekehrt.
Die Wittener Rotkreuzler stellten an zwei Infoständen verschiedene Angebote vor, darunter die Ambulante Pflege, den Hausnotruf-Service und das kulinarische Huighlight, „Essen auf Rädern“, den Menüservice.

img_0758Pflegefachkräfte der DRK-Sozialstation informierten nicht nur über die verschiedenen Angebote der Abteilung, sie boten zusätzliche Blutzucker- und Blutdrucktests an und führten viele davon gleich durch. Dominik Maaß, Leiter des Hausnotrufdienstes, hatte die „Mobile Notrufsäule dabei und konnte so den Interessierten nicht nur berichten, wie das System funktioniert und Sicherheit innerhalb und außerhalb der eigenen vier Wände herstellt, er konnte es den staunenden Gästen direkt vorführen.

Wie in jedem Jahr stellten die Kolleginnen und Kollgen der Abteilung Essen auf Rädern sich und ihre „längste Speisekarte Wittens“ vor, indem sie etwas besonderes zum Probieren feilboten: „Anstelle der traditionellen Erbsensuppe haben wir dieses mal etwas Neues ausprobiert und haben uns für die leckere Geflügel Currywurst und interessante Hochzeitssuppe entschieden. Mit vollem Erfolg! Den Besuchern hat es so gut geschmeckt, dass zum Ende der Ausstellungszeit ausschliesslich leere Behälter zum Wittener Rotkreuzzentrum zurückgekommen sind. Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr!“, berichtet Patrizia Thurn, Auszubildende beim Wittener Roten Kreuz und in diesem Jahr mit der Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung des „Rotkreuzstandes“ auf der Seniorenmesse betraut.

Fotos: Stefan Ebner, DRK-Witten – Text: Patrizia Thurn und Christian Schuh

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Landrat und Abgeordnete aus Bund und Land besuchen viertes „DRK-Heldencamp“!

Am 24.08.16 von Christian Schuh (Allgemein)

DRK-Kreisverbandspräsident Dr. Georg Butterwegge und Landeskonventionsbeauftragter Dr. Sascha Rolf Lüder hatten zum „Politischen Frühstück“ eingeladen: Projektvorstellung und spannender Austausch an der Ruhr

Bereits  zum  vierten  Mal  hatten  Wittens Rotkreuzler das „DRK-Heldentrainingscamp“ organisiert: 48 Stunden Abenteuer für über 100 sechs- bis zwölfjährige „Kleine Helden“ – 25 Teamer des Jugendrotkreuzes und 50 ehrenamtliche Helfer schaffen mit den Kenntnissen und der Manpower des DRK-Katastrophenschutzes die komplexe Infrastruktur für ein besonders buntes, erlebnispädagogisches Wochenende an der Ruhr, denn „niemand ist zu klein, ein echter Held zu sein!“

Politisches Frühstück beim DRK Heldencamp 2016

Dr. Sascha Rolf Lüder, Mario Rosenkranz, Christian Schuh, Moana Seidler, Tanja Knopp, Verena Schäffer MdL, Dr. Nadja Büteführ, Ralf Kapschack MdB, Olaf Schade, Dr. Georg Butterwegge, Beate Gronau, Simon Nowack, Dr. Ralf Brauksiepe MdB, Wilm Ossenberg Franzes und Bastian Wiebusch gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen einer Heldengruppe.

 

DRK-Kreisverbandspräsident Dr. Georg Butterwegge und Landeskonventionsbeauftragter Dr. Sascha Rolf Lüder hatten in diesem zum „Politischen Frühstück“ eingeladen, um den Vertretern aus Politik und Verwaltung über das integrierte Konzept „Katastrophenschutz meets Erlebnispädagogik“ zu berichten, die Kinder und Jugendlichen, ihre Teamer und die engagierten Ehrenamtlichen zu besuchen und eine Möglichkeit zum Austausch über aktuelle Fragen des Katastrophen- und Bevölkerungsschutzes, der Kinder und Jugendarbeit sowie der gemeinsamen Herausforderungen zu  schaffen.

„Die Freude und die Begeisterung der Kinder für die Idee der Hilfe im Zeichen der Menschlichkeit ist ansteckend, denn niemand ist zu klein, ein Held zu sein. Beides möchten wir Ihnen heute im DRK-Heldencamp zeigen und heißen Sie herzlich willkommen!“, so Dr. Butterwegge im Rahmen seiner Begrüßung am Samstag in der „Mensa“, einem großen Zelt in Mitten des Camps.

Kreisrotkreuzleiterin Tanja Knopp stellte das preisgekrönte Konzept der „produktiven Katastrophenschutzübung mit erlebnispädagogischer Ferienfreizeit“ beim gemeinsamen Frühstück vor, bevor gemeinsam die „Helden-Ausbildungsstationen“ besucht wurden, um Kinder und Jugendliche sowie die engagierten Ehrenamtlichen in Aktion zu erleben.

„Als Innenpolitikerin gefällt mir vor allem die Idee, eine Ferienfreizeit mit Jugendlichen mit Aspekten des Katastrophenschutzes zu verknüpfen.“ (Verena Schäffer MdL, Innenpolitische Sprecherin der Landtagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen)

Viel Zeit verbrachte die Gruppe an den sechs praktischen Stationen (Erste Hilfe, Umwelt, Ökosystem, Überleben, Orientieren und Retten), Jugendrotkreuz-Kreisleiterin Moana Seidler informierte über die Ausbildungsinhalte des Heldentrainings, verschiedene weitere Themen wurden „direkt an der Ruhr“ diskutiert und aktuelle Herausforderungen gemeinsam erörtert: „Mich erfreut das großartige Engagement, mit der die ehrenamtlichen Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzler hier im mittlerweile vierten Jahr ans Werk gehen. Das DRK ist nicht nur in Witten und im Ennepe-Ruhr-Kreis eine wichtige Stütze für unser Gemeinwesen.“ (Dr. Ralf Brauksiepe MdB, Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin der Verteidigung) – eine von mehreren tollen Rückmeldungen, die die Aktiven sehr freut.

Viele der ehrenamtlichen DRK-Einsatzkräfte, insgesamt 15 Sanitätszelte, umfangreiches technisches und infrastrukturelles Material sowie insgesamt acht Fahrzeuge (inkl. einem Einsatzleitwagen, einem Rettungswagen und zwei LKWs) waren am vergangenen Wochenende in diesem besonderen Einsatz. „Es ist gut zu wissen, dass trotz der beim Heldencamp mitwirkenden Ehrenamtlichen der Katastrophenschutz im Ennepe-Ruhr-Kreis durch das DRK gewährleistet bleibt. Das zeigt die große Leistungsfähigkeit dieser Organisation.“ (Olaf Schade, Landrat des Ennepe-Ruhr-Kreises).

Besonderes Interesse weckte neben den Eindrücken der Kinder und Jugendlichen und der hohen Motivation der ehrenamtlichen Helfer auch die Übungen der befreundeten DRK-Rettungshundestaffel aus Heidenheim (Baden-Württemberg). Den engagierten Hundeführerinnen gelang es besonders erfrischend, sowohl den „frischgebackenen“ Helden sowie den Gästen des „Politischen Frühstücks“ die Rettungshundearbeit spielerisch und direkt „zum Anfassen“ nahe zu bringen.

Dr. Georg Butterwegge konnte mit dem Verlauf des vierten DRK-Heldencamps am Ende mehr als zufrieden sein, denn „die tollen Rückmeldungen der engagierten kleinen Helden und ihrer Eltern gibt uns eine Menge zurück, sie motivieren die vielen ehrenamtlichen Helfer und macht Mut für kommende Herausforderungen.“, so der Präsident abschließend.

Am „Politischen Frühstück im Rahmen des vierten DRK-Heldencamp“ haben teilgenommen:

  • Olaf Schade, Landrat des Ennepe-Ruhr-Kreises
  • Beate Gronau, stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Witten (SPD)
  • Verena Schäffer MdL, Innenpolitische Sprecherin der Landtagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen
  • Dr. Ralf Brauksiepe MdB, Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin der Verteidigung
  • Ralf Kapschack MdB, heimischer Bundestagsabgeordneter (SPD)
  • Dr. Nadja Büteführ und Simon Nowack, heimische Landtagskandidaten von SPD und CDU
  • Mario Rosenkranz, Brandrat, stellvertretender Leiter der Berufsfeuerwehr Witten und stellvertretender Kreisbrandmeister des Ennepe-Ruhr-Kreises

Foto: Stefan Ebner, DRK-Witten

In diesem Jahr werden die Ferienspielaktionen des Deutschen Roten Kreuzes in Witten freundlicher Weise unterstützt durch die ERGO Generalagentur Manuel Pester. Das „Heldentrainingscamp“ wurde 2015 mit dem silbernen Förderpreis „Helfende Hand“ des Bundesministeriums des Innern (BMI) ausgezeichnet.

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100 Kinder und Jugendliche meistern schwere Aufgaben und große „Heldenprüfung“!

Am 23.08.16 von Christian Schuh (Allgemein, Jugendrotkreuz)

25 Teamer des Jugendrotkreuzes und 50 ehrenamtliche Helfer schaffen mit den Kenntnissen und der Manpower des DRK-Katastrophenschutzes die komplexe Infrastruktur für ein besonderes Wochenende an der Ruhr

Nachtwanderung mit Heldenprüfung - die rote Heldengruppe mit Teamer Rebecca Schnitzler und Maik ThonNach genau 48 Stunden ging am vergangenen Sonntag das vierte ”DRK-Heldencamp“, welches die Wittener Rotkreuzler im Rahmen der 43. Ferienspiele der Stadt Witten organisiert und rund um das Gelände des Kanu-Club Witten an der Ruhr durchgeführt hatten, mit der Auszeichnung der 100 „frischgebackenen Kleinen Helden“ zwischen sechs und zwölf Jahren zu Ende.

“Wir haben alle die vielen schweren Prüfungen bestanden und dafür eine tolle Helden-Urkunde bekommen, wir haben uns alle besonders auf der langen Nachwanderung am Samstag große Mühe gegeben…”, berichtet Olivia aus Witten, eine kleine Heldin aus der roten Gruppe.

Der Samstag stand ganz im Zeichen der verschiedenen Ausbildungsstationen: „Umweltschutz und Naturkunde, Pfadfinderwissen und sicheres Feuermachen, Erste-Hilfe, Verbände und Co., Karte, Kompass und Navigation und Interessantes rund um die Rettungshundearbeit erlernten unsere 100 motivierten jungen Teilnehmer in vielseitigen, altersgerechten Stationen, die durch kreative Ehrenamtliche besonders liebevoll vorbereitet und durchgeführt wurden.“, berichtet Bastian Wiebusch, der für die „Heldenausbildung“ zuständig war.

helden16

Nachdem die insgesamt zehn Kinder- und Jugendgruppen einen spannenden Samstagabend mit “Nachtwanderung”, auf der sie durch ihre beiden „Helden-Teamer“ vom JRK begleitet wurden und auf der sie nicht nur wandern sondern auch Erste-Hilfe leisten, die Pflanzen im Wald erkunden und ihre neuerworbenen Kenntnisse rund um Navigation, Kommunikation und Teamwork praktisch anwenden konnten, bevor der Abend wie gewohnt am Lagerfeuer mit Gitarrenmusik ausklang, ging es am Sonntagmorgen nach einem besonderen Frühstück ins Annener Freibad zum letzten Teil der “Heldenprüfung”:

Kleine Helden lernen Erste-Hilfe mit Ausbilderin Doris EsserKleine Helden mit Rettungshund KnopfKleine Helden spülen selber - Workshop mit Schatzmeisterin Margit BreukerSchwimmen, Springen, Tauchen und das “Übersetzen mit einem selbstgebauten Floß” galt es in Heldenmanier zu meistern. Genug Raum zum freien Spiel, Rutschen und Planschen blieb auch hier, sodass abermals keine Langeweile aufkam. “Auch am und unter Wasser konnte man den Ehrgeiz und die Motivation der Kinder erleben, kleinere halfen den größeren und gemeinsam wurden die Aufgaben gelöst.” ,berichtet Jannis Limhoff, der gemeinsam mit weiteren Ausbildern der DRK-Wasserwacht rund um Schwimmer- und Nichtschwimmerbecken eine Menge Hilfestellungen gegeben hatte.

Gemeinsam mit den Teamern vom Jugendrotkreuz wurden für die werdenden Helden auch kreative Teamaufgaben angeboten. So ging im Nichtschwimmerbecken darum, ein Floß selbst zu bauen und ein Teammitglied “trockenen Fußes” auf die andere Seite des Beckens überzusetzen.

Das sichere Feuermachen ist wichtig für kleine Helden - Pfadfinder Workshop mit FinnDen gemeinsamen Ausklang, nach 48-Stunden Helden- und Teamtraining unter “Einsatzbedingungen” fand die Veranstaltung in der großen Abschlussshow: “Ihr habt alle die schweren Prüfungen gemeistert und eure Helden-Ausbildung erfolgreich gemeistert!”, konnte Jugendrotkreuz-Kreisleiterin Moana Seidler unter dem tosenden Applaus den Helden und ihren Eltern, die bereits zum Abholen ihrer Kinder angekommen waren, verkünden. Aufräumen, verabschieden und das Wiedersehen mit den Eltern, die in diesem Jahr der Auszeichnung ihrer kleinen Helden beiwohnen konnten, stand noch vor der Abreise…

“Wir haben gemeinsam ein tolles Wochenende verbracht, das sicherlich in dieser Form Wiederholung finden wird. Genauso müde und zufrieden wie die “kleinen Helden” jetzt nachhause gehen, werden wir heute Abend, nach den Aufräumarbeiten und der Nachbereitung am Wittener Rotkreuzzentrum nach Hause gehen. Es hat uns allen viel Spaß gemacht!”, erzählt Stefan Ebner aus der DRK-Eventleitung.

 Am kommenden Freitag treffen sich die „Kleinen Helden“, die in Zukunft an der wöchentlichen Jugendrotkreuzgruppe teilnehmen wollen, um 17:00 Uhr im Wittener Rotkreuzzentrum, Annenstraße 9 zum Auftakt der „Heldengruppe“ für Kinder und Jugendliche von sechs bis zwölf Jahren.

Fotos: Esther Weirauch, Hannes Blomberg, Benedikt Kurz, Stefan Ebner und Tanja Knopp – alle DRK-Witten

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Rotkreuz Witten freut sich über 100 frischgebackene Helden!

Am 21.08.16 von Christian Schuh (Allgemein, Jugendrotkreuz)

helden16Das #Heldencamp16, das in diesem Jahr bereits zum vierten Mal durchgeführte DRK-Heldentrainingscamp, ist vorbei! Ein interessantes, vielseitiges, anstrengendes aber wunderschönes Wochenende liegt hinter den frischgebackenen Helden, ihren Teamern, den Helferinnen und Helfern und den Rotkreuzlern aus der Eventleitung.

Allen Ehrenamtlichen herzlichen Dank für das tolle Engagement, allen Eltern herzlichen Dank für Ihr Vertrauen und den Heldinnen und Helden herzlichen Dank fürs Mitmachen!

In den kommenden Tagen werden wir uns weiter mit Aufräumen beschäftigen, weitere Berichte schreiben, Fotos online stellen und schauen, an welchen Stellen wir uns gemeinsam im kommenden Jahr noch weiter verbessern können…, wir berichten also auch in den kommenden Tagen weiter ausführlich.

Nach dem #Heldencamp16 ist natürlich auch vor dem #Heldencamp17

Foto: Hannes Blomberg, Arrangement Benedikt Kurz, beide DRK-Witten

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Aktuelles Fotoalbum vom „Heldencamp16″ ist online!

Am 20.08.16 von Christian Schuh (Allgemein)

FBBereits seit Freitagnachmittag bilden wir 100 Kinder und Jugendliche von sechs bis zwölf Jahren direkt an der Ruhr zu „Kleinen Helden“ aus, das Heldencamp 2016 ist in vollem Gange.

Viele Abenteuer warten auf die interessierten und motivierten Teilnehmerinnen und Teilnehmer, 25 Gruppenleiter und insgesamt 50 Helferinnen und Helfer des Wittener Roten Kreuzes kümmern sich um ein vielseitiges Programm.

Erste Aufnahmen des „Heldentrainings“ haben wir für Eltern, Großeltern und alle anderen Interessierten in unserem Facebook-Album (Achtung: Link führt direkt zu Facebook) bereitgestellt. Auch User ohne eigenen Facebookaccount können das Album ansehen.

Auch hier im Blog werden wir in den kommenden Tagen ausführlich berichten, aber aktuell gilt: Draußen ist viel schöner als am Computer, daher bitten wir noch um etwas Geduld!

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Engagierte Teenager üben Erste-Hilfe beim DRK!

Am 19.08.16 von Christian Schuh (Allgemein)

Auch im Rahmen der 43. Ferienspiele der Stadt Witten haben die Wittener Rotkreuzler insgesamt vier Erste-Hilfe Kurse für Kinder und Jugendliche kostenfrei angeboten. Gestern übten insgesamt sieben Teenager unter der bewährten Leitung von Ausbilderin Doris Esser die stabile Seitenlage, das Anlegen von Verbänden, das Versorgen von Wunden und das richtige Durchführen eines Notrufs.

KinderEH„Helfen kann jeder, es kommt nicht auf das Alter an, nur trauen müssen sich die jungen Ersthelfer. Wir üben die wichtigen Handgriffe ein und probieren die verschiedenen Maßnahmen aus, genauso wie die Großen.“, berichtet Rettungshelfer Jannis Limhoff vom DRK, der Doris Esser im praktischen Teil der Ausbildung gemeinsam mit Esther Weirauch und Marc und Maik Thon unterstützte: „Wir haben realistische Notfallsituationen simuliert und die Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst geprobt. So haben die Jugendlichen bereits vor dem ersten echten Notfall, bei dem sie in Schule, Freizeit oder Zuhause helfen müssen einen guten Eindruck, was nach dem Notruf passiert.“, so Limhoff weiter.

Auch zwischen den großen Ferien stehen viele verschiedene Erste-Hilfe Kurse für Jung und Alt im Lehrgangs- und Ausbildungsplan des Wittener DRK, weitere Infos gibts unter www.drk-witten.de, Ansprechpartner im Rotkreuzzentrum ist Ausbildungsleiter Thorsten Knopp.

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Internationales Heldencamp steigt am Wochenende direkt an der Ruhr!

Am 18.08.16 von Christian Schuh (Allgemein, Jugendrotkreuz)

108 angemeldete Kinder, 25 Jugendrotkreuz-Teamer und 50 Helfer stehen bereit, „Politisches Frühstück“ mit prominenten Gästen aus Politik und Verwaltung sowie Besuch einer Delegation aus Burkina Faso

besuchBereits  zum  vierten  Mal  haben  Wittens  Rotkreuzlerinnen  und Rotkreuzler ein besonderes Highlight für Kinder und Jugendliche zum Ende der Sommerferien vorbereitet: Das „Jugendrotkreuz    Heldentrainingscamp“ beginnt am Freitag den 19. August und endet am 21. August, 48 Stunden Abenteuer liegen vor den Sechs- bis Zwölfjährigen.

„108 Kinder und Jugendliche wurden durch ihre Eltern angemeldet, wir freuen uns auf das größte Heldencamp, denn mehr als hundert kleine Helden hatten wir bisher nicht zu Gast.“, berichtet Benedikt Kurz vom „Eventleitungsteam“. 25 Jugendgruppenleiter („Teamer“) werden über 48 Stunden als Reiseleiter mit ihren gemischten Gruppen besondere Abenteuer erleben und Ansprechpartner für die angehenden „Kleinen Helden“ sein…

Besondere Programmpunkte:

  • Freitag ab 16:oo Uhr: Ankunft, Einrichten der Unterkunft, Kennenlernen und Beginn der gemeinsamen Reise, Tagesausklang bei Lagerfeuer mit Gitarrenmusik und Stockbrot
  • Samstag 09:oo bis etwa 18:oo Uhr: „Heldentraining“ an verschiedenen Stationen in vielseitigen Workshops
  • Samstag 11:oo Uhr: „Politisches Frühstück“ – DRK-Präsident Dr. Georg Butterwegge und Landeskonventionsbeauftragter Dr. Sascha Rolf Lüder begrüßen Gäste aus Politik und Verwaltung (bereits zugesagt haben u.a. Landrat Olaf Schade, stv. Bürgermeisterin Beate Gronau, Ralf Kapschak MdB, Dr. Ralf Brauksiepe MdB und Verena Schäffer MdL)
  • Samstag 14:oo Uhr: „Pädagogischer Nachmittag“ – Tanja Knopp berichtet interessierten Fachleuten aus Bevölkerungsschutz und Kinder- und Jugendarbeit über das integrierte Konzept „Produktive Katastrophenschutzübung meets Erlebnispädagogik.
  • Samstag ab 20:oo Uhr: Geheime Heldenprüfung
  • Integrierter Besuch einer Rotkreuz-Delegation aus Burkina Faso, 10 Burkinabé lernen als Gäste des Jugendrotkreuz-Westfalen-Lippe Kinder- und Jugendarbeit in Deutschland kennen.
  • Sonntag ab 10:00 Uhr: Heldentraining und -prüfung am, im und auf dem Wasser im Wittener Freibad

Wir werden in den kommenden Tagen ausführlich berichten, bleiben Sie als gespannt!

In diesem Jahr werden die DRK-Aktionen im Rahmen der Ferienspiele glücklicher Weise gefördert durch die ERGO Generalagentur Manuel Pester. Das „Heldentrainingscamp“ wurde 2015 mit dem silbernen Förderpreis „Helfende Hand“ des Bundesministeriums des Innern (BMI) ausgezeichnet.

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Rotkreuzler finden reichlich Müll und Unrat in Sammelcontainern für Altkleiderspenden!

Am 08.08.16 von Christian Schuh (Allgemein, Soziale Arbeit)

Täglich spenden Wittens Bürgerinnen und Bürger dem DRK nicht mehr benötigte Kleidungsstücke und Textilien. Die Spenden werden direkt im Rotkreuzzentrum abgegeben oder in einen der vielen roten DRK-Sammelcontainer im Stadtgebiet eingeworfen und unterstützen auf vielfältige Art und Weise Bedürftige und die Arbeit des Deutschen Roten Kreuzes.

Jörg Gerlach verlädt gespendete Kleidung in den DRK-Transporter am Helenenberg in Witten„Wir versorgen jährlich mehrere hundert Bürgerinnen und Bürger mit Kleidungsstücken durch unsere Kleiderkammer oder direkt in den verschiedenen Einrichtungen und halten über 1.000 Notpakete mit einer Erstausstattung für Frauen, Männer und Kinder für besondere Einsatzlagen vor. Auch die in Witten nicht benötigten Kleiderspenden unterstützen durch den Verkaufserlös direkt die Rotkreuzarbeit in unserer Stadt, insbesondere in der Jugend- und Seniorensozialarbeit.“, berichtet DRK-Vorstand Wilm Ossenberg Franzes, der sich auch in diesem Jahr sehr über die Spendebereitschaft der Wittener Bevölkerung freut.

Jörg Gerlach (45), Mitarbeiter im Altkleiderservice des DRK, und seine drei Kolleginnen und Kollegen machen in diesen Tagen allerdings viele unerfreuliche Entdeckungen beim Öffnen der Sammelcontainer: „Wir finden nicht nur Hausmüll, Bauschutt und Elektroschrott in vielen der Container, auch Farben und Lacke, die den gesamten Contai-nerinhalt unbrauchbar machen und verwesende, wirklich ekelerregende Essensabfälle wurden leider mehrfach in den vergangenen Wochen in die Sammelbehälter geworfen.“ Täglich sind die vier Rotkreuzler im Stadtgebiet unterwegs, leeren die Container und kommen so viel rum: „Besonders häufig finden wir „Dreingaben“ dieser Art an besonders ruhigen Standorten, solchen, die außerhalb liegen oder nicht eingesehen werden können.“, so Gerlach weiter.

Jörg Gerlach bei der Leerung mit Tapetenresten Fahradschläuchen und Hausmüll„Jeden Monat fallen so Abfallentsorgungskosten von über 1.000 Euro an, wir müssen den Unrat und die kontaminierten Kleiderspenden kostenpflichtig entsorgen. Das Geld fehlt uns dann direkt in der Jugend- und Seniorenarbeit, von der alltäglichen, vollkommen unnötigen Zusatzbelastung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ganz zu schweigen.“, ärgert sich Ossenberg.

Kreisverbandspräsident Dr. Georg Butterwegge, der beruflich als Rechtsanwalt und Notar tätig ist, ergänzt: „Es handelt sich hierbei nicht etwa um ein Kavaliersdelikt oder einen einfachen Streich, wir sprechen bei der Entsorgung von Unrat, Müll und Co. genauso von Sachbeschädigung, wie bei der ebenfalls in den vergangenen Monaten deutlich zunehmenden Beschmierung der Sammelbehälter mit Graffiti-Tags oder dem unabgesprochenen, unsachgemäßen Anbringen von Plakaten oder Aufklebern.“

Jörg Gerlach bei der Containerleerung mit TransporterDas DRK ist sehr dankbar für die Spenden der Bürgerinnen und Bürger in Witten und darüber hinaus und bittet ausdrücklich darum, ausschließlich noch brauchbare Kleider- und Schuhspenden in die Container zu geben und damit die Rotkreuzarbeit weiterhin zu unterstützen. Bitte entsorgen Sie keinen Müll oder Unrat in Altkleider-, Papier- oder Glascontainern oder in der Umwelt oder der Natur!

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